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Laufberichte

Auf geht`s zur Schlössertour

27.07.08

Ok, dann lass uns mal auf die Schlössertour gehen

Nach den tollen Eindrücken von 2007 hatte ich heuer wieder Lust den Königsschlösser-Romantik Marathon in Füssen zu laufen....wie nennt der sich?, werden sich jetzt bestimmt einige fragen. Das ist gleich eine erste von vielen Neuerungen am ehemaligen „König-Ludwig Marathon“. Leider stellt der „Kini“ seinen Namen nur mehr gegen Bares zur Verfügung. Den Markennamen „König Ludwig“ hat sich Prinz Luitpold von Bayern und dessen Brauerei Kaltenberg gesichert  – „um die Würde und das Ansehen Ludwigs II. von Bayern angemessen zu berücksichtigen“ –  und darf nur noch nach entrichten von deftigen Lizenzgebühren verwendet werden.

Obwohl ich nur anderthalb Stunden Fahrzeit hierher habe, gönne ich mir ein Geburtstagswochenende im wunderschönen Königswinkel im Ostallgäu. So kann ich auch dem Verwandtschaftstrubel entfliehen und es mit meinem Marathonlauf begründen. Kurz vor Füssen ist es erst einmal vorbei mit der Sonne, mit einem Donnergrollen kündigt sich ein Gewitter an und schon regnet es. Ich muss noch ans Vorjahr denken, da wurde in Bayern durch die Unwetter der Notstand ausgerufen. Aber ich bin wie immer optimistisch, ganz so schlimm soll es dieses Mal nicht werden und die Temperatur ist jetzt mit 20 Grad recht angenehm, das würde gut passen.

Ganz neu ist auch die komplette Event-Arena auf dem Morisse-Parkplatz an der Kemptener Straße. Hier befindet das große Festzelt, in dem auch der komplette Anmelde- und Startunterlagenbereich, die Nudelparty, sowie die Marathon-Messe untergebracht sind. Direkt daneben, am Eingang zur Altstadt liegt auch gleich der Start- und Zielbereich. Alles wunderbar zentral an einem Ort. Parkplätze gibt es auch genügend, wenngleich die Uhr tickt und man dafür bezahlen muss, wenn man durch die Schranke fährt.

Am Samstagnachmittag findet bereits der 10 km Citylauf, der Kinderlauf und um 18 Uhr der Halbmarathon statt. Darum ist einiges los, aber das Abholen der Unterlagen beeinflusst das nur wenig, alles geht zügig vonstatten. Aber dann bleiben meine Frau und ich doch recht lange am Schönegger Käsestand hängen, hier gibt es den hervorragenden König-Ludwig-Käse in drei Sorten und das passende Bauernbrot gleich dazu ausgiebig zum kosten. Wir hauen uns den Bauch voll, so lecker ist er. Im Übrigen bekommen alle neben einem schönen Event-Funktionsshirt noch ein Pfund vom KL-Bierkäse, schön eingeschweißt im Starterpaket.

Mein nächster Weg führt mich in Altstadt von Füssen und an die Königsschlösser in der Nähe, ich möchte mal gleich in aller Ruhe ein paar Fotos schießen, in der Hoffnung dass mir dann während des morgigen Marathons einige Fotostopps erspart bleiben. Am Abend gibt’s mit den Team-Kollegen, die auch schon da sind, noch eine kleine Geburtstagsfeier. Ein Gläschen Wein hat mir auch vor einem Marathon noch nie geschadet.

 
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Am Sonntag in aller Herrgottsfrüh treffe ich vor dem Hotel Arthur Schmidt.  Als wir so ins reden kommen, erzählt er mir, dass er der heutige Sprecher im Start- und Zielbereich ist. Wir nehmen gleich daraufhin das Frühstück gemeinsam ein und plaudern ein wenig über die Laufszene. 40 Wochen im Jahr ist er auf diversen Laufveranstaltungen unterwegs und moderiert alles von Läufen zur Deutschen Meisterschaft bis zu Marathons. Viele werden ihn schon mal gehört oder gesehen haben, mir kam seine markante Stimme gleich irgendwie bekannt vor. Als ich ihm von meiner Autorentätigkeit für marathon4you.de erzähle, vereinbaren wir gleich einen Interview-Termin kurz vor dem Start.

