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Laufberichte

Schää war‘s

 

Sausenheim ist, im Gegensatz zum Anfang vor ein paar Stunden,  kaum noch was los, genauso in  Grünstadt. Ich plaudere noch ein bisschen an der VP bei km 37. In Asselheim auf der Hauptstraße (hier geht es bergab) halten die Helfer an der VP die Stellung. Noch ein letztes Cola-Mix, dann heißt es Schwung holen für die letzte Rampe. Im Gehen ist das aber kein größeres Problem und das km 39 Schild gibt zusätzlichen Auftrieb. Wir erreichen die Einmündung auf die B271 Richtung Bockenheim. Da ich von der Herfahrt noch weiß, dass es sich hier noch einmal zieht, genieße ich die üppige Vegetation am Straßenrand.

Bemerkenswert ist die rosa Blütenpracht der Mandelbäume. Bedingt durch die milde Witterung in diesem Jahr stehen die Mandelbäume bereits seit dem 10. Februar in Blüte. Mittlerweile befinden sich in Bockenheim 229 Mandelbäume, die von den Bürgern gespendet und liebevoll gepflegt werden. Im Herbst, zur Weinlese, sind die exotischen Früchte reif und beliebte Zutaten für die Weihnachtsbäckerei.

 

 

Km 41 - Bockenheim ist in Sicht. Im Ort kommen uns Finisher entgegen und feuern uns an. Jeder hat ein freundliches Wort. Bald taucht auch das Zieltor vor uns auf. Es sind noch viele Schlachtenbummler da, die uns lautstark applaudieren. Dann werde ich vom Sprecher angekündigt und gehe durchs Ziel. Es gibt Glückwünsche und die schöne Medaille in Form einer Weintraube.

Norbert erwartet mich. Auf der Wiese hinter der Zielverpflegung sitzen oder liegen die erschöpften Marathonis in der Sonne. Dass Erdinger und Riesling aus sind – was soll‘s. Es gibt noch andere Getränke, dazu Salzstangen und Obst. Was will man mehr!

 

 

Fazit: Für mich ist der Weinstraßen Marathon in vieler Hinsicht ein attraktiver Lauf:  Hier präsentiert sich eine Region einerseits mit seinen landschaftlichen Vorzügen, andererseits aber auch  mit einer Lebensart, die den Fremden einschließt und willkommen heißt. Gerade das Selbstverständnis, mit dem der Pfälzer seine gottgegebenen Vorzüge lebt und in der Mundart ausdrückt, machen ihn liebenswert.

Die Organisation hat früh erkannt, dass der Logistik Grenzen gesetzt sind und deshalb die Teilnehmerzahl limitiert. Das ist gut so. Es gibt schon so viele Läufe die nach „größer“ und „schneller“ streben, da ist es angenehm,  wenn sich ein Veranstalter auf  die regionalen Stärken besinnt und diese hochhält.

Die profilierte Strecke ist für Bestzeiten ungeeignet, zieht aber trotzdem ein hochkarätiges Läuferfeld an. Und die vielen Hobbyathleten sind hier sowieso gut aufgehoben. Die Organisation funktioniert reibungslos und man merkt an Kleinigkeiten, dass hier bei Planung und Umsetzung Experten am Werk sind. Die Verpflegung ist sehr gut, und reicht für alle.  

Schää war’s, dongkschää!

 

 

 

 

Impressionen

(Klaus und Margot Duwe)

 

 

 
 
 
 
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Informationen: Deutsche Weinstraße Marathon
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