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VCM-Siegerin Console und afrikanische Asse führen Frauenfeld an

02.04.13
Quelle: Pressemitteilung

Läuferinnen aus Äthiopien und Kenia in Top-Form: Ein spannendes und hochklassiges Marathon-Frauenrennen steht bevor.

Das Frauenfeld des 30. Vienna City Marathon am 14. April verspricht mit mehreren europäischen und afrikanischen Spitzenläuferinnen ein mitreißendes Rennen. Das bekannteste Gesicht im Elitefeld ist die Italienerin Rosaria Console, die bereits im Jahr 2004 beim Vienna City Marathon triumphiert hat. Ihre Marathonbestzeit von 2:26:10 Stunden hat sie 2011 in Berlin erzielt. Bei internationalen Meisterschaften gelangen der 33-Jährigen stets starke Auftritte. Beachtliche Platzierungen bei den Olympiamarathons von Athen 2004 (16.) und London 2012 (30.) sowie Top-10 Plätze bei den Europameisterschaften in München 2002 (5.) und Barcelona 2010 (8.) unterstreichen ihre Klasse.

Sie muss jedoch sehr starke Konkurrentinnen hinter sich lassen, um mit neun Jahren Abstand ein zweites Mal am Heldenplatz als Siegerin zu jubeln. Schnellste im Feld ist die 27-jährige Äthiopierin Haile Kebebush. Als Siegerin des Shanghai Marathon 2011 hat sie hervorragende 2:24:09 Stunden erzielt. Dazu erreichte sie beim Rom Marathon als Zweite 2010 (2:25:31) und Dritte 2011 (2:27:39) starke Ergebnisse.

Ihre Landsfrau Aseffa Meskerem kommt mit einem außergewöhnlichen läuferischen Hintergrund nach Wien. In der Zeit von 2:25:17 Stunden hat sie heuer am 13. Jänner beim Houston Marathon den dritten Platz erreicht und damit bei kühlen, regnerischen und windigen Bedingungen ein überraschendes Marathondebüt hingelegt. Noch im vergangenen Sommer war sie bei den Olympischen Spielen von London über die 1500 Meter am Start. Ihre Bestzeit von 4:02,12 Minuten auf der Mittelstrecke erzielte sie beim Diamond League Meeting in Rom 2011. Nach Silber bei den Afrikameisterschaften 2008 und je zwei WM- und Olympiateilnahmen über 1500 Meter hat sie nun einen sehr seltenen Schritt gemacht, und ihre Wettkampfdistanz um mehr als 40 Kilometer erweitert.

Die vierte Läuferin mit einer persönlichen Bestleistung von unter 2:27 kommt aus Kenia. Emily Samoei siegte vergangenes Jahr beim Barcelona Marathon mit 2:26:52 Stunden. Auf praktisch gleichem Niveau darf man die Russin Olga Glok erwarten. 2012 erzielte sie als Zweite des Vienna City Marathon starke 2:27:18 Stunden.
Für eine Überra

chung könnte Filomena Cheyech Daniel gut sein, denn die Marathonbestzeit der 30-jährigen Kenianerin von 2:34:13, gelaufen in Porto Alegre 2012, ist sicher ausbaufähig. Darauf weisen ein achter Platz bei der Halbmarathon-WM 2009 hin und vor allem ihre jüngst erzielte Halbmarathon-Weltklassezeit von 67:39 Minuten. Damit holte sie am 3. März beim Rom-Ostia Halbmarathon den Sieg. Wenn sie eine vergleichbare Leistung auf der vollen Marathondistanz bringen kann, gerät auch der VCM-Streckenrekord in Gefahr, den die Italienerin Maura Viceonte im Jahr 2000 mit 2:23:47 Stunden gelaufen ist.

 


 

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