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Laufberichte

Kaiserwetter am Wilden Kaiser

 

Änderungen und Neuerungen gab es in der Geschichte der Tour de Tirol schon öfters, meist waren sie gewollt, manchmal aber auch wettermäßig den Launen der Natur geschuldet. Zu seiner 9. Auflage gibt es bei der aus drei Läufen bestehenden Serie wieder einmal eine planmäßige Neuerung. Den Abschluss der Veranstaltung bildet ab heuer am Sonntag nicht mehr ein Halbmarathon, sondern der  23 km lange Pölven Trail rund um den Hausberg von Söll, dem Großen Pölven. Größtenteils auf Schotterwegen und Single-Trails sind dabei 1.200 Höhenmeter zu bewältigen.

Genau das richtige für mich und daher ein triftiger Grund, wieder einmal einen Besuch in Tirol abzustatten. Gleich zu seiner Premiere wird der Pölven Trail einem Härtetest unterzogen und darf für die Österreichischen Speedtrail-Meisterschaften herhalten. Ich bin gespannt und freue mich sakrisch drauf. Die Königsstrecke der Tour ist aber nach wie vor der Kaisermarathon auf den Gipfel der Hohen Salve am Samstag.

Zentraler Veranstaltungsort der Tour de Tirol ist die Gemeinde Söll in der Tourismusregion Wilder Kaiser. Die Region ist sowohl ein Sommerurlaubsgebiet als auch eine Wintersportregion. Als ich noch regelmäßig auf Skiern unterwegs war, gehörte sie auch zu meinen Favoriten und bin hier öfters die Pisten runter gewedelt.

Die Gemeinde Söll gehört zum Bezirk Kufstein und kennen fast nur Skifahrer. Das weitaus bekanntere, renommierte Kitzbühel liegt etwa 30 Kilometer südöstlich. Die Anfahrt aus Deutschland werden die meisten über die A8 und A93 und dem deutsch-österreichischen Grenzübergang bei Kiefersfelden/Kufstein vornehmen. Dort galt sechzehn Jahre lang eine Sonderregelung, für knapp sechs Kilometer war man von der Pickerl-Pflicht befreit und konnte bequem und ohne Zusatzkosten die Region um den Wilden Kaiser erreichen. Jetzt muss man für die kurze Autobahnstrecke bis Kufstein-Süd eine Vignette lösen. Wer ohne Pickerl erwischt werden, muss eine Strafe von 120 Euro blechen.

Wer sich die Maut sparen will, sollte bereits die Ausfahrt Kiefersfelden nehmen um auf Landstraßen das Ziel zu erreichen. Wer es eilig hat, sollte aber lieber auf der Autobahn bleiben, der „Tag der Deutschen Einheit“ und Berufsverkehr in Kufstein stellen die Nerven auf eine Geduldsprobe.

Zu Füßen der Gebirgsgruppen Wilder Kaiser, auch Kaisergebirge genannt, und der Kitzbüheler Alpen liegen die Gemeinden Söll. Scheffau und Ellmau, welche wir auf der ersten Hälfte des Kaisermarathons, mal mehr oder weniger passieren. Anschließend beginnt der alpine Teil, es geht hinauf auf die Kitzbüheler Alpen zum Ziel auf der Hohen Salve auf 1829 m mit majestätischem Rundumblick.

 

Söller Zehner


Aber los geht die Tour de Tirol bereits am Freitag mit dem Söller Zehner. Drei kupierte Runden á 3,33 km sind dabei zu absolvieren. 85 Höhenmeter pro Runde weißt die Strecke auf, was nicht zu unterschätzen ist. Für mich ist das heute nichts, nach mehreren Wochen mit anhaltenden Muskelproblemen und ohne jegliches Lauftraining erspare ich mir den Start. Somit bin ich aber leider auch schon raus aus einer Platzierung in der Gesamtwertung, wo erstmals wieder seit der Berglauf-WM von 2009 alle Gesamtstarterplätze belegt sind. Ungleich wichtiger ist mir natürlich der morgige Kaisermarathon und den Start möchte ich nicht riskieren. Wird schwer genug für mich.

Kurz vor dem Start um 18 Uhr gibt es ein kurzes Streckenbriefing am Startplatz. Tour de Tirol-Chef Martin Kaindl persönlich unterrichtet die Starter wie die Runden verlaufen. Die ganz „Heißen“ von den über 500 Startern und Starterinnen stehen an vorderster Front noch vor der Zeitmesslinie und lassen sich nur schwer auf die vorgesehene Startlinie unter den Startbogen zurückdrängen.