Am Parkplatz an der Morisse treffe ich meine Kumpels Otto, Maddinsche, Hans, Magic und Margot vom Team TOMJ. Magic läuft hier bereits zum sechsten Mal und immer hat er sein Bayerisches Rautenkostüm mit dem Bierhut von der „Wiesn“ an. Als Stammläufer darf er sich mittlerweile seine Wunschstartnummer aussuchen -  die 999 ist für ihn reserviert. Heute wollen es alle mal mehr oder weniger etwas langsamer angehen lassen. Ich habe nach dem Rennsteiglauf auch 6 Wochen Laufpause eingelegt, abgesehen von einigen Barfußläufchen um meine Plantarfasciitis auszukurieren, bin ich erst seit 3 Wochen wieder im richtigen Training. Die Schmerzen in der Fußsohle haben mir schon einige Sorgen bereitet, seit Wochen kämpfe ich mit diversen Dehn- Massage- und Kräftigungsübungen und eben auch mit Barfußläufen gegen die Beschwerden. Mal sehen wie das heute wird. 

Um 7.30 Uhr wird der Startschuss vom König Ludwig „persönlich“ abgefeuert. Neu ist seit heuer auch die Zeitmessung mit dem ChampionChip, die Zeiten in denen die Hintersten gleich mal ein paar Minuten drauf bekamen, weil es nur Bruttozeiten gab, sind endlich vorbei. Ok, dann lass uns mal auf die Schlössertour gehen.

Vom Start weg geht es erstmal ein paar hundert Meter leicht bergab durch die enge Füssener Altstadt. Trotzdem gibt es wenige Probleme richtig in den Tritt zu kommen. Dann führt uns die schön breite Augsburger Straße aus der Stadt heraus, am Kreisverkehr oberhalb des Festspielhauses biegen wir links ab Richtung Hopfen am See. Das Feld ist nach gut einem Kilometer schon weit auseinandergezogen, uns genügt jetzt locker der Radweg, der sich erstmal leicht nach oben zieht. Nach etwa drei Kilometern, kurz nach einer ersten Wasserstelle geht es runter vom Teer und wir tauchen ein in die Allgäuer Seen-, Wiesen- und Bergwelt, gleich begrüßt uns auch schon eine Horde glücklicher Rindviecher.

Nach 5 km kommt der erste Verpflegungspunkt, fleißige Helfer verteilen geschwind Wasser, Iso, Bananen und Äpfel. Die Witterung ist noch ideal, ich denke dass maximal 18 Grad auf dem Thermometer stehen werden. Die Sonne wird auch noch von den Wolken zurückgehalten. Wunderbar ist es, auf diesen Feldwegen zu laufen. 

 
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Wir nähern uns jetzt langsam auf  romantischen Wald- und  Wanderwegen, teilweise umgeben von hohem Schilf , dem Hopfensee. Die weitere Streckenführung, die hier gegenüber dem Vorjahr verändert wurde, ist mir hier aber etwas unklar. Weder der Streckenplan im Internet, noch die ausgedruckten Pläne im Veranstalterzelt oder die dort angebotene Möglichkeit, die Strecke in einer 3D Animation auf dem Laptop abzufliegen, konnten bei mir für eine 100%ige Aufklärung sorgen. In Schleifen führt der Weg um den See, wobei auch einige Stücke doppelt zu absolvieren sind. Ich laufe halt einfach der Herde nach, irgendwie werden wir schon rumkommen.

Bei km 7 treffe ich auf Otto und kann ein Stück weit mit ihm laufen, aber bald trennt uns wieder einer meiner unzähligen Fotostopps und schon ist er einige Meter davon gezogen, so sehe ich ihn bald nur noch in größerer Entfernung vor mir. Der See und die Landschaft bieten mir so herrliche Motive, meistens hat man freie Sicht auf den Hopfensee. Nach 10 km kommt am Yachthafen von Hopfen am See die zweite Verpflegungsstation, ich bin jetzt etwas mehr als eine Stunde unterwegs und wenig später stehen in der Ortschaft die Alphornbläser.

