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Siege für Kenia und Japan beim Zürich Marathon

19.04.15
Quelle: Pressemitteilung

Bei nahezu idealen äusseren Bedingungen boten die Spitzensportler beim Zürich Marathon packenden Laufsport. Während die Japanerin Yoshiko Sakamoto das Rennen der Frauen fast nach Belieben dominierte, setzt sich der Kenianer Edwin Kemboi Kiyeng nach 35 Kilometern aus einer Gruppe von zehn Läufern ab und lief dann solo ins Ziel. Favorit Yuki Kawauchi wurde Zweiter. Auch die Athleten aus der Schweiz schlugen sich achtbar: Adrian Lehmann (Langenthal/BE) lief mit persönlicher Bestzeit auf Rang zwölf, Nicola Spirig (Bachenbülach/ZH) wurde bei den Frauen Zweite.

Tausende Laufsportbegeisterte kamen diesen Sonntagmorgen am Seebecken in und um Zürich in den Genuss von nahezu idealen Bedingungen. Die Temperaturen waren beim Start um halb Neun Uhr morgens zwar noch tief, aber kein Wölkchen trübte den Himmel und die Strassen waren trocken. Die Bise erschwerte allerdings die Aufgabe der Athleten auf der zweiten Streckenhälfte. Die Voraussetzungen für schnelle, hochstehende Rennen waren dennoch gegeben – nicht nur beim Marathon, sondern auch beim Cityrun über zehn Kilometer und beim Teamrun.  Dass die Marathonstreckenrekorde nicht fielen, lag zum einen an der Zusammensetzung der Teilnehmerfelder, zum anderen an taktisch gelaufenen Rennen.

 
© Veranstalter

 

Ungefährdeter Sieg von Yoshiko Sakamoto bei den Frauen


Im Rennen der Frauen trat Yoshiko Sakamoto als grosse Favoritin an: Die Japanerin hatte ihre persönliche Bestzeit dieses Jahr in Osaka bereits auf 2:36.29 Stunden gesenkt und konnte somit die beste Zeit aller Teilnehmerinnen vorweisen. Prompt tauchte sie schon bald allein an der Spitze des Rennens der Frauen auf – und konnte in der Folge ihren Vorsprung sukzessive ausbauen. Das Ziel am Mythenquai erreichte sie mit fast achteinhalb Minuten Vorsprung in einer Zeit von 2:37.46 Stunden. «Während der Vorbereitung auf den Zürich Marathon machten mir Schmerzen in den Beinen zu schaffen. Darum bin ich durchaus zufrieden, so nah an meine persönliche Bestzeit heran zu kommen – und in Zürich bei meinem ersten Marathon in Europa gleich gewinnen zu können», sagt Yoshiko Sakamoto.

Hinter der überlegenen Yoshiko Sakamoto sicherte sich Nicola Spirig mit einem behutsam eingeteilten Rennen Rang zwei. «Eigentlich wollte ich heute nicht unter 2:45 Stunden laufen, aber die Unterstützung des Publikums war so gut, dass ich etwas zu schnell gestartet bin. Danach habe ich etwas rausgenommen und dann wie geplant auf den letzten zehn Kilometern forciert. Das war gut, weil ich so einmal einen Steigerungslauf hinlegen und die letzten zehn Kilometer eines Marathons geniessen konnte.» Diese Strategie zahlte sich auch in sportlicher Hinsicht aus: Nachdem sie zeitweise bis auf Rang fünf zurückgefallen war, konnte sich die Triathlon-Olympiasiegerin mit der Bestzeit auf dem Schlussabschnitt bis auf Rang zwei verbessern.

 

Edwin Kemboi Kyeng trotzt der Kälte und gewinnt


Im Rennen der Herren war der Japaner Yuki Kawauchi der Starter mit der besten persönlichen Bestzeit. Aber eine ganze Reihe von Konkurrenten aus Kenia und Äthiopien konnte ebenfalls Zeiten um die 2:10 Stunden vorweisen. Daher entwickelte sich in der Folge ein taktisches Rennen: Schon bald bildete sich eine Spitzengruppe von zehn Läufern, in der Yuki Kawauchi der einzige Nichtafrikaner war. Bei Kilometer 35 erzwang der Kenianer Edwin Kemboi Kyeng die Vorentscheidung: «Vor dem Start und auf den ersten Kilometern setzte mir die Kälte noch zu, aber das wurde im Verlauf des Rennens nur besser. Als niemand die Initiative ergreifen wollte, hab ich das Tempo erhöht, so konnte ich mich absetzen und zum Sieg laufen.»

Hinter dem Kenianer lieferte Yuki Kawauchi einen weiteren Beleg für seinen Kampfwillen: Der Japaner war schon bis auf Rang sieben zurückgefallen, ehe er sich mit einem starken Finale auf den letzten zwei Kilometern noch auf Rang zwei vorkämpfen konnte. «Gleich beim ersten Marathon in Europa aufs Podium zu kommen, ist schon einmal gut. Natürlich hätte ich in Zürich gerne gewonnen und eine etwas bessere Zeit erzielt», meinte Kawauchi nach dem Rennen. Nur drei Sekunden hinter ihm wurde der Äthiopier Gebre Mekuant Ayenew Dritter. Als bester Schweizer erreichte Adrian Lehmann das Ziel nach 2:17.24 Stunden auf Rang zwölf: «Ich lief ab dem zweiten Kilometer alles alleine, und von Kilometer 30 bis 35 musste ich wegen dem Gegenwind brutal kämpfen. Unter diesen Umständen bin ich mit Rang zwölf und der neuen persönlichen Bestzeit sehr zufrieden.»

 

 

Informationen: Zürich Marathon
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