 
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Zur Überraschung aller kommt der Einheimische Thomas Steger als Führender von der ersten Runde zurück, mit etwas Abstand zu einer Vierergruppe mit den ausgewiesenen Favoriten. Vermutlich hat er alles in diese erste Runde gelegt, um sich seinen Fans zu präsentieren. Das hohe Anfangstempo kann er natürlich nicht bis zum Ende durchziehen, aber er hat eine große Show geboten. Mit fast 5 Minuten Rückstand landet er letztendlich auf dem 29. Platz, ist aber scheinbar hochzufrieden damit. In der Manier jubelnder Fußballern reißt er sich sein Shirt vom Leib und kugelt sich hinter der Ziellinie auf dem Boden.

Auf den ersten drei Plätzen landen dann doch erwartungsgemäß die Favoriten mit dem Schotten Robbie Simpson, Vorjahressieger Adam Kovacs aus Ungern und dem Südtiroler Gerd Frick. Die Letzten trudeln erst bei Dämmerlicht im Ziel ein, hatten aber sicher auch ihren Spaß bei der tollen Stimmung.

 

Kaisermarathon


Startunterlagenabholung, Nachmeldung, Messe und natürlich auch der Start liegen zentral im Ortskern und nah beisammen, so gibt es keine langen Wege. Wer kurzfristig mit dem Auto anreist,  findet auf dem großen Parkplatz der Gondelbahn problemlos einen Platz. In fünf Gehminuten ist man am Startplatz.

Bis kurz vor dem Start besteht die Möglichkeit, warme Kleidung für den Transport auf den Gipfel abzugeben. Das ist auf alle Fälle empfehlenswert. Es kann noch so schön sein, nach dem Lauf und oben auf dem Gipfel benötigt man sie in jedem Fall. Mir imponiert der Aufdruck auf einem Shirt eines Kollegen: I finish what I start. Genau meine Maxime und das werde ich auch heute, trotz denkbar schlechtesten Voraussetzungen, versuchen.

 
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Langschläferfreundlich wird um 9:30 Uhr gestartet. Vorher findet aber wieder das obligatorische Racebriefing von Martin Kaindl statt, welches hinterher auch noch ins Englische übersetzt wird. Mit fast 600 Meldungen aus 23 Nationen gibt es heuer einen neuen Teilnehmerrekord. Mit einem Böllerschuss aus einer Holzkanone werden wir ins Gefecht geschickt.

Auch wenn die erste Hälfte ausschließlich im Tal zurückgelegt wird, bedeutet es nicht, dass sie brettleben ist. Eine erste leichte Steigung erwartet uns bereits nach einem Kilometer. Etwas oberhalb des Ortes befinden wir uns schon fast in der Sonne, es wird heute noch richtig warm werden. Kaiserwetter ist am Wilden Kaiser angesagt. Und es geht weiter aufwärts. Nach etwa 3,5 km liegt das Tal einige Höhenmeter unter uns. Am Waldrand entlang geht es jetzt bereits in der prallen Sonne zurück Richtung Söll.

Da kommt den meisten die erste Getränkestation, kurz hinter dem Alpenschlössl (km 4,5) ganz willkommen. Auf Waldwegen führt uns die Schleife zum Startbogen zurück. Wunderbar im Visier hat man von hier den Gipfel der Hohen Salve, aber der muss noch etwas auf uns warten. Viele Zuschauer sind noch im Ort verblieben und feuern uns beim Durchlauf (km 8) kräftig an. Der Nebel hat sich jetzt auch ganz unten im Tal verzogen.

 
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Nach knapp 12 km ist mein Gipfelsturm schon fast wieder beendet, meine rechte Wadenmuskulatur hat sich wieder verhärtet. Aber irgendwie geht es, zwar etwas schmerzhaft, aber mit kleineren Schritten und wenig Abrollbewegung weiter. Ich habe es von vorneherein befürchtet, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Bis Scheffau steigt der Weg beständig an, es ist nicht viel, man kann es kaum sehen, aber spüren. Nach einer Labestelle am Ortsrand geht es für einen Kilometer abwärts. Mächtig viel Ausflugsverkehr herrscht auf der Lofener Straße, alle wollen bei diesem Kaiserwetter in die Wandergebiete. Glücklicherweise nur kurz verläuft unsere Strecke parallel zur Staatsstraße.

An der Weißache entlang führt uns die Strecke nach Ellmau. Immerhin 400 Höhenmeter sind bei Halbzeit geschafft, obwohl man dies kaum vermuten könnte. Als Zeitlimit sind beim Durchlauf an der Talstation der Hartkaiserbahn 2:45 h vorgegeben. Ich bin schon ziemlich durchgereicht worden, aber noch ist genügend Luft.