 
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Dann sind wir rum und es geht wieder weg vom See, die Streckenführung war überhaupt kein Problem, irgendwie ging für mich alles ziemlich positiv orientierungslos um den See, von den eingebauten Schleifen habe ich gar nichts gemerkt, erst als wir an die Abzweigung kommen, wo es wider zurück Richtung Füssen geht, kann ich mich an den Streckenabschnitt wieder erinnern. Ja, wie rum sind wir jetzt eigentlich gelaufen ...im Uhrzeigersinn oder gegen? Ich kann’s echt nicht genau beschreiben und es macht mir auch gar nichts aus, weil es so schön war und ich nicht das Gefühl hatte, et was doppelt gelaufen zu sein.

Langsam komme ich wieder näher an Otto ran, das Stück bis zur Hopfener Straße laufen wir jetzt identisch wieder zurück, so brauche ich nicht  oft anzuhalten, das macht sich für mein Lauftempo gleich gehörig bemerkbar. Kurz vor der Teerstraße kann ich wieder aufschließen, ein kleines Bergaufstück und schon geht es abwärts, wieder auf dem Radweg Richtung Füssen,  Mir macht’s heut richtig Spaß und die Beine wollen auch. Stopp, die nette „Durchhalten“-Kreidezeichnung von den Kindern muss ich schon ablichten, der Papa ruft mir gleich zu: „die ist aber geschützt“, ich verspreche ihm das Copyright!

Bei Km 18 komme ich am Festspielhaus am Forggensee an. Zur Zeit läuft La Traviata, das letzte KL-Musical „Ludwig 2 – Der Mythos lebt“ wurde 2006 hier gespielt. Ein bisschen traurig ist es für mich schon, dass hier keine Ludwig –Musicals mehr gespielt werden. Ich habe mal selbst eines besucht. Kurz vor der Lechstaustufe kann ich rechts oben einen herrlichen Blick auf das jetzt in der Sonne leuchtende Hohe Schloss zu Füssen werfen. Bischof Friedrich II. von Zollern wandelte die feste Burg 1489 – 1504 in ein stattliches Burgschloss um. Einzigartig in Deutschland sind die bereits 1499 exzellent ausgeführten illusionistischen Architekturmalereien, die Erker, Wimperge, Fialen und Fenster vortäuschen. Ich habe sie mir am Vortag auch genau betrachtet.

 
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Kurz nach der Staustufe ist die Halbmarathon-Zwischenzeitmessung, das gibt es beim Füssen-Marathon auch zum ersten Mal. An der Wasserstelle bei km 22 wird mir von einem kleinen Bub ein Becher Wasser mit den Worten: „König Ludwig Dunkel“ angeboten. So ein Lausbub, da hätte ich jetzt nicht nein gesagt. Dann erreiche ich wieder das Seeufer des Forggensee. Der Weg führt im Wald  direkt am See entlang mit phantastischem Ausblick. Für mich ist das kommende Stück am Seeufer entlang ein absolutes Highlight. Immer wieder kommt auch die Sonne durch, trotzdem ist es nicht zu heiß. Warm schon, aber genau wie ich es liebe und dazu diese begeisternde Uferstrecke. 4 Kilometer dürfen wir entlang laufen …ja, ich glaube das wird mein Lieblingsabschnitt.

Am Campingplatz geht es weg vom See. Die Camper haben ihre Klappstühle an die Strecke gerückt und applaudieren uns recht kräftig. Bei km 29 erreichen wir die Unterführung der B17, leider steht sie durch den gestrigen Gewitterregen ein gutes Stück unter Wasser. Auf ganz langen Zehen und nur auf den Spitzen stakse ich wie der Storch im Salat durch’s Wasser.  Die schnellen Hasen werden da wohl geschimpft haben wie die Rohrspatzen schätze ich, die verlieren hier „mindestens 3 Sekunden“ und haben wahrscheinlich auch noch nasse Füße bekommen weil sie sich natürlich nicht so viel Zeit nehmen können. Jetzt haben wir freien Blick auf die Wallfahrtskirche St. Coloman, hier wurden früher weit außerhalb des Dorfes, wegen der Ansteckungsgefahr, die Pesttoten bestattet. 

