Vier neue Streckenrekorde an einem Tag: Beim Generali Köln Marathon wurden heute bei optimalen Wetterbedingungen auf allen Distanzen neue Bestmarken aufgestellt. Im Marathon gingen beide Rekorde auf das Konto Kenias: Bei den Männern setzte sich Bernard Kiprop Koech in 2:06:10 Stunden durch und unterbot die vor einem Jahr von seinem Landsmann Barnaba Kipkoech erzielten 2:06:54 Stunden deutlich.
Auf Rang zwei kam Habtamu Birlew aus Äthiopien, der in 2:06:30 Stunden ebenfalls unter der alten Bestmarke blieb. Dritter wurde Raymond Choge aus Kenia in 2:07:20, der noch vor dem Marathon-Weltmeister von 2023 finishte. Victor Kiplangat aus Uganda kam nach 2:07:57 Stunden auf Rang vier in Ziel am Kölner Dom.
„Ich habe das Rennen genossen“, sagte der Sieger im Ziel. Er trainiert im kenianischen Kaptagat in einer Gruppe, zu der auch Lauflegende und Ex-Marathonweltrekordler Eliud Kipchoge gehört. In Köln schwärmte Bernard Kiprop Koech von dem Rennen durch die Millionenstadt am Rhein: „Der Kurs ist schnell, das Wetter war top und das Publikum Weltklasse.“
Bei den Frauen setzte sich Jackline Chepngeno aus dem kenianischen Iten in starken 2:21:34 Stunden deutlich gegen Titelverteidigerin Fantu Shugi aus Äthiopien durch, die nach 2:24:26 Stunden im Ziel war. Sie hatte vor einem Jahr in 2:29:11 den Generali Köln Marathon gewonnen und blieb dieses Jahr auch unter dem alten Streckenrekord, der bereits 14 Jahre alt war. 2012 war Helena Kirop 2:25:34 Stunden gelaufen. Komplettiert wurde das Kölner Podium bei den Frauen 2026 von Ayantu Kumela, die nach 2:25:53 Stunden das Ziel erreichte.
„Es war ein tolles Rennen. Der Kurs ist sehr schnell, und es waren so viele Menschen an der Strecke“, sagte Jackline Chepngeno, die sich genauso beeindruckt zeigte wie Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester. „Es ist einfach eine fantastische Atmosphäre, wenn mit über 40.000 Menschen eine ganze Kleinstadt durch Köln rennt. Und alle feiern gemeinsam ein tolles, inklusives Event mit Spitzen- und Breitensport“, sagte er. „Mich begeistert die Freude und die Freundlichkeit der Menschen, die hier jede Leistung honorieren.“
Insgesamt hatten sich 41.453 Menschen für den Generali Köln Marathon angemeldet. 13.721 davon für den Marathon, was einer Steigerungsrate von circa 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Vor dem Marathon hatten bereits Richard Ringer (LC Rehlingen) und Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) die Streckenrekorde im Halbmarathon unterboten. Der Marathon-Europameister von 2022 pulverisierte in 61:50 Minuten die alte Marke, die 16 Jahre lang Bestand hatte. 2010 hatte der Kenianer Leonard Kipkoech Langat in 63:00 Minuten gewonnen. Bei den Frauen blieb Esther Pfeiffer in 67:24 Minuten knapp unter dem Streckenrekord, den sie selbst vor einem Jahr mit 67:28 Minuten aufgestellt hatte.
Vor dem Marathon hatten bereits Richard Ringer (LC Rehlingen) und Esther Pfeiffer (Düsseldorf Athletics) die Streckenrekorde im Halbmarathon unterboten. Der Marathon-Europameister von 2022 pulverisierte in 61:50 Minuten die alte Marke, die 16 Jahre lang Bestand hatte. 2010 hatte der Kenianer Leonard Kipkoech Langat in 63:00 Minuten gewonnen. Bei den Frauen blieb Esther Pfeiffer in 67:24 Minuten knapp unter dem Streckenrekord, den sie selbst vor einem Jahr mit 67:28 Minuten aufgestellt hatte.