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Weiterer Rekord: 36.601 Läufer im Ziel

30.09.13
Quelle: Pressemitteilung

Wilson Kipsang und Florence Kiplagat wollen erneut in Berlin starten.

Die beiden Sieger des 40. BMW BERLIN-MARATHON wollen erneut beim größten deutschen Rennen über 42,195 km an den Start gehen. Dies erklärten die Kenianer Wilson Kipsang und Florence Kiplagat heute im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin. Kipsang hatte am Sonntag mit 2:03:23 Stunden einen Weltrekord aufgestellt, Kiplagat gewann in 2:21:13 zum zweiten Mal nach 2011 den BMW BERLIN-MARATHON.

„Ich habe jetzt zum zweiten Mal in Berlin gewonnen. Mein Ziel ist es, zumindest dreimal hier zu siegen. Deswegen will ich im nächsten Jahr erneut beim BMW BERLIN-MARATHON an den Start gehen“, sagte Florence Kiplagat. „Die Strecke ist perfekt, aber es war etwas zu windig und ich bekam ein Problem aufgrund von Blasen am Fuß. Deswegen war ich zunächst etwas enttäuscht, dass ich nicht schneller laufen konnte. Das will ich beim nächsten Mal nachholen.“ Woanders als in Berlin einen Herbst-Marathon zu laufen, das kann sich Florence Kiplagat zurzeit nicht vorstellen. „Wenn ich irgendwann viermal das Rennen gewonnen habe, dann erst sage ich bye, bye Berlin!“

„Berlin hat mir sehr gut gefallen. Ich würde gerne noch einmal hier laufen“, erklärte Wilson Kipsang, der zum ersten Mal beim BMW BERLIN-MARATHON gestartet war. „Ich möchte meinen Weltrekord weiter verbessern, denn ich denke, dass ich noch schneller laufen kann.“ Wie weit er sich noch steigern kann, weiß Wilson Kipsang allerdings nicht. „Ich kann kein Limit angeben, denn das ist ein Entwicklungs-Prozess, der mit dem Training zusammenhängt. Es wird schwierig unter 2:03 Stunden zu laufen, aber es ist nicht unmöglich“, sagte Wilson Kipsang, der erzählte, dass er am Montagmorgen bereits wieder 25 Minuten gejoggt sei. „Die Muskeln taten weh, aber dieses kleine Training hilft bei der Regeneration.“

In der Geschichte des Rennens wurden nunmehr insgesamt neun Weltrekorde aufgestellt. Damit ist der BMW BERLIN-MARATHON auch in dieser Hinsicht die Nummer eins weltweit – bei keiner anderen Veranstaltung wurden mehr globale Bestmarken aufgestellt. An zweiter Stelle in dieser Liste steht der Londoner Polytechnic Marathon, der jedoch seit vielen Jahren nicht mehr stattfindet. Bei diesem Rennen wurden acht Weltbestmarken aufgestellt. Als Stadt mit den meisten Marathon-Weltrekorden steht London mit 15 Bestzeiten vor Berlin (9).
Bemerkenswert ist auch, dass seit 2003 der Männer-Weltrekord zum fünften Mal in der deutschen Hauptstadt gebrochen wurde. Seit 2003 gab es in keiner anderen Stadt einen Marathon-Weltrekord. Der BMW BERLIN-MARATHON dominiert auch die Alltime-Bestenlisten bei den Männern: Die fünf schnellsten Läufer aller Zeiten erzielten ihre Bestzeiten in Berlin.

Einen weiteren Rekord für den BMW BERLIN-MARATHON bedeuten die 36.601 Läufer, die das Ziel erreichten, so viele wie nie zuvor. Die zuvor höchste Finisher-Zahl in Berlin stammte aus dem Jahr 2008. Damals erreichten 35.653 Läufer das Ziel. Aus medizinischer Sicht war ein ruhiger Sonntag ohne ernsthafte Zwischenfälle, wie Professor Lars Brechtel ausführte, der Medical Director des Berliner Marathons.

Am Montag um 12 Uhr hat bereits die Anmeldung für den 41. BMW BERLIN-MARATHON begonnen, der am 28. September 2014 stattfindet. Nach dem enormen Ansturm auf das Rennen in diesem Jahr gibt es jetzt ein  Losverfahren. Die Läufer haben zwei Wochen Zeit, sich zu registrieren. Danach werden die zur Verfügung stehenden Startplätze ausgelost. Dieses Prozedere wird unter anderem bei den Marathonläufen in London, New York und Tokio angewendet.

 


 

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