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Laufberichte

Lebe deine Leidenschaft

 

Als ich die Ankündigung lese, dass am 29. Oktober 2017 der erste offizielle „I love Kärnten Marathon“ in der malerischen Gegend um den Ossiacher See stattfinden wird, ist mein Entschluss gefasst, dort zu starten. Laibach wäre sonst meine Alternative für meinen 42. Lauf über die 42.195 km in diesem Jahr gewesen.

Zu dem von der Alpin-Süd Tourismus und Medien GmbH beworbenen Event finden sich auf der Veranstalter-Website weiterführende Infos.  Als ich mich dann telefonisch über die Höhenmeter informiere, hebt keine Geringerer als Dr. Helmut Paul ab, seines Zeichens „Erfinder“ und langjähriger erfolgreicher Organisator des Wachau Marathons.

Ich fahre mit meinem Auto am Samstag von Wien über die A2 ca. 300 km bis zum Knoten Wernberg, dann auf der A10 weiter Richtung Villach. Noch vor dem Tunnel nehme ich die Abzweigung zum Ossiacher See. Von meinem Quartier im Ferienhaus Vidoni  sind es bis Feldkirchen noch ca. 15 km. Es herrscht traumhaft schönes Wetter, die Chefin des Hauses bringt mir selbstgebackenen Kuchen, als ich auf der Terrasse die Herbstsonne genieße. So eilig habe ich es wirklich nicht, in die inkl. aller einverleibten Gemeinden ca. 14.000 Einwohner zählende Bezirkshauptstadt zu kommen – in Feldkirchen selbst leben ca. 3.300  Menschen.

Beim Hinfahren wird deutlich, dass die Orte rund um den 500 m über den Meeresspiegel, sich auf einer Länge von 11 km ausdehnenden Ossiacher See mit Tiefen zwischen 20 und 50 Metern, sowie die Stadt Feldkirchen selbst, sich hinauf in die hügelige Landschaft erstrecken – die B94 weist dementsprechend einige langgezogene Anstiege auf. Ich vermute aber, dass wir nicht auf dieser wichtigen Durchzugsstraße laufen werden, sondern auf Wegen außerhalb der Ortschaften – den Kurs muss ich mir noch auf der Karte ansehen.

Der Andrang um 17 Uhr am Samstag in der Sporthalle Feldkirchen ist gering, ich zähle zwei Läufer, die wie ich ihr Startsackerl abholen. Der Veranstalter spricht von ca. 800 Teilnehmern an allen Bewerben im Verlaufe des Laufspektakels. Bereits heute findet ein Kinder- und Jugendlauf über 1 und 2 km sowie der Lauf der Frauen über 6 km statt, morgen stehen dann der Marathon und Halbmarathon sowie ein 10 km-Lauf auf dem Programm, weiters der Weingarten Trail Run & Walk über 31,5 km mit Wandermöglichkeit, wobei die Walker am Hauptplatz in Feldkirchen bereits um 7 Uhr 45 starten werden.

 

 
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Die Stadt liegt etwas höher als der 10 km entfernte Ossiacher See. Die historischen Bauten vorwiegend aus dem 19. Jahrhundert befinden sich am Hauptplatz, wo auch der  Zieleinlauf des Marathons ist. Die Fassaden der neoklassizistischen Bürgerhäuser wurden revitalisiert, das 1998 umgebaute Rathaus als Sitz der städtischen Verwaltung herausgeputzt. Die an einer Stange befestigte herabhängende Kärntner Fahne in gelb-rot-weiß ist mir seit meiner Kindheit vertraut. Ich bin in Oberkärnten aufgewachsen, geboren allerdings in Lienz – in Osttirol spricht man einen anderen Dialekt als in Unterkärnten. Denkmalgeschützte profane Bauten hier im Zentrum in Feldkirchen sind u.a. die Mariensäule aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts sowie der aus dem Jahre 1898 stammende Nymphenbrunnen.

