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Glänzende Rekorde und mitreißender Schwung

14.04.14
Quelle: Pressemitteilung

Unter dem Motto „Alles Walzer“ war die Gesamtinszenierung des VCM noch nie so sichtbar wie bei der diesjährigen Veranstaltung. Sportliche Topleistungen und eine gelungene Organisation weisen nach vor zum 32. Vienna City Marathon 2015. Ziel sind nicht neue Bestmarken um jeden Preis, sondern ein Event mit Qualität und Erlebnis.

„Alles Walzer“ lautete das Jahresthema des 31. Vienna City Marathon. Mit dieser klassischen Note ging Österreichs größtes Laufsportereignis so stimmungsvoll wie nie über die Bühne. Der neue Streckenrekordhalter Getu Feleke aus Äthiopien wurde ebenso wie die Sensationssiegerin Anna Hahner von Walzertänzern im Ziel empfangen. Die 24-jährige Deutsche sorgte nach ihrem packenden Marathonfinish in 2:28:59 Stunden mit einem Wiener Walzer auf dem Zielteppich am Heldenplatz für Begeisterungsstürme.

„Die Gesamtinszenierung des Vienna City Marathon ist noch nie so sichtbar geworden wie bei der diesjährigen Veranstaltung. Es zeigt, was man mit Ideen bewegen kann. Es gibt internationale Marathonveranstalter, die auf anderen Gebieten besser sind, aber nicht auf dem Gebiet der Inszenierung im öffentlichen Raum. Das ist unser Kern. Es steckt harte Arbeit hinter dem ganzen Event, in dem Sport, die Inszenierung und die Ablauforganisation zusammengehören. Dafür danke ich dem gesamten Team“, sagte Veranstalter Wolfgang Konrad am Tag nach dem Lauf.


Rekordläufer Feleke vom Debütanten zum Champion


In sportlicher Sicht hat der VCM durch das tolle Rennen von Getu Feleke den Anschluss an die Weltspitze gehalten. Mit Felekes Streckenrekord von 2:05:41 Stunden ist der Vienna City Marathon nun der 15.-schnellste Marathon der Welt. Zwischendurch schien für den Sieger sogar eine Zeit von 2:04 Stunden möglich. Aufkommender Wind ab Kilometer 35, fehlende Begleitung von anderen Läufern in der Endphase und Magenprobleme von Feleke haben am Schluss sein Tempo etwas gebremst. Trotzdem verbesserte er die bisherige VCM-Bestmarke des Kenianers Henry Sugut aus dem Jahr 2012 deutlich um 1:17 Minuten.

Feleke war vor fünf Jahren beim VCM 2009 Teil eines bisher einzigartigen Rennens. Ausschließlich Debütanten wurden für das internationale Elitefeld eingeladen. Damals erreichte er in 2:11:47 Stunden den siebten Platz. „Es war sportlich und persönlich ein sehr wichtiger Beginn für mich. Ausgehend von diesem Lauf konnte ich mich weiter steigern. Ich war zum ersten Mal außerhalb von Äthiopien. Davor habe ich gedacht, dass alle Städte so aussehen wie in meiner Heimat“, blickt Feleke zurück.

Seine körperlichen Grundlagen hat er durch eine einfache Lebensweise geschaffen. Als Junge lief er täglich fünf Kilometer zur Schule. Als Jugendlicher war er nach dem Tod seiner Mutter für die meisten anfallenden Arbeiten in der elterlichen Landwirtschaft zuständig. Drei Jahre hatte er bei einem Fleischhauer gearbeitet, bevor er begann, sich ganz auf das Laufen zu konzentrieren.


Mit beeindruckender Vorstellung Chance genutzt


„Getu Feleke hat 2009 in Wien eine Chance erhalten, die er großartig genutzt hat. Wir freuen uns sehr, dass dieses Konzept eine so erfolgreiche Wirkung hatte“, sagte Veranstalter Wolfgang Konrad. Beim gestrigen Rennen war Feleke in der gesamten Spitzengruppe stets die dominante Person. „Er ist körperlich gesehen nicht der Größte, aber er war das ganze Rennen über herausragend. Obwohl er schon bei Kilometer 30, also verhältnismäßig früh, an die Spitze gegangen ist, hatte ich nie das Gefühl, das er sein Ziel nicht erreichen würde“, so Hannes Langer, Veranstalter des Salzburg Marathons, der als Rennleiter den verhinderten Mark Milde vertreten hat. Milde hatte die Gruppe der Eliteläufer im Vorfeld zusammengestellt und organisiert.


Gelungene Organisation für großes Kino


Organisationsleiter Gerhard Wehr blickte auf einen reibungslosen und gelungenen Ablauf zurück. „Wir haben großes Kino gesehen. Mir ist bisher kein grober organisatorischer Fehler bekannt“, resümiert Wehr. „Wir sprechen beim Vienna City Marathon von mehreren Eventschauplätzen, nämlich der Expo „Vienna Sports World“ in der Messe Wien, der International Friendship Party im Festsaal des Wiener Rathauses, den Nachwuchsläufen Coca-Cola 4.2 und 2.0 am Samstag und dem Marathon, dem OMV Halbmarathon und dem Staffelmarathon mit einer Strecke quer durch Wien und dem Zielbereich am Heldenplatz. Die Ausstrahlung war an allen Orten hervorragend. Wir haben Neuerungen auf den Weg gebracht wie den erstmals direkt vor Ort auf der Messe durchgeführten Startnummerndruck und die Verstärkung des Mobilfunknetzes am Heldenplatz durch die temporäre Errichtung eines eigenen Sendemastes“, so Wehr. Auch der virtuelle Ansturm war groß. Bei der VCM App für Smartphones wurden insgesamt fast 800.000 Serveranfragen registriert.


Nächste Auflage am 12. April 2015


Für den 32. Vienna City Marathon, der am Wochenende des 12. April 2015 stattfinden wird, sind 24 Stunden nach dem Start des Rennens am Sonntag bereits 600 Anmeldungen eingegangen. Neue Höchstwerte und Rekorde sind aber nicht die Zielsetzung. Potenzial für mehr Teilnehmer gibt es sicher bei den Kinderläufen am Samstag. Auch am Sonntag wäre grundsätzlich Platz für weitere Läufer, wenn man das Feld zeitlich gesehen weiter auseinanderziehen kann.

Die Logistik von Organisationsbereichen wie dem Garderobetransport und der Verpflegung, wo große Mengen an Waren und Material benötigt werden, ist jedoch ein limitierender Faktor. Wolfgang Konrad: „Ich sage sicher nicht, dass wir nächstes Jahr 45.000 Teilnehmer haben wollen. Die Qualität und das Erlebnis stehen im Vordergrund. Auch die international größten Marathonläufe wie London, Berlin und New York wissen, warum sie bei etwas über 40.000 Teilnehmern Schluss machen.“

 


 

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