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Strähl unterbot ihren eigenen Streckenrekord

07.08.16
Quelle: Pressemitteilung

Der Kenianer Eric Muthomi Riungu und Martina Strähl siegten beim Glacier 3000 Run mit grossem Vorsprung. Zweiter wurde Vorjahressieger Philipp Feuz. Die Bedingungen bei der 9. Ausgabe des Gletscherlaufes waren traumhaft.

785 Läufer nahmen die Herausforderung des 9. Glacier 3000 Run an. Dabei mussten sie 26 Kilometer mit einer Höhendifferenz von 1900 Metern von der Gstaader Promenade über Gsteig bis hinauf in die raue Gletscherlandschaft zurücklegen. „Die Verhältnisse waren noch nie so gut“, schwärmte der frühere Rennleiter Helmut Perreten. Der 41-jährige gebürtige Saaner wurde Zwölftschnellster im Overall-Klassement und M40-Kategoriensieger.

Tagesschnellster war mit einer Zeit von 2:23,09 der in Österreich wohnhafte Kenianer Eric Muthomi Riungu. Der 26-jährige Afrikaner ist mit dem neusten Erfolg bereits fünffacher Saisonsieger. Beeindruckend, wie locker Riungu die steile Moräne von Cabane bis zum Gletscher bewältigte. „Das war eine ganz besondere Erfahrung, diese Strecke mit der Gletscherpassage und dem wunderschönen Panorama. Ich konnte das Rennen richtig geniessen“ schwärmte der souveräne Sieger. Zweitschnellster der Männer war Vorjahressieger Philipp Feuz, der sich wegen Trainingsrückstands heuer nicht viel ausrechnete. „Ich kann es kaum glauben, dass ich trotzdem eine 2:33er Zeit gelaufen bin. Ich rechnete nicht damit, unter 2:40 laufen zu können“, staunte der 33-jährige Sous-Küchenchef.

 

 
Eric Muthomi Riungu
© Pascal Mieville

 

Etwas mehr als eine Minute vor Feuz kam Martina Strähl, die sich derzeit in einer bestechenden Form befindet, mit einer Zeit von 2:32,04 auf der Terrasse des Glacier 3000 an. Damit pulverisierte die Berglauf Langdistanzweltmeisterin 2015 ihren eigenen Streckenrekord vom Vorjahr um beinahe 90 Sekunden. Daniela Gassmann Bahr, die frühere Seriensiegerin des Glacier 3000 Runs, musste ihre Anmeldung wegen einer Verletzung leider zurückziehen. Zweitschnellste Frau war die Britin Hannah Jarvis. Der dritte Platz im Damenrennen ging an die Liechtensteinerin Lea Tauern.

 

 
Martina Strähl
© Pascal Mieville

 

Von den insgesamt 785 Teilnehmern klassierten sich 702, darunter auch 23 Alpine Nordic Walker. 150 Kinder starteten am Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein in der Gstaader Promenade beim traditionellen Gstaad Kids Run. OK-Präsident Bernhard Tschannen freute sich mit den Teilnehmern über die tollen Bedingungen. Am Vortag hatte es oben auf dem Gletscher noch geschneit, das weiss verzuckerte Oldenhorn zusammen mit dem blauen Himmel gaben ein unvergleichliches Bild am Zieleinlauf ab.

„Wir haben auch ein sehr gutes Echo von den Läufern bekommen und schon wieder einen Streckenrekord bei den Damen zu verzeichnen“, so Tschannen.

Nach der erfolgreichen 9. Ausgabe des anspruchsvollen Berglaufes freut sich das OK des Glacier 3000 Run nun besonders auf das 10-Jahr-Jubiläum mit der erstmaligen Austragung eines Marathons zusätzlich zur bestehenden 26-Kilometer-Distanz. Die Zusatzschlaufe um den Arnensee verspricht Abwechslung und eine ganz besondere Herausforderung für die Berglauffreunde. Der Marathon wird 2017 definitiv zu den anspruchsvollsten Marathonläufen der Schweiz zählen.

 

Informationen: Glacier 3000 Run
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