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Stars, Rekorde und Emotionen

16.04.12
Quelle: Pressemitteilung

Der Vienna City Marathon zieht Bilanz und blickt auf das 30. Jubiläum 2013 voraus. „Wir haben eine große Show mit zwei begeisternden Weltstars erlebt. Es gab Spitzenleistungen mit einem neuen Streckenrekord und so viele Menschen wie noch nie beim Lauf und an der Strecke“, zog Wolfgang Konrad, Veranstalter des Vienna City Marathon, am Tag nach dem Rennen eine positive Bilanz.

„Wir hatten großes Glück dem Wetter. Die Prognosen waren um vieles schlechter. Wir haben etwas auf die Beine gestellt, worauf alle Beteiligten stolz sein können. Es gab berührende Momente mit Paula Radcliffe und Haile Gebrselassie, die mich tief bewegt haben.“

 

Paula enttäuscht, Haile ruft an

 

Die Marathon Weltrekordlerin war nach ihrem Rennen verständlicherweise sehr enttäuscht. „Sie hat sich entschuldigt für ihre Leistung, aber kein Athlet der Welt muss sich entschuldigen, wenn er oder sie die gewünschte Leistung nicht abrufen kann. Ich habe ihr gesagt: ‚Nach Regentagen kommen Sonnentage.‘ Man darf Paula nach diesem Lauf, vor dem sie gesundheitliche Probleme hatte, sicher nicht abschreiben.“ Haile Gebrselassie hingegen präsentierte sich in Wien wiederholt von seiner besten Seite. Nachdem er im Vorjahr versprochen hatte, wieder zurück zu kommen, sagte er diesmal beim Abschied zu Wolfgang Konrad: „Ich rufe dich an!“

 

Zum 30er Fokus auf Marathon

 

Für das 30. Jubiläum des Vienna City Marathon am 14. April 2013 gibt Konrad die Konzentration auf den klassischen Marathon über 42,195 Kilometer vor. „Wir haben mit dem Antreten von Weltstars heuer und im letzten Jahr Vertrauen bei den Athleten und Managern aufgebaut. Nun wollen wir uns auf den Marathonbewerb fokussieren.“ Die Anmeldung für den VCM 2013 wurde erstmals bereits am Renntag geöffnet – schon über 300 Läuferinnen und Läufer haben sich registriert.

Mit 36.157 gemeldeten Teilnehmern und 30.140 Finishern (plus den 1056 gemeldeten Teilnehmern beim Coca-Cola Run 1.0, der ohne Zeitnehmung durchgeführt wird) hat der VCM so viele Läufer wie nie begeistert. Weiteres Wachstum ist aber nur mit der Änderung von Rahmenbedingungen möglich. Dazu gehören die Ausweitung von Sperrzeiten, um das Teilnehmerfeld besser durch enge Stellen der Strecke bringen zu können, sowie die Verlegung der Kinderbewerbe auf den Samstag. „Wir wollten bereits diesmal die Kinderläufe am Samstag durchführen. Es war dazu in der Stadt jedoch der Wille nicht vorhanden“, erklärte Konrad.

 

Streckenrekord mit starkem Finish

 

Der neue Streckenrekord von Henry Sugut, der in 2:06:58 Stunden siegte, war das Spitzenergebnis eines hochklassigen Feldes, das Mark Milde an den Start gebracht hatte. Das Tempo im Rennen selbst war mit 64:19 Minuten beim Halbmarathon zunächst langsamer als geplant. „Die Läufer sind keine Maschinen“, betonte Johannes Langer, der als Rennleiter für Milde eingesprungen war, weil dieser nicht nach Wien kommen konnte. „Eine große Spitzengruppe hatte nach den ersten 21,1 Kilometern noch viel Energie für die zweite Streckenhälfte. Bei Kilometer 36 haben sich vier Läufer abgesetzt, die am Ende auch vorne waren. Es war wirklich außergewöhnlich, wie sie in einer einzigen gemeinsamen Bewegung das Tempo erhöht haben. Die Klasse von Henry Sugut hat sich durchgesetzt, als er einen Kilometer in 2:52 Minuten gelaufen ist. Damit wurde er nicht mehr eingeholt.“

 

Verbesserungsbedarf wird erkannt

 

Veranstalter Wolfgang Konrad und Organisationsleiter Gerhard Wehr sprachen auch Punkte an, die nicht reibungslos funktioniert hatten. „Wir müssen erkennen, dass es in der Organisation Bereiche gibt, die wir hinterfragen müssen.“ Für Verwirrung hat die Zieluhr am Heldenplatz gesorgt, die den tatsächlichen Laufzeiten um 17 Sekunden voraus war. Der Grund: Der Start der Marathonelite ist etwas später als geplant erfolgt, weil noch viele Zuschauer auf der Rennstrecke waren, die den unmittelbar zuvor erfolgten Start von Haile Gebrselassie verfolgt hatten. Diese Information wurde nicht rechtzeitig ans Ziel weitergegeben.

An der Korrektheit der mittels Chipzeitnehmung ermittelten Zeiten ändert dies selbstverständlich nichts. Zu den Bereichen, die eine technische Verbesserung brauchen, gehören auch die Verfügbarkeit der Website und die App für Smart Phones.

Neben harmlosen Interventionen des Roten Kreuzes (Abschürfungen, Krämpfe, …) gab es am Renntag einen schwerwiegenderen medizinischen Einsatz. Ein Staffelteilnehmer musste ins Wiener AKH eingeliefert werden, nachdem er zusammengebrochen war.

 


 

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