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Österreichs Beste

26.04.07
Quelle: Pressemitteillung

Susanne Pumper und Roman Weger auf Bestleistungskurs - Junge Athleten aus dem ÖLV-Marathonteam beim Halbmarathon


Mit Susanne Pumper und Roman Weger sind die beiden stärksten österreichischen Marathonläufer beim Vienna City Marathon am Sonntag, 29. April am Start. Die beiden reihen sich in eine lange Liste österreichischer Marathon-Asse, die den VCM als motivierende Bühne für starke Auftritte genutzt haben – von Rekordhalter Gerhard Hartmann, über Carina Lilge-Leutner, der Marathonsiegerin des Jahres 1987, Helmut Schmuck, Max Wenisch, sieben Mal bester Österreicher, Dagmar Rabensteiner, die 2002 ihren Österreichischen Rekord egalisieren konnte, bis Michael Buchleitner, der in Wien zwei Mal unter der Marke von 2:13 Stunden bleiben konnte. Veranstalter Wolfgang Konrad: „Lokalmatadore sind enorm wichtig für ein Rennen, deshalb wollen wir den besten Österreichern hier gute Bedingungen bieten.“


Pumper: Reif für neuen Rekord


Rekordhalterin Susanne Pumper will ihren Erfolgslauf fortsetzen. Nachdem die 36-Jährige im Vorjahr bei ihrem ersten ernsthaften Marathonrennen in 2:32:21 Stunden gleich den österreichischen Rekord gebrochen hat, geht sie am 29. April erneut mit Rekord-Ambitionen an den Start. „Der Wechsel vom Stadion zum Straßenlauf war für mich genau die richtige Entscheidung. Man muss reif sein für die langen Distanzen. Das Erlebnis und der unmittelbare Kontakt zum Publikum sind im Marathon unglaublich beeindruckend.“ Im Unterschied zum Vorjahr konnte die Zweite der Hallen-EM von Madrid 2005 seit Dezember verletzungsfrei durchtrainieren. „Ich möchte die erste Streckenhälfte in 1:16:00 oder knapp darunter angehen und natürlich meinen Rekord unterbieten“, definiert sie als Zielvorgabe.


Der Statiker als Dauerläufer


Roman Weger, Österreichs männliche Marathonspitze, hat im Vorjahr beim VCM den starken zehnten Rang erreicht. In 2:16:23 Stunden blieb der 33-Jährige nur fünf Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit. „Diese Marke will ich verbessern, eine 2:15-er Zeit ist bei guten Bedingungen mein Ziel. Momentan fühle ich mich etwas mulmig, aber das gehört dazu.“ Der als Statiker in einem Planungsbüro berufstätige Kärntner hat seine Arbeitszeit seit Jahresbeginn reduziert und den VCM heuer in den Mittelpunkt seiner Planungen gestellt. „Zwar bin ich meistens immer noch 33 bis 38 Stunden im Büro, aber ich kann vor einem harten Training früher aufhören und bin flexibler in der Zeiteinteilung.“ Mit 1:04:36 Stunden erzielte er in der Vorbereitung beim Wien Energie Halbmarathon Ende März persönliche Bestleistung. Bis zur Hälfte wird er u.a. von seinem Trainingskollegen Markus Hohenwarter begleitet.


Angriff beim Halbmarathon


Zwei Oberösterreicher wollen beim Wien Energie Lauf über die Halbmarathondistanz gute Figur machen. „Ich möchte versuchen, mit der Marathonspitze oder der zweiten Gruppe mitzulaufen“; setzt sich der 28-jährige Christian Pflügl zum Ziel. Das wäre eine Zeit im Bereich von 1:04 Stunden – und eine deutliche Verbesserung seiner Bestmarke von 1:07:14. Bereits im Alter von 19 Jahren wurde Pflügl überraschend Österreichischer Halbmarathonmeister. Danach hat er sich mit Erfolg auf kürzeren Distanzen versucht, bessere Chancen sieht er jedoch im Straßenlauf: „Ich bin von der Statur her kein Bahnläufer.“


Florian Prüller kommt vom Duathlon, wo er als Junior im Jahr 2002 immerhin WM-Vierter war. Auch wenn die Kombination Run & Bike für ihn immer noch reizvoll ist, konzentriert er sich nun aufs Laufen. Bei 1:06:55 Stunden steht die Halbmarathon-Bestmarke des 23-jährigen Wirtschaftspädagogik-Studenten. „Ich war fast ein Jahr mit Achillessehnenbeschwerden außer Gefecht. Aber seit Oktober trainiere ich wieder schmerzfrei. Ich denke, dass ich in Wien 1:05 laufen kann.“ Mit einer Marke von unter 1:05 würde er auch das Limit für die Universiade erbringen.


ÖLV-Sportdirektor Hannes Gruber stellte bei der Pressekonferenz den Plan vor, mit einem österreichischen Team bei der Halbmarathon-Weltmeisterschaft im Oktober in Udine an den Start zu gehen. Darunter werden auch die beiden Hindernisläufer Günther Weidlinger und Martin Pröll sein. Beim VCM könnten sich Christian Pflügl und Florian Prüller mit einer guten Vorstellung für das WM-Team empfehlen.

 


 

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