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Fest steht: Sieger ist ein „Rookie“

03.04.09
Quelle: Pressemitteilung

VCM lädt zur Premiere: Beim Vienna City Marathon am 19. April starten ausschließlich Marathon‐Debütanten im internationalen Spitzenfeld.

Günther Weidlinger macht es, Andrea Mayr macht es, Olympiasieger Reuben Kosgei ebenso: Alle laufen sie am 19. April in Wien ihren ersten Marathon. Das Premieren‐Fest wird riesig. Denn im internationalen Spitzenfeld des Vienna City Marathons stehen diesmal bei Männern und Frauen ausschließlich Marathon‐Debütanten. „Der erste Marathon ist für jeden Läufer etwas Besonderes, egal ob Hobby‐ oder Spitzensportler. Die Mischung aus Spannung, Vorfreude und Ungewissheit ist einzigartig. Für die gesamte VCM‐Elite ist dies heuer gleich wie für einige Tausend Läufer im Massenfeld. Alle machen sie einen Schritt ins Neuland“, erklärt Wolfgang Konrad, Veranstalter des Vienna City Marathons die Beweggründe für dieses Konzept. „Mit diesem Konzept haben wir eine spannende Story für das Spitzenfeld. Wir tragen diese Idee schon seit 2007 mit uns herum. Als die Debüts von Günther Weidlinger und Andrea Mayr fest gestanden sind, war klar: Jetzt machen wir es!“

Sportlich wird es bei diesem Aufmarsch der Rookies keine Abstriche zur bisherigen Qualität geben. Der bereits vor zwei Wochen angekündigte Reuben Kosgei aus Kenia, Hindernis‐Olympiasieger von Sydney 2000, trifft auf sehr starke Konkurrenz. Sein Landsmann Joseph Maregu, 31, hat im Halbmarathon bereits zweimal die 1‐Stunden‐Barriere gebrochen und kommt mit einer Bestzeit von 59:45 Minuten (1. Platz in Lille 2007) nach Wien. Erst im Februar hat er seine Top‐Form unter Beweis gestellt, als er beim Halbmarathon in Ras al Kaimah (Vereinigte Arabische Emirate) hervorragende 60:02 Minuten erzielte.

Nur minimal langsamer ist der 21‐jährige Jonathan Maiyo, der exzellente Halbmarathon‐Zeiten von 60:10 und 60:12 Minuten aufzuweisen hat (in Rotterdam 2007 und 2008). Als Pacemaker beim hochklassigen Fukuoka‐Marathon hat der Kenianer vergangenen Dezember bereits Marathonluft geschnuppert. Wirklich ernst wird es für ihn aber am 19. April, wenn er in Wien erstmals über die volle Distanz antreten wird.

Günther Weidlinger meint zum Rookie‐Konzept: „Das Rennen wird damit sehr, sehr spannend, weil es keinen klaren Favoriten gibt. Auch von den Halbmarathonzeiten her kann man nicht sagen, wie jemand den Marathon schafft.“ Andrea Mayr: „Dieses Konzept bringt vielleicht noch mehr Überraschungen, als ein Marathon ohnehin schon bereit hält. Die Leistungen werden sicher stark, denn es gibt sehr viele, die bei ihrem ersten Marathon hervorragend gelaufen sind.“

Auch in der bisherigen VCM‐Geschichte haben Debütanten bereits für sportliche Highlights gesorgt. So erzielte im Vorjahr Duncan Kibet mit 2:08:33 Stunden die drittbeste je in Wien gelaufene Marke. 2005 startete der spätere Marathon‐Vizeweltmeister Mubarak Shami beim VCM seine Marathonlaufbahn – und überflügelte dabei alle Konkurrenten.

FACTS

Läuferinnen und Läufer aus 100 Nationen kommen zum Vienna City Marathon. 300.000 Zuschauer feuern die Teilnehmer entlang der Strecke an. Im Fernsehen verfolgen rund 300.000 Seher live das Renngeschehen.

Die Veranstaltung generiert Jahr für Jahr inlandswirksame Ausgaben von 18 Millionen Euro. In der Vorbereitung auf den Vienna City Marathon absolvieren die Teilnehmer 2,5 Millionen Trainingsstunden, was die Veranstaltung zur größten Bewegungs‐ und Gesundheitsinitiative Österreichs macht.

Beim VCM 2008 sind die TeilnehmerInnen am Renntag in Summe 525.000 Kilometer gelaufen. Genau 15 Läufer waren bei allen bisherigen 25 Auflagen des Vienna City Marathons über die klassische Distanz im Ziel.

 


 

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