 
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Der Aufstieg zum Hartkaiser führt uns zunächst in den Wald. Wunderbar rustikal über schmale Pfade, Holzbrücken, Wurzeln und Stufen geht es nach oben. Einem Pärchen ist bereits dieser Anstieg zu viel, sie haben es sich auf einer Bank bequem gemacht und lassen den Herrgott einen guten Mann sein. Meine Adduktoren meckern jetzt auch und würden sich gerne anschließen. Nix da.

An den Schienen der Hartkaiserbahn entlang geht es über die Pisten der SkiWelt Wilder Kaiser-Brixental und dem Rübezahlwanderweg weiter zur Rübezahlalm. Bis hinauf zur Bergstation der Hartkaiserbahn sind dabei auf dem Schnitzfigurenweg auf einem anderthalb Kilometer langen Abschnitt 24 überlebensgroße Holzfiguren zu bewundern. Sie wurden vom Wirt der Rübezahlhütte mit der Motorsäge erschaffen und anschließend rund geschliffen. Die ersten sind aber bereits wieder den Naturgewalten zum Opfer gefallen.

Der Wanderweg ist technisch nicht sonderlich anspruchsvoll, zwar in einigen Schattenabschnitten etwas matschig, aber kräftezehrend zieht er sich immer gleichmäßig steil nach oben, ohne den Oberschenkeln eine Verschnaufpause zu gönnen. Die Aussicht auf den Wilden Kaiser ist von der baumlosen Bergflanke grandios. Vor dem Restaurant Bergkaiser (km 26) kann wieder frische Energie und Flüssigkeit nachgetankt werden. Über 700 Höhenmeter beinhaltet der 5 km lange Aufstieg vom Tal bis hierher.

 
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Nach einer halben Umrundung eines kleinen, idyllischen Sees, treffen wir auf ein kurzes Begegnungsstück. Unterhalb der Tanzbodenalm (km 28) kommen uns die Mitstreiter entgegen. Eine einen Kilometer lange Schleife führt uns als besonderes Schmankerl durch das gut besuchte Bergrestaurant. Ein Sprecher kündigt jeden namentlich an und die Ausflügler geizen auch nicht mit Applaus und Anfeuerungsrufen. Das anschließende kurze Bergabstück behagt meinen Oberschenkeln überhaupt nicht. Was ist heute bloß los mit meinem Fahrgestell? Ich bin wirklich in einem desolaten Zustand.

Am Jochstub’nsee (km 30) kann wieder verpflegt werden. Wasser, Iso, Cola, Red Bull, Energy Gels stehen zur Verfügung. Dirk und ich haben ähnliche Oberschenkelprobleme, gemeinsam machen wir uns auf den weiteren Weg. Kurz darauf erreichen wir den zweithöchsten Punkt der Strecke auf 1600 m, von hier geht es fast ausschließlich bergab bis zum nächsten Zeitlimit am Hexenwasser. Für die 8,5 km bleibt uns noch genau eine Stunde Zeit.

Mit schnellem Wanderschritt ist das nicht zu erreichen, wir müssen ab hier zügig laufen. Das fördert die Adrenalinausschüttung. Anfangs habe ich noch größte Schwierigkeiten, aber glücklicherweise wird das Gefälle bald angenehmer und die blockierten Oberschenkel lösen sich wieder etwas. Auch die Wade hält einigermaßen ruhig und die Adduktoren haben aufgegeben. Aber wir müssen dran bleiben. In langen flachen Serpentinen über Schotterstraßen führt uns die Strecke zum Filzbodensee (km 5). Das Gefälle ist gut zu bewältigen. Aber es wird trotzdem eng, das Zeitlimit von 5:15 h am Hexenwasser einzuhalten. Einige hundert Meter geht es wieder leicht aufwärts, das kostet Zeit. Dirk ist besser drauf, macht sich vom Acker.

Rechts geht’s im Winter rauf mit der Zinnsbergbahn zu einer herrlichen Abfahrt hinunter zur Aualmbahn. Ich kann mich noch gut erinnern, einer meiner Lieblingspisten hier im Gebiet, neben der linker Hand liegenden schwarzen Abfahrt von der Hohen Salve herunter. Deren Gipfel liegt jetzt genau über mir. Aber der halbe Berg ist noch zu umrunden, bevor es auf den Gipfel geht.

 
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Nach 5:16 Std. und 38,5 km laufe ich über die Zeitmessmatte an der Hexenwasser-Gondelstation. Puuh, das war Maßarbeit, ich darf noch weiter, einige hinter mir auch noch. Oberhalb des Restaurants und der Bergstation ist unsere Labe. Die habe ich jetzt dringend nötig.