Auf dem Wege zurück zum geparkten Auto komme ich an der Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt vorbei, deren Basilika bereits auf das Jahr 1166 zurückgeht und die im 15. Jahrhundert  wegen der Türken- und Ungarneinfälle zu einer Wehrkirche ausgebaut wurde. Ich mache ein Foto vom Bamberger Amthof, ein schlossartiges, vierflügeliges Gebäude, das auf einen im 13. und 14. Jahrhundert errichteten Baukomplex zurückgeht – Feldkirchen und das Umland war damals in Besitz des Bistums Bamberg. In der Stadt und Umgebung befinden sich zahlreiche profane und sakrale Bauten, die für Bau- und Kulturhistoriker interessant sind.  

 

Mein Rennverlauf

 

Für die Marathon- und Halbmarathonteilnehmer wird ein ab 8 Uhr beginnender Shuttlebus-Transfer vom EKZ in Feldkirchen zum Startort am Flatschacher Badesee, der  727 m über dem Meerespiegel oberhalb der Stadt liegt, angeboten.

Es ist heute Morgen so frisch, dass bei wenigen Graden über Null mir fast die Hände frieren, daher werde ich zwei Lagen beim Marathon tragen und mit einem Langarmshirt laufen. Das Restaurant Seemandl hat für die Läufer extra aufgesperrt, das Cafe ist randvoll – viele, die sich aufwärmen, konsumieren auch etwas. Prominenter Läufer im Halbmarathonstarterfeld ist Alfred Sungi, gebürtiger Tansania, inzwischen in Wien beheimateter Laufcoach mit einer PB von 2:33 im Marathon. Er gilt als Sieganwärter auf der Halbdistanz.

 

 
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Im Marathonfeld sind alle da, die in der heimischen Laufszene einen Namen haben  – zumeist als „Sammler“, für die das Motto „Dabei sein ist alles“ die oberste Prämisse ist. Die Starter nutzen die Gelegenheit, ihre Taschen oder Kleidersäcke mit Namen versehen in einem Bus auf den Sitzbänken abzustellen, der in Zielnähe vor dem Bamberger Hof parken wird.

In gewohnter Position stehe ich zwei Minuten vor Rennbeginn vor dem Starterfeld, um ein paar dynamische Fotos zu ergattern. Nach 20 Sekunden bewege ich mich an der Seite des Startbogens vorbei und seitlich ins Läuferfeld. Auf den ersten 300  Metern ist der asphaltierte Weg in Laufrichtung abfallend, um dann gleich wieder anzusteigen. Gerade beim Anstieg überholen mich Dutzende – auf Teufel komm‘ raus, bin ich geneigt zu sagen. Auf den wetterbedingt leicht aufgebrochenen Asphalt folgt abschnittsweise eine gewalzte, für mich auch spürbar geschotterte Zubringerstraße, auf der ich nun wegen einer wieder akut geworden Verletzung am rechten Vorderfuß gewisse Probleme habe – ein eingeklemmter Nerv nimmt den kleinsten Stein auch durch die dickste Laufschuhsohle wahr.  

 

 
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Die nun folgende Strecke durch kleinste, mir bisher völlig unbekannte Ortschaften wie Nadig und  Tiffen lässt dank ihres abfallenden Terrains schnelle Zeiten zu. Im Sauseschritt hole ich nun auf den ersten zwei, drei Kilometern Dutzende wieder ein, die mir beim Anstieg ihre Kehrseite gezeigt haben. Solange der Untergrund Asphalt bleibt, kann ich mein Tempo halten. Der Franz und Helmut haben sich hinter einer attraktiven Kollegin im engen Trikot eingereiht und kommen mit ihr ins Gespräch. Als dann der Untergrund des Marathonkurses vom Asphalt außerhalb dörflicher Zonen um Liebetig und Leinig auf einen befestigten, mit Bodenunebenheiten, Rollsplitt und Schotterresten versehenen Zubringerweg wechselt, komme ich ins Hintertreffen und verliere etwas den Anschluss. Es wird deutlich, dass wir nicht auf der Bundesstraße laufen, sondern auf Neben-, Spazier- und Radwegen unterwegs in Richtung Ossiacher See sind. Nach jedem Kilometer wird in umgekehrter Reihenfolge angezeigt, wie viele noch zu laufen sind.

