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Erst rennen, dann schlemmen

16.09.12
Quelle: Pressemitteilung

Bestzeiten beim  Gourmet-Marathon - Halbmarathon geht an Ivan Babaryka und Olga Dubovskaya - Sieger Marathon: Dietmar Bier und Sarah Fladung - Deutscher Meister der Köche wurde Jost Bevermann - Insgesamt 2.052 Starter Saarbrücken.

Wer gerne genießt, der ist im Saarland bestens aufgehoben. Wer gerne läuft, der ist beim Marathon genau richtig. Und wer beides gerne miteinander kombinieren möchte, der geht beim  Gourmet-Marathon in Saarbrücken an den Start – hier verschmelzen Sport und Kulinarik zu einem reizvollen Erlebnis. Insgesamt 2.052 Teilnehmer sind heute auf den Geschmack gekommen und nahmen das Angebot eines der vier Lauf-Wettbewerbe wahr. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein leichtes Plus von 34 Startern. Dabei gingen 256 Läufer auf die Marathonstrecke, 1.223 Sportler halbierten sich die Distanz. Um 10 Uhr gab Saarlands Wirtschaftsminister Heiko Maas im Start-Zielbereich am Staatstheater den Startschuss. „Der Gourmet-Marathon ist ein echter Genuss-Lauf. Das Wetter war heute ein Genuss, die Strecke ist es und nach dem Lauf kann man sich vergnügt den verschiedensten Gaumenfreuden hingeben. Dieser Lauf repräsentiert unser Land perfekt als Genuss-Region“, sagte Heiko Maas.

Erstmals absolvierten beim Kulinarik-Lauf auch internationale Spitzenläufer die Halbmarathondistanz. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Streckenrekorde nur so purzelten. Vielleicht war es ja die Vorfreude auf die Köstlichkeiten im Zielbereich, die Ivan Babaryka Beine machten. Aus der Ideenküche von Sternekoch Cliff Hämmerle warteten dort Gaumenkitzel wie beispielsweise der Drink aus Holunderblüte, Minze und Traubensaft oder die angerösteten Kräuter-Brotscheiben mit getrockneter Feige und Quark. Auf jeden Fall hatte es der Ukrainer auf der Halbmarathondistanz extrem eilig. Er brauchte für die zwei Laufrunden von je 10,55 Kilometer nur 1:05.38 – das ist eine neue Bestzeit beim Gourmet-Marathon. Es war ein Favoritensieg: Der 32-jährige Babaryka konnte bereits zwei Mal den Marathon in Moskau gewinnen, er startete bei den Olympischen Spielen in London und gewann als erster Europäer den Pyongyang Marathon in Nordkorea. Auf dem zweiten Rang folgte Boris Ogurtsov aus Georgien in einer Zeit von 1:08.57. Auf Platz drei kam Matthias Müller von der LSG Saarbrücken in 1:16.34. Als schnellste Frau trug sich Olga Dubovskaya in die Siegerliste ein. Die Läuferin aus Weißrussland, die auch bei den Olympischen Spielen in London über die Marathon-Distanz an den Start ging, benötigte für die 21,0975 Kilometer eine Zeit von 1:16.31. Ihr auf den Fersen war Jedidah Karungu aus Kenia. Am Ende standen bei ihr 1:17.36 auf der Stoppuhr. Julia Brengel-Keck vom LA-Team Saar lief eine Zeit von 1:22.15 – das war Rang drei.

Viel Zeit, das interessante Streckenprofil zu genießen, hatten die Läuferinnen und Läufer, welche die volle Distanz von 42.195 Kilometer in Angriff nahmen. Viermal kamen sie an der Ludwigskirche vorbei, liefen über den St. Johanner Markt oder entlang der idyllischen Saar bis es wieder zurück zum Tbilisser Platz ans Staatstheater ging. Dabei konnte Dietmar Bier seinen Streckenrekord von 2011 erneut knacken. Der Ausdauerspezialist vom Trierer Stadtlauf e.V. benötigte nun 2:36.42 und war damit rund zwei Minuten schneller als im Vorjahr. Ihm folgte der Schweizer Markus Gerber von der LG Gerbersport in 2:44.02. Und der Vorjahreszweite Stefan Gaub von der VT Zweibrücken kam dieses Mal auf Platz drei. Seine Zeit: 2:52.04. Glückliche Gewinnerin bei den Frauen war Sarah Fladung mit 3:20.19. Hinter der Läuferin von dem LAZ Saarbrücken kam Nelli Zentowski von der DJK Andernach in 3:28.28 ins Ziel, gefolgt von der Französin Nathalie Quesnot von Abdo Athlétisme in 3:30.00.