Noch etwa einen Kilometer geht es zwar steil, aber relativ komfortabel auf einer Schotterstraße weiter. Dann biegen wir ab auf die „schwarze Abfahrt“ unter der Gondelbahn und es geht erst einmal kerzengerade streng nach oben, ohne irgendeine Windung. Bei km 41 hat man nochmals eine Erfrischungsstation errichtet. Von hier zweigt die Strecke mehr nach rechts ab, wir laufen in einem Bogen Richtung Ziel, das nach einer schattigen Traverse nun wieder in die Sonne schon in Sichtweite ist.
Die supersteile 200 Meter lange Zielgerade über die Wiese fordert nochmals letzte Energie, dann bin ich aber wirklich geschafft. 700 Höhenmeter auf dem 3,5 km langen Aufstieg zur Hohen Salve sind auch wahrlich kein Pappenstiel. Medaille und Finisher-Shirt sind Lohn für harte Arbeit.

 
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Lange habe ich nicht Zeit, mich auf der Aussichtsterrasse zu erholen. Schon bald nach der letzten Zielankunft werden die Aufbauten geräumt. Als dann auch die Lautsprecherdurchsage ertönt, dass bald die letzte Gondel nach unten fährt, mache ich mich auf den Weg. Wir haben natürlich mit der Startnummer freie Fahrt. Zur Siegerehrung um 18 Uhr bin ich wieder in Söll. Robbie Simpson war heute erneut der Schnellste.


Pölven Trail


Der Start zum Pölven Trail am Sonntag erfolgt um 9:30 Uhr. Alle Startplätze sind auf Anhieb ausgebucht. Leider bin ich nur Zuschauer, meine Wadenverhärtung lässt keinen Start zu. Aber Streckenbilder und Bericht könnt ihr in Birgit’s Berichterstattung auf Trailrunning.de lesen. Ich gehe natürlich auch an die Strecke, im Steinbruch von Bad Häring hat man einen tollen Zuschauer Hot-Spot aufgebaut.

 
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Premierensieger beim Trail wird heute Stefan Paternoster, als Einzelstarter ist er natürlich ausgeruht und lässt so Robbie Simpson keine Chance. Zudem ist er aber auch ein Berg- und Trailspezialist. Als Veranstalter des Andechs Trails hat er ja auch einen ganz tollen Lauf auf die Beine gestellt.

Nächstes Jahr hat die Tour de Tirol Jubiläum. Auch wenn die Veranstalter angekündigt haben, sich dazu wieder was einfallen zu lassen, denke ich, am Pölven Trail gibt’s nichts mehr zu rütteln. Der hat richtig eingeschlagen. Mit dem Kaiserwetter im Rücken war es heuer wieder eine großartige Tour, für mich gibt’s eigentlich nichts auszusetzen ...außer an meinem desolaten Zustand. 

 

Ergebnisse Söller Zehner
Männer:

1. Robbie Simpson (GBR), 0:34:05,5
2. Adam Kovacs (HUN), 0:34:10,4
3. Gerd Frick (ITA), 0:34:13,2
Frauen:
1. Tímea Merényi (HUN), Salomon Hungary, 0:38:45,4
2. Simona Staicu (HUN), TEAM SCOTT International, 0:39:45,4
3. Kathrin Götz (SUI), SCOTT, 0:40:57,0

Ergebnisse Kaisermarathon
Männer:

1. Robbie Simpson (GBR), 3:11:38,4
2. Gerd Frick (ITA), 3:18:12,2
3. Ralf Birchmeier (SUI), 3:18:47,0
Frauen:
1. Tímea Merényi (HUN), 3:47:54,5
2. Simona Staicu (HUN), 3:54:16,2
3. Tanja Amiet, (SUI3:56:26,9

Ergebnisse Pölven Trail
Männer:

1. Stefan Paternoster (AUT), 1:42:18,2
2. Robbie Simpson (GBR), 1:47:31,3
3. Gerd Frick (ITA), 1:47:45,6
Frauen:
1. Katharina Zipser (AUT), 2:06:53,9
2. Tímea Merényi (HUN), 2:12:38,0
3. Kathrin Götz (SUI), 2:14:15,5

Ergebnisse Tour de Tirol 2014
Männer:

1.Robbie Simpson (GBR), 5:33:15,3
2. Gerd Frick (ITA), 5:40:11,2
3. Ralf Birchmeier (SUI), 5:52:20,3
Frauen:
1. Tímea Merényi (HUN), 6:39:18,0
2. Simona Staicu (HUN), 6:54:47,3
3. Tanja Amiet (SUI), 7:00:16,5

 

Weitere Bilder gibt es auf

Trailrunning.de

 

 

 

Informationen: Kaisermarathon / Tour de Tirol
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