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Sternstunde bei riesigem Lauffestival

19.04.09
Quelle: Pressemitteilung

Bilanz der Sieger und Veranstalter nach dem 26. Vienna City Marathon. – Empfang bei Bundespräsident Heinz Fischer. – Nächster Termin 18. April 2010

VCM‐Veranstalter Wolfgang Konrad zog einen Tag nach dem Vienna City Marathon eine zufriedene Bilanz: „Die Inszenierung und der organisatorische Ablauf waren perfekt. Es ist uns gelungen, aus einem 6‐Stunden‐Ereignis, das sich am Sonntag abspielt, eine breit aufgestellte Veranstaltung mit vielen Höhepunkten über mehrere Tage hinweg zu machen. Es war erhebend zu sehen, wie eines ins andere gespielt hat. Die Stimmung und die Atmosphäre waren enorm. Mit dem Heldenplatz haben wir einen der großartigsten Zieleinläufe der Welt und die einzige Örtlichkeit in Wien, an der die Veranstaltung auf diese Weise und in dieser Größe inszeniert werden kann. Andrea Mayr hat mit ihrem Sieg in Rekordzeit für ein Highlight gesorgt. Die sportliche Erwartungshaltung ist nicht zu 100% erfüllt worden. Das Rennen von Günther Weidlinger zeigt, wie schwer der Marathon ist. Es ist eine menschliche Story, wie er um den Rekord gekämpft hat. Wir freuen uns auf nächstes Jahr, wenn er am 18. April 2010 beim 27. Vienna City Marathon startet.“

Rennleiter Mark Milde unterstrich, wie hervorragend das Rookie‐Konzept funktioniert hat. „Es gab in dieser Dichte noch nie so viele Spitzenleistungen in Wien. Sieger Gilbert Kirwa hat das Zeug dazu, eine gute Wiener Tradition fortzuführen und von hier aus die Marathonwelt zu erobern.“ Bundespräsident Heinz Fischer beglückwünschte Gilbert Kirwa, Andrea Mayr und Günther Weidlinger am Tag nach dem Rennen bei einem Treffen in der Hofburg. „Da hätte ja ich auch starten können!“, bemerkte er zum Debütanten‐Rennen beim Marathon. Als ehemaliger Teilnehmer am Staffelmarathon im Rahmen des VCM hat Fischer jedenfalls die Erfahrung dazu.

Siegerin Andrea Mayr bleibt am Tag nach dem Rekordlauf zu der Zeit von 2:30:43 Stunden weiter im Stimmungshoch: „Das Video vom Zieleinlauf kann ich mir gar nicht oft genug anschauen. Die Ehrenrunde war emotional das Größte für mich. Ich bin heute sehr positiv überrascht, wie gut es meinem Fuß heute geht. Das Tape während des Rennens war sehr stabil, dadurch ist es bestens gelaufen. Ich bin optimistisch, dass es gut weiter geht. Ich will auch einen Start beim WM‐Marathon in Berlin nicht abschreiben.“Ebenso wie bei Günther Weidlingers Leistenbruch steht auch bei ihr in der nächsten Tagen eine Operation bevor.

Auf die Frage, ob Sie nach ihrem Debütsieg in österreichischer Rekordzeit an ein Ende ihrer Karriere gedacht hat, sagte sie: „Meinem Fuß geht es so gut heute und ich habe so viel Freude am Laufen, dass es mir jetzt sehr weh tun würde aufzuhören. Ich möchte so etwas wie gestern gerne wieder erleben. Allerdings versuchen mich meine Eltern davon zu überzeugen, dass ich mich besser der Turnusausbildung widmen sollte“, so die 29‐jährige Medizinerin. Die Zeichen stehen jedoch klar auf Fortsetzung der Sportlerlaufbahn.


Marathonsieger
Männer

1. Gilbert-Kipruto Kirwa KEN 2:08:21
2. Dreje Debele-Tulu ETH 2:09:08
3. Joseph Maregu KEN 2:09:25

 
© marathon4you.de 18 Bilder

Frauen

1. Andrea Mayr AUT 2:30:43
2. Derbe-Godana Gebissa ETH 2:31:31
3. Hayato-Zeineba Hasso ETH 2:34:01

 


 

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