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Traumtag setzt dem Jubiläum die Krone auf

01.08.10
Quelle: Pressemitteilung/Anita Fuchs

Ein fabelhafter Teilnehmerrekord, prächtige Bedingungen und ein hochklassiges Spitzenfeld mit Jonas Buud und Jasmin Nunige als Sieger prägten am Samstag die 25. Austragung des Swissalpine Marathon. 
 
„Dieser Swissalpine Marathon ist der schönste in der Geschichte – ja, er ist nicht mehr zu toppen.“ Diese Aussage machte nach der Jubiläumsdurchführung des Berglauf-Klassikers kein Geringerer als Andrea Tuffli, welcher den Anlass im Jahre 1986 ins Leben gerufen und ihn seither ohne Unterbruch geleitet hatte. Speziell hervor hob er die „fantastische Rekordbeteiligung“ von 5913 Gemeldeten, die „absoluten Spitzenfelder“ beim K78 (Sieger Jonas Buud und Jasmin Nunige), K42 (Huw Lobb und Maud Girand) und K21 (Dario Cologna und Lea Vetsch) sowie die „besten Bedingungen mit schönstem Wetter und idealsten Temperaturen“ vom Start bis ins Ziel. 

 
Andrea Tuffli
© marathon4you.de

 
Der grosse Respekt der Konkurrenz

 
Das Tüpfelchen aufs i setzten mit ihren spannenden Rennen die Eliteläufer. Allen voran Jonas Buud, welcher die gesamte Konkurrenz zum vierten Mal in Folge – und dies als erster Läufer überhaupt – deutlich hinter sich liess (Vorsprung 15:24 Minuten). Mit der Zeit von 5:49:11 Stunden verfehlte er seine persönliche Bestmarke aus dem Vorjahr um lediglich 28 Sekunden. Dies erstaunte insofern, als der Schwede bis Filisur so schnell unterwegs war wie nie. Seine Erklärung: „Ich folgte dem hohen Tempo meiner Gegner.“ Namentlich der Franzose Thomas Lorblanchet (2. Platz) und der Ostschweizer Bruno Heuberger (5.) bestimmten bei ihren Premierenstarts in Davos die anfänglich forsche Gangart.
 
In Bergün, nach exakt der Hälfte der Strecke, lag dieses Duo vorne. Buud folgte unmittelbar dahinter. Im anschliessenden Aufstieg zur Keschhütte übernahm der meistgenannte Favorit dann aber die Spitzenposition und gab diese bis ins Ziel nicht mehr ab. Bemerkenswert dabei: Wie vor zwölf Monaten nahm er der Konkurrenz vom Kulminationspunkt bis ins Ziel ungefähr zehn Minuten ab. „Ich habe grossen Respekt vor Buuds Leistung“, meinten denn auch Lorblanchet und der drittrangierte Mitfavorit Jean-Yves Rey (Crans-Montana) unabhängig voneinander.

 
© marathon4you.de 10 Bilder

 

Nunige schneller denn je

 
Immerhin drei Erfolge am Swissalpine Marathon umfasst seit Samstag das Palmarès von Jasmin Nunige, welche die zweitbeste Zeit in der Geschichte der beliebten Laufveranstaltung realisierte (Streckenrekord bei 6:30:12, gelaufen von Elizabeth „Lizzy“ Hawker im Jahre 2006). Die Davoserin meisterte die 78 Kilometer in hervorragenden 6:39:25 Stunden und war somit rund 20 Minuten schneller war als bei ihren Triumphen in den Jahren 2005 und 2008. Sie hätte sich sehr gut vorbereitet und sich früh aufs Hauptziel in der aktuellen Saison fokussiert, so die einheimische Ausdauersportlerin. Und: Zum ersten Mal bestritt die frühere Olympia-Teilnehmerin im letzten Winter keine Langlaufrennen. „Dadurch konnte ich die Laufsaison voller Energie in Angriff nehmen.“
 
Während Nunige in der Schlussphase ein unangefochtenes Rennen an der Spitze lief, lieferten sich Maja Meneghin-Pliska (Vermens) und Corinne Zeller (Weissenburg) ein packendes Finish um die verbleibenden Podestplätze. Letztlich entschied dieses die zehn Jahre jüngere Meneghin mit einer Reserve von 35 Sekunden für sich. Gar zu einer spannenden Spurtentscheidung kam es beim auf der Sunnibergbrücke in Klosters gestarteten Halbmarathon. Der Langlauf-Olympiasieger Dario Cologna überquerte die Ziellinie in Davos nach 1:20:48 Stunden und somit lumpige vier Sekunden vor dem Berglauf-EM-Vierten Timo Zeiler. Vielleicht kommt es nächstes Jahr zu einer Revanche.

 
Auszug aus der Rangliste

 

K78. Männer: 1. Jonas Buud (SWE) 5:49:11. 2. 2. Thomas Lorblanchet (FRA) 15:24 zurück. 3. Jean-Yves Rey (SUI) 19:48. 4. Johan Oosthuizen (RSA) 25:44. 5. Bruno Heuberger (SUI) 27:44.

Frauen: 1. Jasmin Nunige (SUI) 6:39:25. 2. Maja Meneghin-Pliska (SUI) 4:23. 3. Corinne Zeller (SUI) 4:58. 4. Gloria Vinstedt (SWE) 39:51. 5. Denise Zimmermann (SUI) 44:22.

K42. Männer: 1. Huw Lobb (GER) 3:16:00. 2. Thierry Breuil (FRA) 2:23 zurück. 3. Dirk Strothmann (GER) 7:21.

Frauen: 1. Maud Girand (FRA) 4:04:21. 2. Manuela Jenny (SUI) 9:22. 3. Regula Meier (SUI) 11:56.

C42. Männer: 1. Jochen Kümpel (GER) 2:43:03. 2. Rune Kvikstad (NOR) 6:40. 3. Gert Mertens (BEL) 12:33.

Frauen: 1. Marion Hebding (GER) 3:09:39. 2. Edith Zwahlen (SUI) 5:40. 3. Mari Kauri (FIN) 6:48.

K31. Männer: 1. Marcel Glaser (GER) 1:56:10. 2. Markus Merz (SUI) 1:31. 3. Yves Van Hoeck (BEL) 5:32.

Frauen: 1. Teresa Gaillard de Laubenque (GBR) 2:15:12. 2. Astrid Müller (SUI) 1:49. 3. Katja Vera Stöckli (SUI) 3:21.

K21. Männer: 1. Dario Cologna (SUI) 1:20:48. 2. 2. Timo Zeiler (GER) 0:04. 3. Florian Reichert (GER) 2:06

Frauen: 1. Lea Vetsch (SUI) 1:35:24. 2. Seraina Boner (SUI) 0:28. 3. Diana Lehmann (GER) 1:49.

K11. Männer: 1. Peter Ricklin (SUI) 42:20. 2. Marcel Staudenmann (SUI) 5:27. 3. Seamus Müller (GER) 6:33.

Frauen: 1. Teresa Segbers (GER) 47:16. 2. Nicole Ricklin (St. Gallen) 2:13. 3. Nina Högger (SUI) 2:23.
 

 

Informationen: swissalpine
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