Beim Team-Staffel-Wettbewerb konnten sich vier Läufer die Marathonstrecke gerecht aufteilen. Bei den Herren stand am Ende das Vierer-Team der „Tristars 2012“ in 2:48.02 ganz oben auf dem Treppchen. Bei den Frauen hatte die „Frauschaft“ vom „Gesundheits & Fitnesstreff for Women Saarbrücken“ in 3:16.52 die Nase vorne, im Mixed-Wettbewerb waren es „Die drei Muskelkater im Dienste Ihrer Königin“ in 2:56.55. Mit dabei war in diesem Jahr wieder eine prominent besetzte Genuss-Staffel mit Sternekoch Cliff Hämmerle, Finanzminister Stephan Toscani, Staatssekretär Jürgen Barke sowie Frank Oran, der Geschäftsführer der Vendis Getränke GmbH & Co KG. Die vier Botschafter des guten Geschmacks liefen eine beachtliche Zeit von 3:30.17.

Ganz ohne Zeitmessung kommt immer der PSD Bank Mini-Marathon aus. Bei diesem Lauf über 4,2 Kilometer ging es für die rund 100 meist ganz jungen Teilnehmer nur um den Spaß an der Bewegung. Eine besondere Wertung im Rahmen des Gourmet-Marathons ist die Deutsche Meisterschaft der Köche und Gastronomen. Der auf der Halbmarathon-Distanz ausgetragene Titel ging in diesem Jahr an Jost Bevermann von der Weinstube Grimm aus Rottweil. In einer Zeit von 1:30.07 verwies er damit den Vorjahressieger Hans-Bernd Schumacher aus Schwalbach auf den zweiten Rang. Deutsche Meisterin wurde Eva Herbold vom Restaurant „Am Pfarrgarten" in St. Martin. Mit einer Zeit von 1:44.15 kam sie vor Frederike Bohn aus Mainz ins Ziel. Ebenfalls eine extra Kategorie für die Gastronomiebetriebe ist der Kellnerlauf. Ein mit Gläsern und Flaschen bestücktes Tablett musste schnellstmöglich in das 200 Meter entfernte Ziel transportiert werden. Wer im klassischen Kellner-Outfit zuerst mit unversehrter Ladung ins Ziel kommt, gewinnt. Und das war in diesem Jahr eine Frau. Lumnije Broina vom Restaurant Iliri in Alt-Saarbrücken gewann den Siegerpokal. Auf Platz zwei kam Pedci Adnan vom Restaurant Porto Vecchio in Saarbrücken, gefolgt von Cyrille Faivre vom Gasthaus Zahm in Saarbrücken.

Eingebettet war der Kulinarik-Lauf erneut in einen Gourmet-Markt. Zweit Tage lang drehte sich auf dem Platz vor dem Staatstheater wieder alles ums Schlemmen und Genießen. Über 30 Aussteller mit unterschiedlichen Spezialitäten boten Feinschmeckern und Schleckermäulern alles, was das Herz begehrt. Bei freiem Eintritt können die Besucher bekannten Sterne-Köchen über die Schulter schauen. Es gab Koch-Shows, es spielten Live- Bands, es gab Tipps und Tricks fürs Grillen,... und natürlich jede Menge zum Probieren. „Für die Läufer war das Wetter in diesem Jahr natürlich ideal, so konnten wir uns über viele Bestzeiten freuen. Und auch der Gourmet-Markt war ein voller Erfolg. Hier gab es ebenfalls einen Rekord zu vermelden. Rund 30.000 Besucher tummelten sich an den zwei Tagen an den Gourmet-Ständen“, erklärte Ralf Niedermeier, der Geschäftsführer der ausrichtenden Agentur niedermeier+ Marketing PR Events GmbH.

 

Informationen: Gourmet-Marathon Saarbrücken
Veranstalter-WebsiteErgebnislisteHotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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