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Zürich Marathon – ein Lauf für viele

26.04.09
Quelle: Pressemitteilung

Marathondebutant Tadesse Abraham (Eritrea) siegt in Zürich

Der Zürich Marathon 2009 ist erfolgreich und ohne nennenswerte Zwischenfälle über die Bühne gegangen. Tadesse Abraham (Eritrea) gewinnt gleich bei seinem Debut den Zürich Marathon in 2:10:09,0 und liegt damit 3.1 Sekunden vor dem Vorjahressieger aus Russland Oleg Kulkov und 12 Sekunden vor dem zweifachen Sieger Tesfaye Eticha (2003 und 2006, Eritrea). Bei den Damen dominierten die Russinnen Olga Rosseeva und Elsa Kireeva und liefen vor der Äthiopierin
Tarekegn Getaun Etaferahu ins Ziel.

#Der Zürich Marathon 2009 startete fulminant mit 5893 angemeldeten Läufern vor einer grossen Zuschauerkulisse rund um das Portal vor dem neuen Uetlibergtunnel. Mit einem Schnitt von gut 3 min/km lief eine Spitzengruppe von 17 Läufern durch das Tunnel und Richtung Meilen. Der Sieger 2008 des Zürich Marathons, der Russe Oleg Kulkov, lieferte sich mit einer grossen Gruppe von afrikanischen Läufern ein spannendes Rennen. Dass es keinen neuen Streckenrekord geben würde, war schon nach der Halbdistanz klar. Bei km 35 lag die Spitze 2 Min hinter der Laufzeit für einen neuen Streckenrekord zurück. Damit bleibt Viktor Röthlin nach wie vor der «König von Zürich» mit einer Zeit von 2:08.19,2.

Ein Kopf an Kopf Rennen bis auf die letzten Meter

Bei km 38 verschärfte der Russe Oleg Kulkov das Tempo, aber die Läufer Tesfaye Eticha (Äthiopien), Tadesse Abraham (Eritrea), Teferi Wodajo (Äthiopien) konnten mithalten, während Yeshitela Dagim Getnet (Äthiopien) abreissen lassen musste. Bei km 40 konnte Teferi Wodajo (Äthiopien) nicht mehr mithalten.

Ganz zum Schluss lieferten sich Oleg Kulkov und Abraham Tadese ein spannendes Finish, das Abraham schliesslich mit 2:10:09,0 für sich entschied. Kulkov lag nur 3,1 Sekunden zurück und realisiert mit 2:10:12,1 seine persönliche Bestzeit. Dritter wurde der Äthiopier Tesfaye Eticha mit 2:10.21,1.

Beim ersten Marathon zum Sieg
Tadesse Abraham ist ein Name, den man sich in Marathonkreisen merken sollte. Er hatte schon mehrmals auf sich aufmerksam gemacht. In Berlin lief er eine Halbmarathonzeit von 1:01:25, 2008 gewann er den Hallwilerseelauf und im gleichen Jahr wurde er am Greifenseelauf zweiter. Dass er aber seinen ersten Marathon auch gleich gewonnen hat, ist eine ganz besondere Leistung.

Frühe Entscheidung bei den Frauen

Bei den Frauen fiel die Entscheidung schon früher. Bereits bei km 33 setzte sich die Russin Olga Rosseeva vom Feld ab und lief die letzten Kilometer ungefährdet zum Sieg mit 2:32.17,5. Elsa Kireeva, ebenfalls aus Russland, eroberte den zweiten Platz mit 2:33.13,9. Dritte wurde Tarekegn Getaun Etaferahu, Äthiopien, die lange Zeit geführt hatte und zum Schluss eine Zeit von 2:34.05,7 realisierte. Die Siegerin Olga Rosseeva meinte glücklich: «Der erste Teil der Strecke war für mich der schwierigere Teil. Ich will auf jeden Fall in einem Jahr wieder in Zürich laufen.»

Der neue Schweizer Meister ist der alte

Schweizer Meister ist Ancay Tarcis mit 2:21.29,3 aus St. Jean (VS), der damit seinen Titel verteidigen konnte. «Ich musste lange Zeit alleine rennen, bin mit dem Ergebnis aber trotzdem zufrieden», so der alte und neue Schweizer Meister, dem besonders auch die Strecke am See sehr gut gefällt. Mit auf dem Hauptsponsor Sponsor Podest der Schweizer Meisterschaft stand auch René Hauser aus Ennetbürgen (NW) mit 2:25.03,0. Dritter wurde Richard Gerzner aus Sulz-Rickenbach (ZH) mit 2:27.56,1.

