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Großartiger Heimsieg von Amelie Muss

18.10.26
Quelle: Pressemitteilung

Ein sehr starkes Feld von rund 7.000 Aktiven aus 52 Nationen nahm beim 54. Int. Wolfgangseelauf 2026 teil. Beim Junior Marathon waren die Jüngsten gerade einmal drei Jahre alt. Ganz anders das Altersspektrum bei den vier sonntägigen Hauptläufen – hier stach der 88-jährige Johann Weber heraus, der als ältester Teilnehmer mit Bravour den 27-km-Klassiker absolvierte.

 

Österreichs großer Erlebnislauf …

 

… ist und bleibt der 27-km-Klassiker, Oberösterreichs ältester Lauf – mit Start und Ziel in St. Wolfgang. Seit 1972 im Programm, fand er zum 54. Mal statt! Der landschaftlich einzigartige Kurs rund um den Wolfgangsee wurde auch diesmal seinem Nimbus gerecht: Fordernd – aber landschaftlich unglaublich schön. Sowohl die Elite als auch die Hobbysportler waren im Ziel zurecht stolz auf ihre Leistungen. Der Bonus 2026 – bei Postkartenwetter – kühl aber sonnig – herrschten perfekte Laufbedingungen.

 

 

Rekordfeld beim Klassiker

 

An der Spitze des 27-km-Klassikers waren die Leistungen einmal mehr beeindruckend. Wie all die Jahre zuvor, war eine gehörige Klasse vonnöten, um beim 27-km-Klassiker aufs Podest zu laufen. Die zwei erstplatzierten Männer führten bereits ab Fürberg gemeinsam die Spitze an. Der Vorjahreszweite Hans-Peter Innerhofer finishte dieses Jahr als schnellster Österreicher auf dem fünften Gesamtrang.

Die stärksten Österreicher waren heute: Innerhofer Hans-Peter (1:33:48), Silberbauer Andreas (1:34:10), Englbrecht Andreas (1:40:25) Auch die Damen glänzten mit tollen Leistungen: Die mehrfache Berglauf-Vizestaatsmeisterin Amelie Muss überzeugte mit einer der besten Zeiten einer österreichischen Dame beim 27-km-Klassiker und konnte sich somit den Heimsieg holen. Nancy-Waigumo Githaga führte bis Gschwendt das Feld der Damen an und kam als Zweitplatzierte ins Ziel. Sehr erfolgreich war auch das Debüt des Ehepaars Silberbauer: Sie finishten den Klassiker jeweils als schnellste Österreicherin bzw. schnellster Österreicher.

 

 

Erstmals in der Geschichte des Klassikers musste die Anmeldung aufgrund der hohen Meldezahlen vorzeitig geschlossen werden. Die stärksten Österreicherinnen waren heute: Muss Amelie (1:47:01), Silberbauer Susanne (1:50:18), Birglechner Theresa (1:55:46).

 

Abteilung Kondition

 

Starke Leistungen gab´s auch bei der längsten Distanz im Zuge des 54. Int. Wolfgangseelaufes – dem 15. Salzkammergut Marathon mit Start in Bad Ischl. Mit 371 Meldungen gab´s eine Rekordteilnahme. Der hügelige Natur-Marathon, ließ auch diesmal „Läuferherzen höherschlagen“ – und das in mehrfacher Hinsicht.

Nach 2024 und 2025 holte sich Markus Schreiner auch dieses Jahr den Sieg beim Marathon, bei dem er sich schon auf den ersten Kilometern seine Position sichern konnte. Bei den Damen gewann Daniela Karigl mit einer Zeit von 3:21:50 erstmals den Salzkammergut Marathon.

 

 

Mehr als 2.000 beim „Zehner“

 

Eine große Nummer im Zuge des Gesamtevents ist und bleibt der 10-km-Uferlauf zwischen Gschwendt und St. Wolfgang. Im beeindruckenden Rekordfeld von 2.201 Aktiven waren einmal mehr etliche Asse. Gute Siegerzeiten waren die logische Folge. Bernadette Schuster gelang es, sich bei ihrer 13. Teilnahme am 10-km-Uferlauf ihren 12. Sieg zu holen. Nicolas Kellinger lief, wie 2025, auf den zweiten Gesamtrang bei den Herren.

 

 

Malerisch und kurz …

 

… das ist beim Wolfgangseelauf der 5,2 km „kurze“ muki-Panoramalauf zwischen Strobl und St. Wolfgang. Zahlreiche Hobbyisten passierten dabei schon nach rund einem Kilometer die Landesgrenze zwischen Salzburg und Oberösterreich. Vorneweg natürlich auch hier die Elite, die den Panoramalauf als idealen Saisonabschluss sieht, bevor es ins Wintertraining für 2027 geht. Erstmals kamen Siegerin und Sieger aus einer (Mühlviertler) Familie. Die 18-jährige Emma Scherb (TriPowerWimbergerFreistadt) feierte in 19:47 Minuten ihren bereits vierten Sieg in Folge. Ihr genauso talentierter, 23-jähriger Bruder Niklas (1.500-m-Vizestaatsmeister) siegte im Herrenrennen in sehr guten 16:44 Minuten.

 

Bilanz

 

Nach einem Jahr intensiver Vorbereitung zogen die Organisatoren eine ausgezeichnete Bilanz: „Mit rund 7.000 Anmeldungen konnten wir eines der besten Ergebnisse in der 54-jährigen Historie verzeichnen. Am wichtigsten war jedoch, dass wir allen Aktiven ein besonderes Sport- und Naturerlebnis bieten konnten. Bei optimalen Laufbedingungen mit kühlen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein sowie großartiger Stimmung im Publikum, war das einmalige Wolfgangseelauf-Feeling tausendfach zu spüren. Möglich machte dies neben den Aktiven auch das 450-köpfige Organisationsteam und alle beteiligten Institutionen und Partner, denen wir an dieser Stelle ganz besonders danken möchten.“

 

Alle Ergebnisse 2026

 

Informationen: Wolfgangseelauf
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