marathon4you.de

 

Magazin

Neue Studie zum „Runner’s High“

02.09.26
Quelle: Red. M4Y

Beim Laufen von Marathons oder nöch längerer Distanzen schüttet der menschliche Körper kontinuierlich mehr cannabisähnliche Botenstoffe aus, die für das glücksähnliche Gefühl des „Runner’s High“ verantwortlich sind. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie im Fachmagazin BMC Medicine unter der Leitung von Dr. Michael Siebers von der Universität Duisburg-Essen.

Bisherige Forschungen der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Johannes Fuß zeigten bereits, dass die angst- und schmerzlindernden Effekte des Laufens stark von Cannabinoidrezeptoren abhängen – und nicht, wie lange geglaubt, primär von Endorphinen. Die neue Untersuchung liefert nun erstmals genaue Daten über extrem lange Distanzen.

 

 

Der Baldeneysee-Test

 

Das Experiment: 19 erfahrene Läufer:innen absolvierten einen Marathon rund um den Essener Baldeneysee. Zur Kontrolle gingen dieselben Personen die Route Wochen später im gleichen Zeitfenster ab.

Das Ergebnis: Der körpereigene Cannabis-Botenstoff Anandamid (AEA) stieg nicht nur zu Beginn des Laufs an, sondern nahm über die gesamte Marathon-Distanz kontinuierlich zu.

Nachwirkung: Selbst 45 Minuten nach dem Zieleinlauf blieben die Werte im Blut stark erhöht. Beim bloßen Gehen veränderten sich die Werte dagegen kaum.

Die Studiesoll belegen, dass Endocannabinoide der zentrale Motor für die körpereigene Schmerzlinderung und Stimmungsaufhellung bei extremen Ausdauerbelastungen sind.

 

Grundlage:
Veröffentlichung der Universität Düsseldorf,
mit KI-Unterstützung bearbeiet

 
 
Das marathon4you.de Jahrbuch 2026
NEWS MAGAZIN bestellen