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Drei Tage Marathonfieber

06.04.06
Quelle: Pressemitteilung

Afrikaner und Osteuropäerinnen setzen beim
4. Zürich Marathon die Akzente

 

Ohne den besten Schweizer Marathonläufer, Viktor Röthlin, werden wohl die Afrikaner die Geschichte des vierten Zürich Marathon schreiben. Bei den Frauen fehlt mit Claudia Oberlin ebenfalls die auf der Langdistanz dominierende Schweizer Läuferin. Das Feld der Frauen wird am nächsten Sonntag von den Osteuropäerinnen beherrscht sein. Mit dabei beim grössten Schweizer Marathon sind auch rund 6.000 Hobby-Läuferinnen und Läufer. Gemeldet sind rund 7.000 Teilnehmer.

 

 
© Swiss Image

Viktor Röthlin startet im August an den Marathon Europameisterschaften und verzichtet  deshalb auf einen Marathonstart. Damit stehen die Aussichten auf einen weiteren einheimischen Erfolg schlecht. Das Rennen werden die Afrikaner unter sich ausmachen. Keine unbeschriebenen Blätter sind in Zürich der Dritte von 2005, Getuli Bayo Amnaay aus Tansania und Tesfaye Eticha, der in Schweiz lebende Äthiopier, der 2003 den ersten Zürich Marathon  gewann. Beide können im Bereich von 2 Stunden und 10 Minuten laufen. Zum Favoritenkreis gehören Isaac Kiprono (Kenia) und Alfonse Yatich Kibor (Kenia) der zwar noch keinen Marathon bestritten aber im letzten Jahr in Portugal mit einer Halbmarathonzeit von 1:02.05 auf sich aufmerksam machte.

 

Bei den Frauen kann wohl einzig die Dänin Annemette Jensen die Läuferinnen aus Polen, Russland und der Ukraine in Schach halten. Mit einer Bestzeit von 2:30.07, gelaufen 2004 in Zürich, strebt die Skandinavierin die EM-Limite und den von ihr gehaltenen Streckenrekord an. Edyta Lewandowska aus Polen und die in der Schweiz lebende Äthiopierin Tsige Worku, sie war letztes Jahr in Zürich hinter Claudia Oberlin Zweite, gehören ebenso zu den Anwärterinnen auf einen Sieg.

 

Schweizer Perspektiven


Nach den Absenzen von Viktor Röthlin und Claudia Oberlin sind die Chancen der Schweizer Marathonläuferinnen und –Läufer auf einen Platz in den Top 10 eher gering Bei den Männern könnte Philip Rist noch am ehesten den Sprung unter die Besten zwanzig schaffen. Bei den Frauen können Bernadette Meier und Carolina Reiber mit ihren Marathonbestzeiten um 2:40 ins erste Dutzend laufen.

 

 
© Swiss Image

Im Mittelpunkt der jeweils vielen tausend Zuschauern entlang der Strecke stehen aber neben den Eliteläufern auch die rund 6.000 Hobbyläuferinnen und – Läufer aus 52 Ländern. Ihnen gebührt im ganz persönlichen Rennen gegen die 42.195 Meter langen Strapazen die besondere Anerkennung und Unterstützung der erwarteten 15.000 – 20.000 Zuschauer.

 

Marathon-Frühlingsfest von Zürich bis Meilen


Schon um 8.30 Uhr fällt bei der Landiwiese in Zürich Wollishofen der Startschuss. Bis zum Zielschluss 5 Stunden später bewegt sich ein endlos scheinender „12.000-Füssler“ von Zürich nach Meilen und zurück. Nach den ersten 5 Kilometern in der Stadt werden die Marathonis in Zollikon, Küsnacht, Erlenbach, Herrliberg und Meilen mit Musik, Festwirtschaften und Showeinlagen gefeiert und angefeuert.

 

 
© Swiss Image

Zurück in der Stadt beginnt das grosse Leiden auf dem letzten Drittel der Strecke. Bellevue, Limmatquai, Bahnhofstrasse, Münsterbrücke, Quaibrücke, Paradeplatz, Talstrasse, Mythenquai sind die Stationen bis ins Ziel auf der Landiwiese. Am Bürkliplatz und an der Bahnhofstrasse / Uraniastrasse informieren Speaker über den aktuellen Rennverlauf.


Auch in der City sorgen Musikgruppen für Stimmung. So an der Bahnhofstrasse die ZKB Bigband vor ihrem Hauptsitz, eine Handharmonika Gruppe am Paradeplatz und eine Steelband beim Hafendamm Enge. Für das leibliche Wohl sorgen verschiedene Ess- und Getränkestände entlang der Strecke.

 

Bequem und warm im Festzelt


Wer im Start- Zielgelände mitfiebert, kann nach dem Start im Festzelt auf Grossleinwand den Marathon live verfolgen. Von verschiedenen Streckenabschnitten werden live Bilder ins Festzelt übertragen. Ab morgens sieben Uhr wird zudem ein spezieller Marathon Brunch angeboten. Ein Kinderparadies sowie verschiedene Ess- und Getränkestände komplettieren das Angebot auf der Landiwiese. Für einen Abstecher auf die andere Seeseite (Zürichhorn) kann man den Zürich Marathon Schiffshuttle Landiwiese – Fischstube benutzen.

 

Zürich drei Tage lang im Marathonfieber


Bereits am Freitag öffnet die Läufer-Expo in der Saalsporthalle ihre Tore. Rund 30 Aussteller präsentieren die Running Trends 2006. Neben Produkten, Dienstleistungen und verlockenden Laufangebote im In- und Ausland vermittelt die Expo alles Wissenswerte zum Thema Marathonlaufen. Die Expo ist am Freitag und Samstag 7./8. April von 11 bis 19 Uhr (Samstag bis 20 Uhr) geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos. Ein attraktives Rahmenprogramm mit verschiedenen Fachvorträgen von ausgewiesenen Spezialisten zu den Themen Ernährung, Vorbereitung und Training ergänzen die Ausstellung. 

 

Informationen: Zürich Marathon
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