marathon4you.de

 

Meldungen

Neuer Schneekopflauf XL: Sehr hart, aber auch super schön

03.07.22
Quelle: Pressemitteilung

Alpines Laufflair im Mittelgebirge und eine überragende Siegerin beim 19. Schneekopflauf - Neue Strecke über 22,5 Kilometer kommt gut an. Antonia Horn läuft allen davon.

Mit insgesamt 404 Zieleinläufen verzeichnete der 19. Schneekopflauf am Samstag, 02.07.22, wieder Vorcorona-Niveau! Viele Wanderfreunde und Zuschauer entlang der Strecke, die auch anlässlich des 22. Gipfeltreffens auf den Schneekopf pilgerten, sorgten für eine fantastische Läuferatmosphäre am Rennsteig und in Kombination mit den nahezu optimalen Wetter-und Streckenbedingungen für einen rundum gelungenen Läufertag.

 

Sehr hart – aber super schön!

 

Mit Spannung hatten die Organisatoren die Reaktionen auf das neue Streckenangebot beim  „Schneekopflauf XL“ über 22,5 Kilometer und 400 zusätzliche Höhenmeter erwartet. Diese fielen im Nachgang der Premiere eindeutig aus: Sehr hart, aber auch super schön! Dabei war die gemeinsame Streckenführung bis zur Wetterstation an der Schmücke durchaus auch eine mentale  Herausforderung für all diejenigen, die dann zwar schon den Lärm der Zuschauer im Zielbereich deutlich hören konnten, den schwierigsten Teil ihres Tagesprogramms aber erst noch vor sich wussten. Noch einmal ging es bis auf 585 Meter hinab ins Geratal, ehe ein sechs Kilometer langer Schlussanstieg zum mit 978 Metern zweithöchsten Gipfel des Thüringer Waldes den Athleten alles, aber auch alles abverlangte.

 

 

Entsprechend groß war der Jubel dann auch am Schneekopfturm, als nach buchstäblich überragenden 01:44:16 Stunden Antonia Horn als Erste über die Ziellinie raste. Die Olympia-Teilnehmerin und zukünftige Biathletin vom WSV Asbach ließ dabei nicht nur Monika Kahl (02:01:11) und Katja Voigtmann (02:01:20) auf den Plätzen zwei und drei der Damenkonkurrenz deutlich hinter sich, sie war daneben auch über drei Minuten schneller als der Sieger des Männerrennens, René Große vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein e.V. (01:47:58), der sich vergleichsweise knapp gegenüber Pieter Höhne (01:49:07) und Michael Dünkel (01:50:06) durchsetzen konnte.

Unmittelbar nach ihrem Zieleinlauf hatte Antonia Horn schon wieder Luft für eine erste Einschätzung: „Die Strecke war echt hart. Ehrlicherweise habe ich sie mir im Vorfeld nicht noch einmal angeschaut  das war sicher ein Fehler. Bis zur Schmücke war sie ja bekannt – und alles was danach kam, war der Hammer. Richtig cool, richtig interessant – ich kann sie jedem empfehlen.“ Ähnlich positiv bewertete auch René Große die erste Auflage des Schneekopflaufs XL: „Also ich muss ja ganz ehrlich sagen: Wer sich das ausgedacht hat – von Gehlberg am Ende hoch bis auf den Schneekopf, Wahnsinn! Ein Riesenkompliment für dieses neue Streckenangebot! Ich wusste, dass ich momentan gut drauf bin, aber das hatte ich nicht erwartet. Insgesamt war es ein sehr schöner Lauf – das Wetter hat gepasst, endlich gab‘s wieder Stimmung und Zuschauer auf dem Schneekopf. So soll’s doch sein!“

 

Simon Kaiser und Nicole Kruhme
gewinnen über 12,7 Kilometer

 

Auch auf der traditionellen Streckenvariante über 12,7 Kilometer gab es mit Simon Kaiser vom Team Biathlon 2023 den Sieg eines Wintersportlers. Gut zwei Wochen vor seinem 23. Geburtstag erreichte der Biathlet vom WSV Oberhof etwas mehr als 53 Minuten (00:53:07 Stunden) nach dem Start am Sportplatz in Schmiedefeld am Rennsteig als Allererster den Schneekopf. Lukas Wieseke vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein e.V. (00:54:23) und Linus Kesper vom SC Willingen (00:55:00) schafften es ebenfalls aufs Podest. Bei den Frauen wurde Nicole Kruhme vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein e.V. ihrer Favoritenrolle gerecht und siegte in 01:04:04 Stunden vor Christin Crusius (01:10:45) und Katrin Enders vom SWV Goldlauter (01:11:41).

 

Die vollständigen Ergebnislisten

 

Informationen: Schneekopflauf
Veranstalter-WebsiteE-MailHotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

Das M4Y-Buch

Das M4Y-Buch bestellen

Aktuelle Print-Ausgabe

Das marathon4you.de Printmagazin