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Laufen bei Minus-Temperaturen

28.01.16
Quelle: Pressemitteilung

Beim 23. Johannesbad Thermen-Marathon laufen rund 2.000 Sportler mit – Ironman-Sieger Faris Al-Sultan startet über zehn Kilometer

Die Marathonstrecke wird Faris Al-Sultan beim 23. Johannesbad Thermen-Marathon am 14. Februar in Bad Füssing nicht angehen. „Das wäre in meiner derzeitigen sportlichen Verfassung nicht lustig“, meint der sechsfache Ironman-Sieger, „dafür habe ich nicht trainiert.“ Deshalb hat er sich zum Auftakt des Jahres lediglich die zehn Kilometer lange Strecke vorgenommen. „Da will ich aber natürlich schon eine gute Zeit erreichen“, betont der Triathlet, der 2015 seine aktive Karriere beendet hat. 35 Minuten peilt Faris Al-Sultan an.

Mit dem 23. Johannesbad Thermen-Marathon beginnt für viele Athletinnen und Athleten die Freilauf-Saison in Deutschland. In Bad Füssing rechnet Organisator Thomas Richter, Direktor des Johannesbad Hotel Königshof Bad Füssing, mit rund 2.000 Sportlerinnen und Sportlern, die beim Schülerlauf, dem Firmenlauf, dem Rennen über zehn Kilometer, dem Halbmarathon und dem Marathon starten werden. Der Organisator weiß, dass sich für die Läuferinnen und Läufer vor allem die Frage stellt: „Bin ich gut über den Winter gekommen?“ Das zeigt sich spätestens am Sonntagnachmittag, wenn so mancher Streckenrekord wieder eingestellt wurde. Den Startschuss gibt um 9:45 Uhr Schirmherr Christian Flisek, Bundestagsabgeordneter aus Passau, vor der Johannesbad Fachklinik.

 

 
© marathon4you.de


Alljährliches Trainingslager in Bad Füssing


Thomas Richter freut sich schon jetzt auf das hochkarätig besetzte Feld. Denn neben Faris Al-Sultan starten auch die deutschen Mannschaftsmeister 2015 im 100-Kilometer-Lauf Christian Jakob und Günther Weitzer von der SV Schwindegg; letztere jedoch über die Marathondistanz. Daneben tritt auch die LG Passau mit ihren Deutschen und Bayerischen Meisterinnen und Meistern sowie dem Sieger des München-Marathon aus dem vergangenen Jahr, Florian Stelzle, in allen Disziplinen in Bad Füssing an. „Tobias Schreindl, Marco Bscheidl und Susanne Ölhorn sowie weitere Athleten der Passauer Laufgemeinschaft haben den Bestzeiten in allen drei Disziplinen den Kampf angesagt“, sagt Thomas Richter.

Vom 29. bis 31. Januar 2016 werden die Athleten mit ihrem Trainer Günter Zahn, Fackelläufer der Olympischen Spiele von 1972, ein Trainingslager im Johannesbad Hotel Königshof absolvieren. Der Meistertrainer sagt: „Im Winter legen die Läufer die Grundlagen für einen erfolgreichen Sommer.“ Die Nähe zu Bad Füssing und die idealen Bedingungen im Kurort mit der Regeneration in der Johannesbad Therme sowie der Johannesbad Fachklinik locken die Läuferinnen und Läufer jeden Winter zum Trainingslager in den Ort, betont Günter Zahn.
Leistungstest für die Athleten

Bei den Frauen freut sich Thomas Richter, dass Bernadette Pichlmaier von der LAG Mittlere Isar mitläuft. Sie ist zweifache Siegerin des München-Marathons. Die Deutsche Marathon-Meisterin von 2009 und 2010 nutzt den Johannesbad Thermen-Marathon nach einer mehrjährigen Verletzungspause für einen Neustart. „Ich will wieder ins Laufen kommen“, sagt die Sportlerin, die erst mit 38 Jahren mit Leistungssport begonnen hat. „Nach meiner langen Verletzung fange ich langsam an. Ich laufe vor allem, um Spaß zu haben, die Zeiten sind dabei eher Nebensache“, erklärt sie. Der Marathon ist für Bernadette Pichlmaier noch ein Fernziel. Der Organisator weiß: „Für die meisten Athleten ist diese Veranstaltung ein persönlicher Leistungstest.“ Die Temperaturen des Winter-Marathons stellen die Läufer dabei vor keine besondere Herausforderung. „Man muss sich nur richtig anziehen“, sagt Meistertrainer Günter Zahn von der LG Passau. „Selbst bei Temperaturen bis minus 15 Grad, wie beispielsweise beim Thermen- Marathon 2012, laufen wir ganz entspannt zu guten Leistungen.“

 

Rekordverdächtig: Zum 23. Mal läuft Hans Dyka
aus Regensburg mit.

 

Mit seinen 86 Jahren ist er der älteste Teilnehmer im Feld. „Er ist von Anfang an dabei – bis jetzt bei jedem Thermen-Marathon“, sagt Thomas Richter und fügt an: „Jahrelang ist er die Marathondistanz gelaufen, in diesem Jahr hat sich der Weltenbummler den Zehn-Kilometer-Lauf vorgenommen.“ Aus Nürnberg reist Anton Luber an. Der blinde Läufer tritt gemeinsam mit dem Lauftherapeuten Roland Blumensaat an, der bereits weit über 400 Marathonläufe absolviert hat. Eine etwas längere Anreise hat Riaan van der Merwe. Er freut sich auf seinen Start beim Marathon trotz oder gerade wegen des weiten Weges aus Südafrika ins winterliche Niederbayern.


Herausforderung für Körper und Geist


Beim traditionellen Sportsymposium für die Laufgemeinde am Vortag (Samstag, 13. Februar) spricht Faris Al-Sultan im Tagungszentrum der Johannesbad Fachklinik ab 14 Uhr über „Triathlon – Herausforderung für Körper und Geist“. Für den Ironman liegt die Herausforderung beim Triathlon zum einen darin, „drei Sportarten zu verbinden, die von ihrem Anforderungsprofil her unterschiedlich sind.“ Außerdem sieht er gerade die Ironman-Distanz als „Grenzstrecke zwischen Leistungssport und Abenteuer“. Er sagt: „Bei kürzeren Strecken will man als Triathlet möglichst schnell sein; längere Strecken bedeuten Abenteuer, da geht es darum, dass man die Distanz schafft und sich mental überwindet.“

Anmeldungen zum Johannesbad Thermen-Marathon sind bis 5. Februar möglich unter: www.thermen-marathon.de.
 

 

Informationen: Thermen-Marathon
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteHotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 
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