Das Tiroler Stubaital stellt die Weichen für die Zukunft: Wenn am 2. und 3. Juli 2027 die nächste Ausgabe des Stubai Ultra Trails über die Bühne geht, feiert das Event eine echte Premiere. Die Traditionsveranstaltung rund um Neustift schließt sich der renommierten UTMB World Series an. Damit wächst das rot-weiß-rote Angebot der internationalen Laufserie auf insgesamt drei Stationen an und rückt die Alpenregion südwestlich von Innsbruck noch stärker in den Fokus der weltweiten Trail-Community.
Für das Organisationsteam ist dieser Schritt ein Meilenstein. David Wallner betont die enormen Perspektiven, die sich durch den Beitritt eröffnen: Man sehe darin eine hervorragende Möglichkeit, das Event qualitativ auf das nächste Level zu heben. Die Kooperation helfe dabei, die erstklassigen Trail-Reviere der Region einem spürbar größeren, internationalen Läuferfeld zugänglich zu machen.
Das sportliche Programm präsentiert sich gewohnt vielseitig und hält für jedes Leistungsniveau die passende Herausforderung bereit. Insgesamt fünf verschiedene Rennen verteilen sich auf die drei klassischen UTMB-Kategorien 20K, 50K und 100K. Die Routen führen quer durch die kontrastreiche Stubai-Natur: Das Spektrum reicht von flowigen Waldpfaden und saftigen Almwiesen bis hin zu extrem ausgesetzten Graten und technisch anspruchsvollen Passagen im alpinen Gelände.
Läuferisch wie optisch wird den Teilnehmenden einiges geboten. Die Strecken schlängeln sich aus den dicht bewaldeten Talsohlen entlang wilder Bergbäche hinauf in karge, hochalpine Kulissen, die von schroffen Felsen und ewigen Gletschern geprägt sind. Die Kulisse ist monumental: Mehr als 100 Dreitausender umrahmen das Tal. Zu den optischen Highlights gehören neben dem markanten Elfermassiv direkt über Neustift auch die berühmten Kalkkögel, die wegen ihrer markanten Zacken völlig zurecht als „Dolomiten Nordtirols“ bekannt sind.
Mit dem Beitritt zur UTMB World Series will das Event nicht nur sportlich wachsen. Die Organisatoren setzen darauf, von den etablierten Qualitätsstandards der weltweiten Serie zu profitieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Weiterentwicklung moderner, nachhaltiger Mobilitätskonzepte rund um das Rennwochenende, um den ökologischen Fußabdruck in der sensiblen Tiroler Bergwelt so gering wie möglich zu halten.