Patricia Morceli wieder Schweizer Meisterin

Bei den Frauen holte sich Patricia Morceli aus Cham (ZG) mit 2:38.44,2 den Schweizer Meistertitel und erfüllte mit ihrem Sieg auch gleich die Limite für die kommende Weltmeisterschaft in Berlin. Bereits als Juniorin war sie unter ihrem ledigen Namen Patrizia Bieri fünf Mal Schweizer Meisterin über die Mitteldistanzen (1500/3000 m) gewesen und hat sich mit dem heutigen Lauf ihren Titel als Schweizer Marathonmeisterin von 2007 wieder geholt. Damals benötigte sie für die gleiche Distanz 2:49:49. In der Gesamtrangliste der Frauen ist sie auf Position 5. «Schon bei km 21 wusste ich, dass ich ein gutes Rennen lief». Bernadette Meier (Dreien/SG), die nach längerer Familienpause wieder Spitzensport betreibt, holte sich mit 2:43.34,5 den zweiten Rang bei der Schweizer Meisterschaft, verpasste aber die Limite für die Weltmeisterschaft. Den dritten Rang erlief sich Jenny Breitschmid von Allschwil (BS) mit 2:44.08.3.

5893 angemeldet - 5018 gestartet - 4790 Klassierte

Der Zürich Marathon ist nicht allein ein Lauf der Elite. 5893 Läuferinnen und Läufer hatten sich angemeldet, 5018 sind gestartet und 4790 haben sich innerhalb der erforderlichen Zeit von 51/2 Stunden klassiert. Spektakulär etwa jener Läufer, der den ganzen Weg mit einem Alphorn (allerdings nicht aus Holz)auf dem Buckel lief und auch nach dem Zieleinlauf die Puste hatte, ein Stück zu spielen. «Zürich Marathon 2009 ist ein Erfolg, gutes Wetter, ein sehr gutes Rennen mit einem bis auf die letzten Meter spannenden Zweikampf um den Sieg der Männer», so Bruno Lafranchi, OK Präsident des Zürich Marathon. «Wir sind auch froh darüber, dass das Rennen aus medizinischer Sicht ohne Probleme verlief. Nur drei Teilnehmende, mussten wir zur weiteren Kontrolle ins Spital überführen.»

Dichte Zuschauerreihen

Bereits am Start fanden sich sehr viele Zuschauer ein - selbst auf den Bogen der neuen Tunnelröhre waren die Zuschauer geklettert - und bildeten eine  eindrückliche Kulisse für die Sportler. Auch an den Plätzen rund ums Seebecken und in den Seegemeinden feuerte eine dichte Zuschauerkulisse die Läufer an. Rund 36 Bands sorgten für die musikalische Unterhaltung.

Zürich Marathon – ein Lauf für viele

Nach wie vor übt der Lauf über die Marathon Distanz grosse Faszination aus. Der Schritt über die Zielline ist ein Sprung von der grossen Anstrengung und eisernem Willen zu einem absoluten Hoch der Gefühle, zu Tränen des Glücks in den Augen und zur stolz geschwellten Brust über die vollbrachte Leistung. Sie kommen aus allen Kantonen der Schweiz und aus dem Ausland. 48 Länder waren in diesem Jahr vertreten. Der älteste Teilnehmer mit dem Jahrgang 1928, also mit 71 Jahren, lief eine Zeit von 5:16:31. Die älteste Frau, Jahrgang 1940, kam nach 4:02:17 ins Ziel. Die grösste Gruppe der Läufer ist zwischen 40 und 49 Jahre alt. Die meisten der Läufer meisterten den Lauf in einer Zeit zwischen 3 1/2 und 4 1/2 Stunden.

Gute Leistung trotz hartem Winter

Einen Marathon zu laufen bedeutet ein monatelanges, intensives und konsequentes Training. Besonders in diesem Winter hat der viele Schnee und die lange Kälte den Marathonläufern einiges abverlangt. Umso erfreulicher ist die grosse Anzahl der erfolgreichen Marathonläuferinnen und -Läufer zu werten, die sich nun bei bestem Wetter ihr Zürich Marathon Finisher T-Shirt «erliefen»

 

Informationen: Zürich Marathon
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