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Weidlinger und das Projekt „Schallmauer“

14.04.10
Quelle: Pressemitteilung

Österreichs Marathonrekordhalter will die Marke von 2:10 Stunden angreifen. Bei der Gesamtinszenierung des Vienna City Marathon spielt der Spitzensport eine Hauptrolle.

Internationale Top-Athleten wie Luke Kibet, Marathon Weltmeister von 2007, und Felix Limo, mit der Bestzeit 2:06:14 Stunden der schnellste Läufer, der je in Wien am Start war, sorgen für internationale Aufmerksamkeit. Im Mittelpunkt wird auch ein Publikumsliebling und Lokalmatador stehen, Österreichs Marathonrekordhalter Günther Weidlinger. Der 32-jährige Oberösterreicher will die „Schallmauer“ von 2:10 angreifen und dabei „ein gewisses Risiko“ nehmen.

Weidlinger: „Marathon wird ein Heimrennen!“

„Der Marathon wird ein Heimrennen für mich. Es war ein Wahnsinn, was letztes Jahr an der Strecke abgegangen ist und wie mich die Leute angefeuert haben, vor allem in der Powerade-Zone bei der Oper“, blickt Weidlinger mit Gänsehaut auf seinen dritten Marathon voraus. 2009 hatte er beim VCM sein Debüt in 2:12:39 Stunden bestritten. Nach einer Verletzungspause pulverisierte er im Oktober in Frankfurt den Österreichischen Rekord und erzielte die Bestmarke von 2:10:47 Stunden. „Vor heimischem Publikum bin ich besonders motiviert. Natürlich ist auch eine Portion Nervosität dabei. Aber ohne dieses Kribbeln wird es kein gutes Rennen.“

 
Günther Weidlinger
© marathon4you.de

Sein Leistungsniveau sieht Weidlinger höher als vor einem Jahr: „Ich habe mich seit November auf den Vienna City Marathon vorbereitet und mehrere Wochen mit 200 Trainingskilometern absolviert. Meine Trainingswerte sind besser als vor einem Jahr. Ich kann bei gleichem Puls schneller laufen. Auch das Laufgefühl ist besser.“

Frühform und Laufpause

In der Vorbereitung hatte Weidlinger zwei Herausforderungen zu bewältigen: „Ich bin bereits im Jänner in eine super Form gekommen. Das ist zu früh, um es bis zum Marathon halten zu können. Wir haben deshalb das Trainingslager in Spanien etwas nach hinten in den Februar verschoben, um die Form zu konservieren und für den April zuzuspitzen.“ Die zweite Challenge war eine Muskelverletzung an der linken Wade, die ihn im März zu einer zehntägigen Laufpause gezwungen hat: „Ich glaube nicht, dass mir diese Pause etwas gekostet hat. Die Beschwerden sind weg. Bei Trainings bis zu 15 Kilometer im Wettkampftempo habe ich seither nichts mehr davon gespürt“, so Weidlinger.

Ziel unter 2:10 Stunden

Am Sonntag geht Weidlinger mit einem Risikoplan ins Rennen, bei dem er anstrebt, als erster Österreicher die „Schallmauer“ von 2:10 Stunden zu unterbieten: „Ich werde das probieren und ein gewisses Risiko nehmen. Die erste Hälfte möchte ich etwa in 64:30 bis 64:45 Minuten anlaufen. Bei einer Gruppe in diesem Tempo will ich auf alle Fälle dabei sein. Vielleicht stellt sich das als zu schnell für mich heraus, dann wird es am Schluss sehr hart, ein gutes Ergebnis ins Ziel zu bringen. Aber wenn ich nicht auf 2:09 anlaufe, werde ich es nie wissen. Es ist das gewisse Etwas beim Marathon, dass man es vorher nicht probieren kann.“
Pressekontakt:

 


 
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