 
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In Schwangau geht es links ab. Jetzt geht der Blick direkt auf Cinderella Castle, äh …natürlich Schloss Neuschwanstein. Walt Disney und seine Mannen wurden von Ludwigs Königsschloss derart inspiriert, dass sie ihr Cinderella Castle in den Disneylands, im Großen und Ganzen nach dem Vorbild von Neuschwanstein gebaut haben. Darum stehen dann oft auch die Amis hier vor dem Schloss und sind der Meinung, hier steht das echte Cinderella Schloss.

In rund 1000 Meter Entfernung steht das Märchenschloss, wir laufen direkt darauf zu. Sieben Wochen nach dem Tod König Ludwigs II. wurde Neuschwanstein 1886 schon für das Publikum geöffnet. Der menschenscheue König hatte die Burg erbaut, um sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen – jetzt wurde sein Refugium zum Publikumsmagneten und gehört heute zu den meistbesuchten Schlössern und Burgen Europas.  Wir Läufer wollen seine Ruhe nicht stören. Auf halbem Weg dorthin biegen wir rechts ab, wir laufen direkt am Gutshof von Schloss Bullachberg vorbei. Eine Linkskurve führt uns leicht den Berg hinab durch grüne Wiesen. Jetzt hat man freien Blick auf die Schlösser Hohenschwangau, Neuschwanstein und Bullachberg.

Während ich gerade Schloss Hohenschwangau fotografiere, in dem König Ludwig II. die meiste Zeit seines Lebens verbrachte, läuft Gabi Christa an mir vorbei und ruft mir zu: „Hast du schon Schloss Bullachberg fotografiert?“ Vor ein paar Kilometern haben sie Passanten am Straßenrand angefeuert, daher weiß ich wie sie heißt. Das herrschaftliche Gut Bullachberg diente bis 1995 als Wohnsitz der Familie Thurn und Taxis. Nach mehrjähriger politischer Auseinandersetzung, die aufgrund der prominenten Lage bei den Königsschlössern bis in den Bayerischen Landtag reichte, wurde Baurecht für ein kleines Luxushotel erteilt. Die Firma Porsche hat das Anwesen daraufhin 2006 erworben und will das Projekt irgendwann mal in die Tat umsetzen.

Einen Kilometer weiter, im Wald hole ich Gabi wieder ein. Sie läuft heute ihren ersten Marathon. Bestimmt 20 – 30 mal habe ich sie schon überholt und beim Fotografieren ist sie immer wieder an mir vorbeigezogen. Sie ist gut drauf und gehen habe ich sie auch noch nicht sehen. Der weitere Weg führt uns zum Schwansee. Nur schwer kann man anfangs die Blicke durch die teilweise stark zugewachsene Uferbepflanzung werfen. Relativ einsam bin ich hier jetzt unterwegs, nur in größeren Abständen folgen die Läufer und Gabi ist wie immer mal vor oder hinter mir. Dafür hat man aber jetzt eine herrliche Ruhe im Wald des ehemaligen Schwanenseeparks. Im 19. Jahrhundert wurde der See mit in eine Parklandschaft einbezogen, die zum Schloss Hohenschwangau gehörte. 

Schon aus bestimmt einem Kilometer Entfernung höre ich heute schon zum zweiten Mal die schönen Klänge der Alphornbläser. Obwohl ich jetzt nach 37 Kilometern die Beine schon ordentlich spüre, macht das Laufen durch diese wildromantische Umgebung noch richtig Spaß. Als ich fast ganz rum bin, treffe ich auf die Bläsergruppe und kurz davor steht Max, so sein Internet-Nickname. In einem Forum habe ich von ihm gelesen, dass er hier auf die Forumsmitglieder mit ein paar Halben Weißbier wartet. Das hab ich mir natürlich gemerkt und haue in daraufhin an, wie’s so aussieht mit einem Schluck Weizen. Tatsächlich hat er noch eine Flasche und bietet sie mir auch bereitwillig an. Das lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen und nehme einen kräftigen Schluck. „Dank dir recht, Max!“

