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Österreicher-Wettlauf auf den Heldenplatz

15.04.08
Quelle: Pressemitteilung

Roman Weger und Markus Hohenwarter: Routinier & Rookie beim VCM

Die Entscheidung um den Titel des schnellsten Österreichers beim 25. Vienna City Marathon am 27. April verspricht spannend zu werden. Die beiden Kärntner Roman Weger und Markus Hohenwarter sind bestens vorbereitet für den Jubiläumsmarathon in Wien.

Die derzeit stärksten österreichischen Marathonläufer, Roman Weger, 33, und Markus Hohenwarter, 28, haben ein paar Dinge gemeinsam. Beide stammen aus der 570 Einwohner zählenden Ortschaft Grafendorf im Oberen Gailtal in Kärnten. Ihre Elternhäuser liegen die Kurzdistanz von 500 Metern auseinander. Ihre Bestzeiten im Halbmarathonlauf –1:04:36 von Weger, 1:04:45 von Hohenwarter – unterscheiden sich bloß um neun Sekunden. Beide haben früher als Maurer gearbeitet und danach einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen: Weger ist Statiker in einem Planungsbüro, Hohenwarter absolviert die Ausbildung zum Heilmasseur. Beide starten am 27. April beim Vienna City Marathon über die 42,195 Kilometer. Einer von ihnen wird, so viel steht aller Voraussicht nach fest, als erster Österreicher im Marathonziel am Heldenplatz bejubelt werden.

Roman Weger, der beim VCM seinen insgesamt 18. Marathon in Angriff nehmen wird, kann auf eine gute Vorbereitung zurückblicken: „Das Training ist fast optimal gelaufen. Nur einmal war ich kurz verkühlt. Ich möchte wieder im Bereich meiner persönlichen Bestzeit von 2:16:18 Stunden laufen. Wenn alles zusammenpasst, wäre eine Zeit unter 2:15 mein Traum.“ 2006 war Weger mit dem zehnten Platz in 2:16:23 bester Österreicher beim VCM, ebenso 2007 mit Rang 14 in 2:18:22. „Mit Markus Hohenwarter im Rennen kann ich diesmal vielleicht nicht ganz so unbeschwert laufen. Aber in der Rennsituation kann das auch beflügeln“, sagt er zum Antreten seines Kollegen. „Für die Zuschauer wird es sicher interessant!“ Seit dem 24. Februar, als Weger beim Halbmarathon in Citta di Treviglio (ITA) in der Zeit von 1:04:50 Stunden den zweiten Platz erreichen konnte, hat er kein Rennen mehr bestritten, dafür pro Woche durchschnittlich 190 Kilometer trainiert: „Es schaut alles gut aus für den Marathon.“

Markus Hohenwarter wird beim VCM seinen erst zweiten Marathon bestreiten. Vergangenes Jahr war er in Wien als Tempomacher für Roman Weger 25 Kilometer weit dabei: „Seit diesem Tag hab ich gewusst: Hier will ich nächstes Mal mitlaufen.“ Sein Marathondebüt in Salzburg hat er einige Wochen später in 2:24:41 Stunden gewonnen und damit den Staatsmeistertitel geholt: „Damals war ich noch nicht richtig für den Marathon vorbereitet. Diesmal habe ich spezifisch für längere Distanzen trainiert, im Durchschnitt etwa 140 Kilometer in der Woche“, erwartet er für den VCM eine deutliche Verbesserung. „Mein Ziel ist eine Zeit unter 2:20 Stunden. Ich werde am Anfang das Tempo von Roman mitlaufen. Wie es dann nach 30 Kilometern geht, werden wir sehen.“ Hohenwarter hat am 30. März in Vila Lagarina (ITA) bei einem Halbmarathon in 1:05:46 Stunden den dritten Platz erreicht. Vergangenen Sonntag holte er in Linz in 1:06:24 Stunden seinen dritten Staatsmeistertitel im Halbmarathon: „Ein lockerer Lauf, wie geplant“, resümierte er zufrieden: „Es steht alles auf Grün in Richtung VCM.“

 


 

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