Der Schneekopf bleibt ein Magnet für die Lauf- und Wanderszene. Ob 12,7 Kilometer Berglauf, 22 Kilometer Berglauf oder die 11 Kilometer lange Wanderung – rund 700 Teilnehmer stellten sich bei hervorragenden Witterungsbedingungen der Herausforderung und machten den traditionsreichen Schneekopflauf erneut zu einem der schönsten Bergläufe Deutschlands.
Nach den widrigen Bedingungen der Vorwoche herrschten diesmal ideale Voraussetzungen. Neben zahlreichen Neulingen trafen sich auch viele bekannte Gesichter der Thüringer Laufszene am Start.
Auf der 12,7 Kilometer Strecke setzte sich Marcel Bräutigam vom organisierenden GutsMuths-Rennsteiglaufverein eindrucksvoll durch. In 49:34 Minuten erreichte er den Gipfel und verwies Frank Gatzemeier mit einem Vorsprung von nahezu acht Minuten auf Rang zwei. Platz drei sicherte sich der Zella-Mehliser Max Widder in 57:58 Minuten. Spannender verlief das Rennen der Frauen. Die Vorjahreszweite Clara Kintzel vom LTV Erfurt sicherte sich diesmal in 1:04:11 Stunden den Sieg. Dahinter folgten Laura Stichling vom Rhöner WSV in 1:05:38 Stunden sowie Monique Benkenstein in 1:10:05 Stunden.
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Auch auf der anspruchsvollen 22-Kilometer-Distanz gingen die Siege an den SV Sömmerda. Bei den Frauen triumphierte Ann-Kathrin Deubner in 1:49:01 Stunden. Die weiteren Podestplätze belegten Lara Dellit vom WSV Kleinschmalkalden sowie Franziska Gabora. Bei den Männern gewann Daniel Claus in 1:35:33 Stunden. Dahinter lief Fabian Paradies vom GutsMuths-Rennsteiglaufverein in 1:35:55 Stunden auf Rang zwei, gefolgt von Marcel Krieghoff vom SC Impuls in 1:38:25 Stunden.
Zunehmender Beliebtheit erfreut sich auch die Schneekopfwanderung im Schneekopflauf. Mehr als 100 Wanderfreunde starteten am Bahnhof Rennsteig und meisterten die rund 11 Kilometer lange Strecke mit Zeitvorgabe am Großen Finsterberg und dem vorgegeben Zielschluss auf dem Schneekopf. Damit entwickelt sich das Wanderangebot zunehmend zu einer festen Größe in der Thüringer Wanderszene.
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch das Gipfeltreffen des Thüringer Gebirgs- und Wandervereins. Nach den sportlichen Herausforderungen nutzten viele Teilnehmer die Gelegenheit, über das Ausstellungsgelände zu schlendern und den Tag auf dem schönsten Gipfel des Thüringer Waldes ausklingen zu lassen. Der Schneekopflauf unterstrich damit einmal mehr seinen Ruf als traditionsreiches Sportereignis, das Spitzen- und Breitensport sowie Lauf- und Wanderbegeisterte auf besondere Weise verbindet.