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Ein Instagram-Gewinner und irische Stimmungsmacher

11.01.26
Quelle: Pressemitteilung

Ein doppelter Gewinner, stimmungsvolle Irinnen und Iren sowie ein schneller Ex-Mister Schweiz prägten den 22. Swiss Snow Walk & Run vom Samstag in Arosa. Auch wenn für die einen das Gipfelerlebnis fehlte, bereitete der Anlass auch ihnen Freude. 

Olé, olé, olé! Die nahezu 100-köpfige Delegation aus Irland war nicht zu überhören und zu übersehen. Nach dem offiziellen Aufwärmen versammelten sich die Mitglieder des Good Glow Run Club im Kreis und machten ein eigenes Warm-up. Dies war schon im Vorjahr so. Nur war die Gruppe damals ziemlich genau halb so gross wie diesmal. Nach der Rückkehr auf die Grüne Insel schwärmten die Finisher in persönlichen Gesprächen und auf Social Media dermassen, dass Jamie und Georgie Crawford, welche die Reise organisierten, nun doppelt so viele Interessenten hatten.

 

 

Wie zwölf Monate davor machten die Irinnen und Iren am Samstag im Start-/Zielgelände gehörig Stimmung und verliehen dem Swiss Snow Walk & Run einen besonderen Rahmen. Innerhalb des fast 800-köpfigen Teilnehmerfeldes bildeten sie die mit Abstand grösste ausländische Delegation. Die Deutsche Vertretung war exakt ein Drittel kleiner. Dafür stellte sie auf der längsten Distanz mit Andreas Meindl den Sieger. Alle anderen Gewinnerinnen und Gewinner kamen aus verschiedenen Regionen der Schweiz: dem Berner Oberland, dem Domleschg, der Innerschweiz sowie den Städten Basel und Zürich.

 

«Ein richtig toller Anlass»

 

Andreas Meindl war ein doppelter Gewinner. Schon den Startplatz hatte er gewonnen – bei einer Instagram-Verlosung des Swissalpine in Flims, welchen die Tuffli Events AG als neue Organisatorin des Swiss Snow Walk & Run ebenfalls veranstaltet. Dem Münchner war bewusst, dass der S16 auf Grund der für ihn vergleichsweise bescheidenen Anzahl Höhenmeter (knapp 500) ein schnelles Rennen geben würde. Dennoch ging er den Lauf defensiv an. Die Führung übernahm er nach rund zwei Dritteln der wegen der Schneeverhältnisse von 15,6 auf etwa 14 Kilometer verkürzten Strecke.

«Dies ist ein richtiger toller Anlass», schwärmte Andreas Meindl. Diesen Satz, oder ähnlich formuliert, sagten viele andere Finisher auch. Nicht wenige Teilnehmende hoben überdies «die motivierten Helferinnen und Helfer» hervor. «Den Organisatoren gebührt ein riesengrosses und herzliches Dankeschön», meinte André Reithebuch. Der Mister Schweiz von 2009 hatte sich ursprünglich für den S11 mit dem Weisshorn als Ziel eingeschrieben, wurde aber, wie etwa weitere 200 Läuferinnen und Läufer, auf den S16 umgeteilt. Dies, weil die ungenügende Schneedecke eine rennmässige Präparation auf den Gipfel verunmöglichte. 

 

 

André Reithebuch, der sich gezielt auf den S11 mit den rund 1000 Höhenmetern vorbereitet hatte, erreichte die sechstschnellste Zeit. «Weil es kurz nach dem Start aufwärts ging, fühlte ich mich sogleich im Element», erklärte der Glarner. Gleich dürfte dies Regula Gebelein aus Gams ergangen sein. Auch sie mag Läufe mit vielen Höhenmetern. «Mami sagte uns, dass der S16 ein flacher Lauf sei», verriet deren Tochter Anita mit einem Schmunzeln. Glauben schenkte sie ihr verständlicherweise nicht. Ebenso wenig ihre Schwester Ursina. Alle drei Gebelein-Frauen absolvierten die längste Strecke am Swiss Snow Walk & Run. Geplant war der Start am S11. Denn: «Ein Gipfel als Ziel ist immer reizvoll», meinte Regula Gebelein.

 

 

Sprint und Geburtstagskinder

 

Im Vordergrund bei der im Alpenraum einzigartigen Veranstaltung stand beim Grossteil der Teilnehmenden der Genuss. Dennoch gab es Läuferinnen und Läufer, die sich auf den letzten Metern keinen Zentimeter schenkten und sich in einem Sprint duellierten. Theo Dürig, ein Thurgauer, der im letzten Jahr den 70. Geburtstag feierte und in Arosa eine Ferienwohnung besitzt, hatte für solche Szenen nur ein Lächeln übrig. Selber absolvierte er den S4. Nach dem Zieldurchlauf streckte er beide Hände in die Höhe. «Das ist ein Sieg über mich selber», sagte er. Und strahlte übers ganze Gesicht.

Grund zum Strahlen hatte auch Olaf Zilkens aus Zürich. Der Finisher des S8 feierte am Tag des Swiss Snow Walk & Run seinen 50. Geburtstag. Ebenfalls ein «Happy Birthday» gab es für Dunja Baltensweiler aus Widnau, deren Familie wie Theo Dürig eine Ferienwohnung in Arosa besitzt. Und für Niamh Ryan aus Dublin. Er und die anderen Irinnen und Iren versammelten sich, nachdem alle von ihnen das Ziel erreichten hatten, nochmals. Für ein Gruppenfoto. Und wieder skandierten sie Olé, olé, olé!

 

Komplette Rangliste

 

 

 

Informationen: swiss snow walk & run
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