
Trotz schwerer Bedingungen – Temperaturen zwischen 17 und 25 Grad sowie teilweise starkem Wind – setzte sich der Debütant gegen ein starkes Feld durch und siegte in 2:12:20 Stunden mit deutlichem Vorsprung auf die Kenianer Japhet Kosgei und Henry Serem.
Der 24-jährige ehemalige Kenianer, der im August 2004 die Staatsbürgerschaft von Quatar angenommen hat, setzte sich bei Kilometer 25 von einer Spitzengruppe u.a. mit Japhet Kosgei, Samson Kandie und Degene Regassa Nigusse ab und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Unter seinem kenianischen Namen Richard Yatich hatte er mehrere Straßenläufe gewonnen, dabei auch Weltrekordler Paul Tergat geschlagen und eine Halbmarathon-Bestzeit von 60:31 Minuten erreicht (Lissabon 2004) – sein Sieg in Wien beim Marathondebüt war dennoch die Überraschung des Tages.
Bester Österreicher im Feld war Michael Buchleitner, der wieder einen starken Auftritt in Wien zeigte und mit dem achten Platz in 2:16:41 Stunden sehr zufrieden war. „Es war wichtig für mich, hier einen Abschluss zu finden, denn auf einem solchen Niveau werde ich keine Rennen mehr machen, das geht auch beruflich nicht mehr. Was ich an der Strecke an Stimmung erlebt habe, war wieder sensationell.“
1. Mubbarak Shami / QAT 2.12.20
2. Japhet Kosgei /KEN 2.15.15
3. Henry Serem / KEN 2.15.26
4. Lahoucine Mrikik / MAR 2.15.45
5. Richard Mutai / KEN 2.15.57
6. Maru-Shadrad Kipchirchir / KEN 2.16.18
7. Degene-Rega Nigusse / ETH 2.16.37
8. Michael Buchleitner / AUT 2.16.41
1. Florence Barsosio / KEN 2.31.40
2. Eva-Maria Gradwohl / AUT 2.39.44
3. Ilona Barvanova / UKR 2.47.04
4. Daniela Bidmon / AUT 2.48.14
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