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Erster Marathon - erster Sieg

22.05.05
Quelle: Pressemitteilung

Mubbarak Shami (Quatar) ist der Sensationsmann des Vienna City Marathon 2005.

 

Trotz schwerer Bedingungen – Temperaturen zwischen 17 und 25 Grad sowie teilweise starkem Wind – setzte sich der Debütant gegen ein starkes Feld durch und siegte in 2:12:20 Stunden mit deutlichem Vorsprung auf die Kenianer Japhet Kosgei und Henry Serem.

 

Der 24-jährige ehemalige Kenianer, der im August 2004 die Staatsbürgerschaft von Quatar angenommen hat, setzte sich bei Kilometer 25 von einer Spitzengruppe u.a. mit Japhet Kosgei, Samson Kandie und Degene Regassa Nigusse ab und gab die Führung nicht mehr aus der Hand. Unter seinem kenianischen Namen Richard Yatich hatte er mehrere Straßenläufe gewonnen, dabei auch Weltrekordler Paul Tergat geschlagen und eine Halbmarathon-Bestzeit von 60:31 Minuten erreicht (Lissabon 2004) – sein Sieg in Wien beim Marathondebüt war dennoch die Überraschung des Tages.

 

Großes Interesse am VCM

 

 
Startgelände
© marathon4you.de 3 Bilder

„Die Athleten haben phantastisch gekämpft, das Zuschauerinteresse auf den Strassen war enorm und die Top-Österreicher haben hervorragend abgeschnitten“, so Veranstalter Wolfgang Konrad: „Die gelaufenen Zeiten spiegeln die schwierigen Bedingungen wider, aber die Veranstaltung war wieder ein Fest des Laufsports.“ In Summe nahmen bei den Bewerben des VCM 21.382 Läuferinnen und Läufer (Meldeergebnis) aus 79 Nationen. Sowohl die Zahl der Meldungen wie auch die Vielfalt der Nationen ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen (damals 19.785 Meldungen aus 73 Nationen).

 

 
Michael Buchleitner
© marathon4you.de 6 Bilder

Bester Österreicher im Feld war Michael Buchleitner, der wieder einen starken Auftritt in Wien zeigte und mit dem achten Platz in 2:16:41 Stunden sehr zufrieden war. „Es war wichtig für mich, hier einen Abschluss zu finden, denn auf einem solchen Niveau werde ich keine Rennen mehr machen, das geht auch beruflich nicht mehr. Was ich an der Strecke an Stimmung erlebt habe, war wieder sensationell.“

 

Barsosio gewinnt, Gradwohl Zweite

 

 
Eva Maria Gradwohl
© marathon4you.de

Bei den Frauen war die Kenianerin Florence Barsosio solo voran und siegte in 2:31:40. „Ich denke, die Temperaturen haben mir fünf Minuten gekostet.“ Mit Eva Maria Gradwohl kam die beste Österreicherin bereits auf dem zweiten Platz. In 2:39:44 Stunden zeigte sie angesichts der Bedingungen eine hervorragende Leistung: „Ich bin couragiert angelaufen. Die Temperaturen habe ich erwartet, den Wind jedoch nicht. Das Publikum hat mir enorm geholfen. Mein nächstes großes Ziel ist jetzt der Berlin-Marathon im Herbst.“

 

Österreichischer Rekord für Susanne Pumper

 

 
Susi Pumper
© marathon4you.de

Im ersts mals durchgeführten Halbmarathonbewerb unterbot Susanne Pumper den österreichischen Rekord um fünf Sekunden und lief in 1:13:20 Stunden am Heldenplatz ein. „Der Rekord war mir wichtig, dass ich das WM-Limit von 1:13:00 nicht geschafft habe, stört mich nicht sehr, das wird sich schon noch ausgehen“, so die 34-jährige Wienerin. Bei den Männern siegte der Kärntner Roman Weger in 1:08:40 Stunden.

 

Top-Ergebnisse Marathon


Männer:


1. Mubbarak Shami / QAT 2.12.20
2. Japhet Kosgei /KEN 2.15.15
3. Henry Serem / KEN 2.15.26
4. Lahoucine Mrikik / MAR 2.15.45
5. Richard Mutai / KEN 2.15.57
6. Maru-Shadrad Kipchirchir / KEN 2.16.18
7. Degene-Rega Nigusse / ETH 2.16.37
8. Michael Buchleitner / AUT 2.16.41

 

Frauen:

 

1. Florence Barsosio / KEN 2.31.40
2. Eva-Maria Gradwohl / AUT 2.39.44
3. Ilona Barvanova / UKR 2.47.04
4. Daniela Bidmon / AUT 2.48.14

 


 

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