 
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Bei km 39 steht wieder die Lechüberquerung an, gleich nach dem Steg geht es links rum, erstmal noch am Lechufer und am Ortsrand von Füssen entlang, später dann Richtung Bad Faulenbach. Es ist auch zugleich das einzig nennenswerte Bergaufstück des Kurses. Bis ungefähr km 41 steigt der Kurs an, dann geht es an einem Wendepunkt auf der Alatseestraße zurück bis ins Ziel. Letztes Jahr durften wir hier oben noch etwas weiter links, an den mit blühenden Seerosenfelder gespickten Ober- und Mittersee vorbeilaufen, aber da kamen dann noch ein paar Höhenmeter dazu. Am Ende eines Marathons spürt man dieses, wenn auch nicht sonderliche steile Bergauflaufen doch schon deutlich in den Beinen. Ich bin froh, dass die letzten Meter vor dem Zielbogen nochmal bergab gehen, so kann ich locker ins Ziel eintrudeln. Jetzt kurz vor dem Ziel laufe ich wieder mit Gabi, beim nachträglichen Studieren meiner Fotokollektion fällt mir erst auf, wie oft sie auf den Bildern zu sehen ist. Ich bin wirklich den ganzen Marathon abwechselnd vor und hinter ihr her gelaufen.

4:21 sagt die Uhr, da bin ich mit den vielen Fotostopps und den wenigen Trainingsläufen sehr zufrieden. Gleich im Ziel fängt mich Zielsprecher Arthur Schmidt ab, unter dem Zielbogen klappt es jetzt doch noch mit unserem verabredeten Interview. Natürlich mache ich ordentlich Werbung für unser Portal, ist doch klar. Magic, Hans und Maddinsche sind schon längst im Ziel, aber Otto und Margot stehen noch aus. Während der Wartezeit kann ich mir mal in aller Ruhe den Arthur Schmidt geben. Es macht wirklich Spaß zuzuhören mit welchen Sprüchen und Information er die Läufer im Ziel empfängt und informativ und humorvoll die Zuschauer unterhält. Da merkt man schon, dass er ein Vollprofi auf seinem Gebiet ist. Unsere Margot Meisenheimer empfängt er im Ziel mit: „…und da fliegt auch‘s Meischen ein“, wir lachen noch heute darüber.

 
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Die ganzen Neuerungen des Veranstalters haben sich voll bezahlt gemacht, der neue Teilnehmerrekord spricht Bände. Natürlich gab’s auch ein paar Problemchen, einer soll sich sogar verlaufen haben und dadurch 15 Minuten eingebüßt haben, was ich nicht nachvollzeihen kann - aber die Rennleitung gelobte Besserung und wird dies sicher nächstes Jahr in Griff bekommen. Die Strecke ist sowieso über jeden Zweifel erhaben,  traumhaft schön und darf sich meines Erachtens zurecht als einen der schönsten Landschaftläufe bezeichnen. Der König Ludwig selbst hätte bestimmt keine Probleme damit gehabt, seinen Namen für diesen Marathon herzugeben, ich hab ihn sowieso als König-Ludwig Marathon im Hirn abgespeichert.

Noch ein Wort zu meiner Plantarsehne: die war absolut problemlos und schmerzfrei, während und auch nach dem Marathon habe ich keinerlei Schmerzen verspürt. Da haben sich meine Therapieaktivitäten wie u.a. Barfußlaufen und Dehnen doch voll bezahlt gemacht. Jetzt kann ich mich wieder auf die nächsten Aufgaben freuen.

Sieger Marathon Herren

1. Diehl, Marco (DEU) 02:35:11
2. Gidumbanda, Daniel (TZA) 2:35:44
3. Gabor, Muhari (HUN) 02:43:16

Siegerin Marathon Damen

1. Blatz, Regina (DEU) 03:11:10
2. Barchetti, Monica (ITA) 03:16:43
3. Lemme, Bärbel (DEU) 03:19:31

 

Informationen: Königsschlösser-Romantikmarathon
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