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Laufberichte

Karneval am Rheinufer im Mai

08.05.11

Ein Marathonwochenende mit großem Angebot. Neben Düsseldorf, der schon länger auf meiner Wunschliste steht, gibt es auch so Hochkaräter wie Hannover, Oberelbe, Prag, Mainz, Maastricht, Triest und Kiew. Die Läufe in Hannover, Oberelbe und Mainz kenne ich und so mache ich mich dieses Wochenende auf nach Düsseldorf an den Rhein.

Ganz Düsseldorf ist im Lena-Fieber, denn nächsten Freitag findet hier der 56. Eurovision Song Contest statt. Zunächst aber ist die Stadt im Marathonfieber. Schon im Vorfeld konnte man lesen, es wird ein Lauf Europa gegen Afrika, denn noch nie war das Feld der Spitzenläufer so gut besetzt wie dieses Jahr. Auch bei den Frauen sollte es einen harten Kampf um den Sieg geben, denn neben den starken russischen Frauen läuft ein sogenanntes Marathonwunderkind, die 18-jährige Äthiopierin Merima Mohammed mit einer Bestzeit von 2:23 Stunden. Düsseldorf hat erkannt, dass der Marathon, der über 14.000 Teilnehmer plus Anhang an diesem Wochenende in die Landeshauptstadt zieht, ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist.

Nach Düsseldorf fährt man aber nicht nur um Marathon zu laufen. Man will auch die  Altstadt besuchen, die Kö, das Rheinufer, und , und, und …. So reise ich auch schon am Freitag an, um in Ruhe meine Startunterlagen zu holen und mir mehr von der Stadt anzusehen als nur die Laufstrecke.

Rheinufer, Altstadt und Kö sind nur die drei bekanntesten Ecken der Stadt. Düsseldorf hat weitaus mehr zu bieten. Ich will hier aber keinen Vortrag über die Stadt schreiben, sondern nur zeigen,  dass Düsseldorf immer eine Reise wert ist, egal ob zum Sport, zum Shoppen oder nur zur Geselligkeit (es gibt  über 200 Biergärten und Kneipen in der Altstadt).

 
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Ich gehe zu den Rheinterrassen und hole meinen Startbeutel ab. Im Startbeutel gibt es nochmal alle Infos für dieses Wochenende und die Startnummer. In der Startnummer ist der Zeitnahme-Chip von Chronotrack B-Tag integriert. Es ist ein Einmal-Ship, der anschließend mit der Nummer entsorgt werden kann. Wichtig ist für morgen, dass man über alle Zeitmatten läuft um auch registriert zu sein und die Strecke komplett gelaufen ist. Auf der Startnummer erkennt man auch seinen Startblock , z. B. blau (3:00 – 3:29 Std.), schwarz (3:30 – 3:59 Std.) usw.

 

Sonntag – Marathontag:

 

Da der Start erst um 9:30 Uhr erfolgt, kann man ja fast noch ausschlafen. Aber da die Stadt schon teilweise ab 6 Uhr abgesperrt wird, sollte man sich früh genug auf den Weg machen. Ich fahre von Bilk, wo ich mein Quartier habe, mit der Straßenbahn zum Hauptbahnhof und per U-Bahn zur Altstadt. Den Umweg muss man heute Morgen schon in Kauf nehmen, denn die Straßenbahnen werden umgeleitet und verkehren nur außerhalb der Marathon-Streckenführung.

Neben dem Schlossturm ist eine kleine Zeltstadt aufgebaut für die Kleiderbeutel, Umkleiden usw. Viele sind jetzt am Schlossufer unterwegs in Richtung Tonhalle/Oberkasseler Brücke, denn hier sind die Startblocks. Unterwegs treffe ich Herbert Steffny, der gleich mit mehreren Kameras bewaffnet ist.

 
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Die Startblocks sind durch farbige Fahnen an den Seiten gut unterteilt und so findet jeder seinen Block recht schnell. Mein Laufkamerad Peter Orth ist heute als Werbebotschafter für den Kassel Marathon (ist in 14 Tagen) unterwegs. Er läuft heute seinen 98. und ich meinen 88. Marathon. Wir unterhalten uns noch ein wenig im Schatten, denn es hat schon um die 25 Grad heute Morgen.

Es gibt heute Brems- und Zugläufer, die gut durch die farbigen Luftballons zu erkennen sind. Es wird Begleitung angeboten für die Zeiten 3 / 3,5 / 4 und 4,5 Stunden. Ich werde heute im grünen Block starten obwohl ich einen schwarzen Punkt habe. Man hört von vielen Läufern, dass sie auf Grund der zu erwartenden Hitze um die 30 Grad lieber langsamer laufen wollen.

Doch bevor es für uns soweit ist, gehen um 8:45 Uhr die MINI-Kids und um 9:00 Uhr die MAXI-Kids auf ihre Strecken. Um 9:15 Uhr starten die Handbiker und die Einradfahrer. Hier ist das einzige Rennen europaweit das auch gleichzeitig als offizielle Deutsche Einrad-Meisterschaft ist. Es ist schon ein besonderes Bild, diese riesigen Einräder mit Lenker, die fast nichts gemeinsam mit dem Einrad im Kunstfahren zu tun haben. Dann ist es 9:30 Uhr und der Startschuss für die Marathon-Teilnehmer erfolgt. Wir gehen nach und nach über die Startlinie. Hektik braucht es heute nicht zu geben, denn auch hier gibt es die Nettozeitmessung durch unseren Chip.

So, nun kommen auch wir langsam in Trab. Hinter uns die Oberkasseler Brücke, links von uns der Rhein und um uns schon viele Frühaufsteher, die die Marathonis mit Applaus auf die Strecke verabschieden. Es geht über die Cecilienallee nordwärts am Rhein entlang. So ab ca. 300m bis km 2 haben wir eine Gegenverkehrstrecke. Hier kommen uns noch einige Einradfahrer entgegen. Am Reeser Platz kommt eine große Gruppe der Eliteläufer wieder auf unsere Strecke aus der Schleife um den Norpark, die jetzt schon ca. 5,5 km gelaufen sind. Verlaufen ist heute eigentlich nicht möglich, denn die Düsseldorfer haben eine durchgehende blaue Linie. Wer dieser Linie folgt, kommt nach 42,195 km ins Ziel.

 
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Für uns geht es weiter Richtung Nordpark. Kurz hinter km 3 stoßen wir auf das Messegelände. Die wohl bekannteste Messe in Düsseldorf ist die „Internationale Fachmesse & Modemesse für Womenswear und Accessoires“ jedes Jahr im Juli. Wir umrunden den Nordpark und bei ca. 4,5km sind wir am Aqua-Zoo, wo sich auch die erste Wasserstation befindet. Schon jetzt greifen die Läufer zu und gießen sich das Wasser in den Hals und über den Körper. Und das ist auch gut so, denn es wird zunehmend heißer.

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Informationen: Metro Marathon Düsseldorf
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