Die Strecke ist aber flach, wem ein etwas rustikaler Untergrund nichts ausmacht, der kommt hier sicher gut voran. Die nächste Labe nach einer sehr kleinen wohl privaten oder zusätzlichen Versorgungsstelle, die von Kindern bei Nadig betreut wurde, folgt nun eine, die sich direkt neben der grünen Markierungstafel für den Ossiacher See Radweg R2 befindet. Es gibt Wasser und Iso, das wie Himbeersaft schmeckt.

Die nächste Häuseransammlung gehört zu Sonnberg, das seinerseits ein Teil von Steindorf am Ossiacher See ist. Auf Asphalt neben den eigentlich kaum abgesicherten Bahngleisen geht es nun nach Westen weiter. Ich habe eben Franz und Helmut überholt, die trödeln und Erinnerungsfotos machen. Laut meiner GPS-Uhr habe ich die ersten 5 km unter 30  Minuten geschafft – wohl nur dank der Abwärtspassage.

Wir überqueren die Bahngleise, deren Schutzschranken offen sind  – Zug kommt im Moment keiner, wäre einer gekommen, hätte der Ordner nur schreien können, „Halt, stehenbleiben!“ Unter der B94 geht es durch eine Unterführung hinauf in den Ort Steindorf. Vor dem Feuerwehrhaus haben es sich auf Bänken mehrere Dutzend Zuschauer bequem gemacht, sie essen und trinken und schauen die  Läufer an und ihnen nach.

Bald darauf geht es wieder in südliche Richtung.  Eine nun vollständige Schleife um das Bleistätter Moor, an der Ostbucht des Ossiacher Sees gelegen, steht an. In den 1930er-Jahren wurde das Moor, das von der Tiebel, dem Hauptzufluss des Sees, durchströmt wird, trockengelegt. Der Bund, das Land Kärnten und die ansässigen Gemeinden investierten mehr als zehn Millionen Euro in die Sanierung des Moors. Im März 2017 wurde die Flutung gestartet, nun hat die Natur das Bleistätter Moor wieder zurückerobert. Diese wunderbare Landschaft wird in den kommenden Jahren auch den Tourismus beflügeln. Ein Erlebnispark wird seit einiger Zeit bereits gut angenommen.

Die Marathonstrecke führt zunächst zum Ostufer des Ossiacher Sees hinunter, wo sich eine Labe befindet. Hier kommt mir in Sonntagskleidung mein Wohnungsnachbar in Wien entgegen, der gerne und oft am Ossiacher See verweilt, wo seine Familien ein Anwesen besitzt. Nun geht es 200 m nach Osten, dann nach einer Wende wieder am gleichen Weg in westliche Richtung zurück. Börni kommt mir entgegen, er hat den Aufholschalter umgelegt, bis zur Halbdistanz wird er mich bestimmt erwischt haben.

Ich bin zum ersten Male in meinem Leben überhaupt in dieser Gegend, wenngleich ich im Juli 2009 einmal den Halbmarathon in Ossiach auf der anderen Seite des Sees mitgelaufen bin. Der Untergrund des Spazierweges um das Bleistätter Moor ist kein Asphalt, sondern naturbelassen. Eine Tafel am Wegrand, auf der eine Kuh abgebildet ist, trägt die Aufschrift: „Die Wiese ist mein Mittagessen und nicht das Klo Ihres Hundes“ – jetzt wissen wir’s, meine Herren Läufer, bitte hier nicht austreten. Das nächste Dixi-Klo gibt es in Steindorf beim Feuerwehrhaus, ist halt noch gut 4 km entfernt.

