Mit weit über 3.000 Teilnehmenden an den Startlinien war der 3. Sparkassen-Saarathon 2026 ein voller Erfolg. Am Sonntag, den 11. Oktober 2026, zog das Sportevent in Saarbrücken nicht nur Athleten aus der Region an, sondern lockte Läuferinnen und Läufer aus insgesamt 34 Nationen an die Saar, um auf den flachen Strecken neue Bestzeiten aufzustellen.
Die Sportlerinnen und Sportler erwischten dabei optimale, kühle Herbstbedingungen: Bei Temperaturen zwischen 9 °C am Morgen und rund 12 °C am Mittag blieb es nahezu trocken – ideales Laufwetter für das hochklassige Feld.
Im Marathon-Hauptlauf der Männer feierte Bertrand Duchet in einer Zeit von 2:38:16 Stunden den Gesamtsieg. Den Titel des Saarländischen Meisters sicherte sich dahinter Pascal Zewe von der LSG Saarbrücken-Sulzbachtal, der nach 2:44:44 Stunden (1. Platz der Altersklasse M35) das Ziel erreichte. Die weiteren Podestplätze der Saarlandmeisterschaft gingen an Martin Schedler (2:57:23 Stunden) und Mambo Makiadi (2:58:59 Stunden), beide vom Verein Grojos LT Heidstock.
Bei den Frauen dominierte Stephanie Dörr (LLG Wustweiler) das Rennen und feierte einen Doppelerfolg: Sie holte in 3:03:07 Stunden sowohl den Gesamtsieg als auch den offiziellen Titel der Saarländischen Meisterin in der Klasse W35. Vize-Saarlandmeisterin wurde Nathalie Reichard von der LSG Saarbrücken-Sulzbachtal mit einer Zeit von 3:16:51 Stunden, dicht gefolgt von Sabrina Kallenborn (LC Rehlingen), die nach 3:18:40 Stunden als Dritte der Meisterschaftswertung ins Ziel einlief.
Auch auf den kürzeren Distanzen wurden starke Zeiten erzielt. Den Halbmarathon der Männer entschied Philip Meiser in 1:16:33 Stunden für sich, während Laura Edel bei den Frauen nach 1:27:46 Stunden triumphierte. Im 10-Kilometer-Lauf setzte sich Rasmus Adam mit einer Spitzenzeit von 31:36 Minuten durch, und Tanja Schuck sicherte sich mit 36:51 Minuten den Sieg in der Frauenwertung.
Entlang der Laufstrecke, die vom Kulturbiergarten St. Arnual unter anderem durch das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte führte, herrschte hervorragende Stimmung. Getreu dem Motto „Run & Rock“ sorgten DJs, Solisten und Musik-Ensembles an verschiedenen Streckenabschnitten für lautstarke Motivation und heizten Athleten wie Zuschauern gleichermaßen ein.
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Markus Pitz | ||