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Polnische Siege - Marathonis haben Humor

08.05.05
Quelle: Klaus Duwe
Rekordbeteilung beim 8. Oberelbe-Marathon. Über 3300 Läuferinnen und Läufer zeigten Härte und machten sich am Sonntag bei Kälte, Wind und Regen- und Hagelschauern auf den Weg entlang der Elbe. Für die Sehenswürdigkeiten am Rande der Strecke hatten die Aktiven da nicht viel übrig.
 
Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern gab es erwartungsgemäß polnische Siege. Der 34-jährigeArtur Kawecki gewann in 2:38:08 Stunden vor Slawomir Sztejter (Polen/2:38:10) und dem Russen Andrej Dutow (2:38:21), der damit seinen dritten Platz vom letzten Jahr wiederholte. Bester Deutscher war auf Platz vier der Berliner Matthias Weis.
 
Bei den Frauen wiederholte Ewa Fliegert (Polen) ihren Vorjahreserfolg, blieb aber mit 3:01:12 Stunden deutlich über ihrem eigenen Streckenrekord von 2:56:11 Stunden. Auf Platz zwei abonniert ist anscheinend die Dresdnerin Christin Marx, die sich mit 3:07:11 diesen Rang bereits zum dritten Mal erlief. Dritte wurde die Ukrainerin Tanja Semjonova in 3:20:52 Stunden, die Siegerin der Jahre 2002 und 2003.
 

Marathonis haben Humor

 
Dresden, 10.05.2005 / Uwe Sonntag
 
Mit Humor nahmen die 3 295 Läuferinnen und Läufer das durchwachsene Wetter am Sonntag beim 8. Oberelbe-Marathon von Königstein nach Dresden. Aufmunternd rief ein Halbmarathon-Starter aus Schöneck/Vogtland den Zitternden vor dem Start in Pirna zu: "Seid doch froh, bei uns daheim lag heute früh wieder eine geschlossene Schneedecke." Ganz so schlimm kam es für die Renner aus 14 Ländern dann nicht, doch Petrus hatte mit Hagel, Windböen und sonnigen Abschnitten einiges auf der Palette. Fast flehend rief eine junge Frau im Feld: "Verlegt doch das Ziel von Dresden nach Königstein. Dann hätten wir wenigstens Rückenwind."
 
Da plagen Organisationschef Tilo Kühne vom Laufsportverein Dresden ganz andere Sorgen: "Wir freuen uns zwar über den Teilnahmerekord, aber nun wird die Startwiese in Königstein zu klein. Die Resonanz ist riesig, obwohl auch in Regensburg, Mainz, Hannover und Düsseldorf Marathon gelaufen wurde."
 
Aus Nordrhein-Westfalen hatte sich die Laufgruppe "Tivoli-Strolche" im Sächsischen Hof in Pirna einquartiert. Zu dem Verein, der alljährlich einen Marathonlauf in Deutschland besucht, gehören Justizvollzugsbeamte aus Aachen, Bochum und Hamm. Ihr Schnellster war Frank Theißen.

Allerdings nicht so schnell wie der polnische Sieger Artur Kawiecki. Der 34-Jährige aus Wielkie Rakowice, der 2004 den Europalauf von Görlitz, sowie die Marathons in Leipzig und Bochum gewonnen hatte, blieb in 2:38:08 Stunden weit über seiner persönlichen Bestzeit (2:26:16) und auch über dem Streckenrekord von Vorjahressieger Tomasz Chawawko. Artur, der sich bei Kilometer 37 bei Hagel und Sturm von seinen zwei Begleitern absetzte, war von der Strecke begeistert: "Die Landschaft mit den Felsen an der Elbe ist malerisch. Ich werde wiederkommen."
 
Weniger Blick für die schöne Natur hatte bei ihrer Titelverteidigung Arturs Landsfrau Ewa Fliegert. Sie versteckte sich inmitten einer Männergruppe. "So konnte ich ein wenig dem Regen und den heftigen Windböen von vorn ausweichen und hatte zugleich Tempomacher", berichtete die 40- jährige Streckenrekordhalterin (2:56:11) aus der Nähe von Katowice, die froh war, als sie in 3:01:12 einkam. Völlig ausgepumpt gestand sie: "Es war eine Strapaze. Ich wollte nach dem Zieleinlauf zunächst nie mehr Marathon rennen. Aber Dresden ist doch jedes Mal ein lohnendes Ziel."
 

Informationen: VVO Oberelbe-Marathon
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteFotodienst HotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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