 

 
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Helmut und Franz habe ich wieder eingeholt, den Börni sehe ich vorerst nicht hinter mir nachrücken. Wir kommen wieder zur Labe, wo auch die Tafel für den Radweg steht. Ich mische Wasser mit Iso, ein Gelpäckchen hebe ich mir für später auf. Die Halbmarathonläufer biegen nun nach Osten ab, für sie geht es über den Tiebelweg, Leinig, Liebetig, Sonnrain und Rabensdorf zurück in das Stadtzentrum von Feldkirchen, wo sich am Hauptplatz das Ziel befindet. Für uns Marathonläufer geht es über die Brücke, unter der die nur wenig Wasser führende, kaum mehr als drei Meter breite Tiebel fließt und den Bahngleisen entlang weiter in Richtung Steindorf. Vorbei am Feuerwehrhaus, wo noch immer das gesellige Beisammensein im Gange ist, folgt nun eine mehrere Kilometer lange leicht wellige Strecke von Steindorf am Uferweg in Richtung Bodensdorf, ein aufstrebender Ortsteil, der zum Gemeindegebiet von Steindorf gehört.

Inzwischen kommen uns auf der gegenüberliegenden Seite des Radweges die schnellen Läufer entgegen. Nachdem die Halbmarathonis bereits auf dem Rückweg sind, hat sich das Feld gelichtet. Einer, der’s wissen will und es nicht lassen kann, ist der Börni. Nach der Wende bei Ortsbeginn St. Urban hat er mich eingeholt.

Helmut liegt etwas vorne, während der Franz weiter hinten läuft. Die Kollegin im knappen Tight ist für Börni und mich einstweilen die Tempomacherin und Windblockerin. Der Orkan, der über das nördliche Österreich in der Nacht vom 28. auf den 29.10. hinwegfegte, hat schwere Schäden verursacht, den Süden aber verschont. Dennoch spüren wir den Nordwestwind, er bremst uns in Laufrichtung. Börni erzählt, dass er fix in Athen am 12. Nov. dabei sein wird – leider ist der Marathon nun geschlossen, ein Nachmeldung wohl nur auf Umwegen möglich.

Bei der Wende ist wieder eine Labestelle, ich gönne mir jetzt das Gelpäckchen. Nach einer Weile legt Börni einen Gang zu, er möchte unbedingt sub 5 bleiben, das würde nur mit einer 7er-Zeit gehen, sagt er. Ich habe einen Kräfteeinbruch und muss ihn ziehen lassen. Nach bald 25,7 km zeigt meine Uhr 2:51 h an.

In Steindorf folgt dann erneut der Wechsel auf den Rundkurs um das Bleistätter Moor. Inzwischen kommen aus der Gegenrichtung zahlreiche Voranliegende auf mich zu – hinter mir sind nur mehr eine Handvoll Läufer.  Ich werde mehrmals überholt, zunächst aber nicht von Franz und Helmut. Monika, so heißt die Kollegin im sexy-Outfit, kommt auch immer näher. Bei der kurzen Wende und Begegnungszone nach der Labe nahe dem Seeostufer in Steindorf überholt mich Monika.

Jetzt geht es in die zweite Runde um das Moor. Helmut und Monika sind knapp vorne, Franz liegt zurück. Nach 30,7 km zeigt meine GPS-Uhr eine Laufzeit von 3:32 h an. So laufen wir am Schluss des Feldes nochmals auf dem schon vertrautem Kurs. Inzwischen sind zahlreiche Spaziergänger unterwegs. Der Wind ist stärker geworden. 3:58 h für 33,6 km bedeuten, dass sich heute für mich eine sub 5 h-Finisherzeit nicht ausgehen wird.

 

 
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Noch einmal eine Stärkung an der Labe beim Fluss, wo die grüne Radwegtafel steht, dann geht es für mich in Richtung Osten weiter. Helmut ist vorne, Monika, mit der ich bisher kein Wort gesprochen habe, weil sie Kopfhörer trägt und ich sie nicht stören will, hat eben den Franz Gaisberger überholt und versucht an mich heranzukommen. Ich komme von ihr mit der Galloway-Methode etwas weg: 20 Meter zügig gehen, 50 Meter schnell laufen. Doch sie kämpft und bleibt dran. Bis ins Ziel sind es noch 5 km. Ich rechne mit weiteren 35 bis 40 Minuten. Der Nordwind bei Leinig wird stärker, er bremst teilweise so stark, dass ich mit meinen 192 cm Körpergröße kaum vom Fleck komme.

