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Susanne Pumper vom VCM ausgeschlossen

25.10.08
Quelle: Pressemitteilung

Keine Startmöglichkeit mehr für Susanne Pumper beim Vienna City Marathon 
Eindeutiges Voting der Laufcommunity gegen Doping 

Susanne Pumper (LCC Wien) ist bekanntlich von der Rechtskommission der Nationalen Anti‐Doping‐Agentur NADA Austria wegen Dopings mit „Recombinant Erythropoietin“ für zwei Jahre gesperrt worden. Pumper, die gegen dieses Urteil berufen will, war 2006 und 2007 beim Vienna City Marathon die bestplatzierte österreichische Läuferin. Nach Ablauf ihrer Sperre im März 2010 wird sie bei Sportveranstaltungen wieder startberechtigt sein. Die Teilnahmebedingungen des Vienna City Marathons machen das Antreten eines Sportlers jedoch bereits dann unmöglich, wenn eine positive A‐Probe vorliegt, unabhängig vom Ergebnis einer eventuellen B‐Probe. VCM‐Veranstalter Wolfgang Konrad dazu: „Es gibt kein Berufsverbot für Sportler, die eine Dopingsperre hinter sich haben. Als Veranstalter kann ich jedoch festlegen, wen ich dabei haben will und wen nicht. Die Organisatoren des Salzburg AMREF Marathons, des Graz Marathons, des Wachau Marathons und von „Kärnten läuft“ haben diese Regelung heuer bereits übernommen. Ich hoffe, dass weitere Veranstaltungen diesem Beispiel folgen.“

 
Susanne Pumper
© marathon4you.de

Dass die Ablehnung von Doping in der Hobbylaufszene und der Bevölkerung sehr groß ist, belegt auch eine Umfrage, die der VCM heuer kurz vor der Veranstaltung durchführen hat lassen (market Institut, 21. April 2008, Telefonumfrage mit 504 Befragten, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung über 18 Jahren). 92 Prozent der Befragten haben es für „sehr“ oder „eher wichtig“ gehalten, „dass die Veranstalter von Marathonläufen darauf achten, dass keine unter Dopingverdacht stehende Läufer teilnehmen, das heißt, dass bei Verdacht die Läufer auf Dopingmittel untersucht werden“. Bei der gleichen Befragung waren 59 Prozent der Meinung, dass „unabhängig davon, ob die Dopingvorwürfe stimmen oder nicht“, die Teilnahme von Susanne Pumper der damals kurz bevorstehenden Veranstaltung „sehr“ oder „eher schaden“ würde.

Es ist die Überzeugung im VCM‐Team, nur ehrlichen Leistungen und seriösen Personen einen Platz zu bieten. Von den jüngsten Doping‐Turbulenzen geht für VCM‐Veranstalter Wolfgang Konrad daher ein ermutigendes Signal aus: „Die Reaktionen in der österreichischen Laufcommunity sind ein eindeutiges Voting gegen Doping, gegen die Einbindung von gedopten Athleten in Sportveranstaltungen in welcher Form auch immer und für einen sauberen Sport. Das ist die unmissverständliche Botschaft hinter den aktuellen Diskussionen.“

 


 

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