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Neuer K 68 Höhepunkt beim 35. Swissalpine in Davos

20.07.20
Quelle: Pressemitteilung

Trotz Corona findet der Swissalpine am kommenden Wochenende in Davos zum 35. Mal in Folge statt. Im Mittelpunkt steht am Samstag die neue Königsdisziplin, der K68. OK-Chef Andrea Tuffli erwartet ein schnelles Rennen über die 67,6 Kilometer mit prominenten Namen im Favoritenkreis. Bei den Frauen gehört die Einheimische Jasmin Nunige zu den heissesten Siegesanwärterinnen.

Der Swissalpine kehrt zu seinen Wurzeln zurück. In den letzten beiden Jahren hatte die Königsdisziplin, der T88 mit Start in St. Moritz über rund 85 Kilometer mit 3640 Höhenmetern Steigung und 3877 Höhenmetern Gefälle bis ins Ziel ins Davoser Sportstadion geführt. K68 nennt sich der neue Königslauf mit Start und Ziel in Davos.

Die Streckenlänge beträgt „nur“ noch 67 Kilometer, auf denen es 2606 Meter Höhendifferenz zu überwinden gilt. Der Parcours führt über vier Pässe (Scalettapass, Sertigpass, Fanezfurgga, Äbirügg), den einzigartigen Panoramatrail zwischen Scaletta- und Sertigpass und durch nicht weniger als acht Täler: Landwassertal, Dischmatal, Val Funtauna, Val Sartiv, Chüealptal, Ducantal, Oberalptal und Sertigtal.

Gestartet wird am Samstag wegen Coronamassnahmen in zwei Blöcken um 8 Uhr und um 8.30 Uhr. OK-Chef Andrea Tuffli erwartet eine Siegerzeit von „weniger als fünfeinhalb Stunden, weil die Strecke abgesehen vom Panoramatrail, dem Sertigpass und der Fanezfurgga technisch nicht besonders anspruchsvoll ist.“

 

 

 

 

Starkes internationales Feld

 

Der Swissalpine bildet für die Berglaufspezialisten wegen der Coronasituation die erste und wohl auch eine von ganz wenigen Startmöglichkeiten in diesem Jahr. Entsprechend gross ist das Interesse von Athleten auch aus dem Ausland. Der Favoritenkreis ist entsprechend weit zu ziehen.

Zu den Siegesanwärtern gehörten beim K68 zweifellos die Swissalpine-Sieger der beiden letzten Jahre, der Aargauer Bernhard Eggenschwiler und Tofol Castanyer, wobei die Strecke für den Spanier zu kurz sein könnte. Ein interessanter Kandidat ist auch Stephan Wenk, im Vorjahr Gewinner des K43. Die starke italienische Berglaufelite wird von Luca Carrara und Italo Cassol angeführt. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der Franzose Kévin Vermeulen.

Illuster besetzt ist auch das Feld der Frauen. Es wird von Jasmin Nunige, der siebenfachen Swissalpine-Siegerin des früheren K78, angeführt. Ohne Wettkampfpraxis in diesem Jahr bedeutet nun der K68 für die Davoserin genauso ein Start ins Ungewisse wie für ihre aussichtsreichsten Gegnerinnen Luzia Bühler (Vorjahressiegerin am T88), Nina Brenn oder Kathrin Götz, die als zweifache Siegerin des Eiger-Ultra Trails nach Davos kommt.

Als zweites Rennen wird am Samstag der K23 von Klosters (Start beim Sportzentrum in zwei Blöcken um 8.30 bzw. 9 Uhr) nach Davos ausgetragen. Nach seinem zweiten Platz im Vorjahr möchte der Davoser Langläufer Jason Rüesch diesmal nur allzu gerne als Sieger im Sportstadion einlaufen und so Revanche am Liechtensteiner Arnold Aemisegger nehmen.

 

 

 

 

K43 und K10 am Sonntag

 

Am Sonntag steht der K43 im Mittelpunkt (Start im Davoser Sportzentrum um 7.00 bzw. 7.30 Uhr). Der Bergmarathon-Klassiker verläuft auf dem ersten Teil sowie der Schlussphase des K68. Auf den 42,7 Kilometern gilt es 1324 Höhenmeter zu bewältigen. Der K43 führt durchs Dischmatal, folgt danach dem früheren Saumpfad auf den Scalettapass, weiter über den Panoramatrail zum Sertigpass und dann via das Sertigtal ins Ziel nach Davos.

Weil sich Vorjahressieger Stephan Wenk am K68 misst, wird ein neuer Gewinner gesucht. Ein interessanter Starter ist zweifellos OLSpezialist Matthias Kyburz. Zu den Favoriten gehören auch der Marokaner Abdelhadi El Mouaziz, der Italiener Roberto Cassol und der tschechische Meister Pavel Brydl. Bei den Frauen tritt Corina Hengartner als Titelverteidigerin an.

Komplettiert wird das Rennprogramm am Sonntag mit dem K10 (Start um 8 Uhr), der über 9,3 Kilometer mit 163 Metern Höhendifferenz nach Clavadel und zurück ins Davoser Sportstadion führt.

 

Keine Zuschauer im Davoser Stadion

 

Der Swissalpine trägt der Coronasituation mit einem Schutzkonzept Rechnung. So müssen beim Start sämtliche Teilnehmer eine Schutzmaske tragen. Dieser dürfen sie sich allerdings nach wenigen 100 Metern beim Verlassen des Stadions entledigen. Der Start-/Zielbereich mit dem Stadion bleibt für Zuschauer geschlossen. Es finden auch keine Siegerehrungen statt.

 

 

Informationen: Swissalpine
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