Bei Liebetieg wird es dann wieder ruhiger, weil der Kurs durch eine Hügelkuppe windgeschützt ist. Ich blicke mich um, die toughe Fighterin hat wieder aufgeholt. Bei der letzten Labe verweile ich nicht, sondern nehme den Becher mit Wasser und Iso  an mich in der Annahme, dass ich damit etwas Boden gewinnen kann. 300 Meter vor mir bei Sonnrain marschiert ein Läufer, den ich ein- und überhole. Vor Rabensdorf erstreckt sich eine unverbaute Landschaft, der starke Wind aus dem Norden bremst jetzt immens.

Das Stadtzentrum von Feldkirchen ist nur mehr 1,5 km entfernt. Doch die Marathonstrecke weist nun einen kontinuierlichen Anstieg auf. Als ich mich umdrehe, schließt Monika auf.  Woher hat sie die Energie? Sie überläuft mich aufwärts, ich bleibe dran. Es geht die Alte Villacher Straße entlang, dann in einer Schleife hinauf in das Zentrum. Hätte ich mich verausgabt, wäre es möglich gewesen, sie in einem Schlussprint einzuholen. Aber ob ich mit 5:10 oder 5:11 finishe, ist einerlei.

 

 

Die Medaille in Herzform ist aus einem Stück Schiefer handgefertigt. Im Zielbereich wird alkoholfreies Bier in Flaschen angeboten, als Nachverpflegung gibt es Äpfel. Den Bon für eine Portion Nudel kann man sich bis 16 Uhr in einem nahen Lokal einlösen, wovon kaum jemand Gebrauch macht. Ich verweile noch einige Zeit bei der Siegerehrung, die seit 14 Uhr im Gange ist. Als ich am Abend ins Klassement schaue, rangiere ich auf dem dritten Platz in der Wertung.

 

Was hat mir an diesem Marathon gefallen?

 

Die Schönheit der Landschaft wird einem erst wieder bewusst, wenn man vor Ort bemerkt, was einem in einer Großstadt entgeht. Die Menschen hier am Land in dieser Kärntner Seenregion haben gewiss eine höhere Lebensqualität als jemand wie ich in einem verkehrsreichen und luftverschmutzten Ballungszentrum wie Wien. Daher ist der ganze Kurs eine ideale Lauf- und Trainingsstrecke, auf der man sich das ganze Jahr über fit halten könnte. Schotterstraßen eignen sich nicht für schnelle Wettkämpfe – meine ich – wohl aber als alternative Laufstrecke im Wohlfühltempo.

Die Organisatoren haben sich sehr bemüht, in Kärnten wieder ein Lauffestival aufzuziehen, was man nach dem ersten Anlauf als gelungen bezeichnen könnte. Bei der  Startgeldspanne von 49 bis 65 Euro (bei der Nachmeldung) hätte man meines Erachtens zumindest ein Cotton-Shirt mit anbieten können, denn dass Startsackerl war sonst nur mit ein paar Prospekten, dem Bon für eine Portion Nudel und einem Reisegutschein, den kaum jemand beanspruchen wird, gefüllt.

Mit Dr. Helmut Paul als sportlichen Direktor steht ein erfahrener Marathonorganisator den Veranstaltern um Robert Graimann, selbst Extremsportler und  Experte für Abenteuer- und Erlebnisreisen, zur Verfügung, der ein Erfolgsgarant für einen zukünftigen Höhenflug des „I love Kärnten Marathons“ sein könnte.

 

Siegerliste Männer:

1. Wolfgang Überfellner (AUT) – 02:55:46
2. Andrii Onyshchenko (AUT) –  03:03:31
3. Harald Tschernitz (AUT) – 03:03:59

Wertung bei den Damen:

1. Diana Berisa-Klusoczki (POL) – 03:19:54
2. Karin Mutzbauer (AUT) – 03:41:28
3. Orsolya Vass (HUN) – 03:44:33

132 Finisher beim Marathon (110 Männer, 22 Frauen), 239 Finisher beim Halbmarathon

 

Informationen: Kärnten Marathon
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