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Die große Jagd beim Vienna City Marathon

29.03.11
Quelle: Pressemitteilung

„Catch me if you can“: Haile Gebrselassie verfolgt bei seinem Halbmarathonrennen in Wien die vor ihm gestarteten Elite-Marathonläufer. Aus dieser hochkarätigen Gruppe sind nun erste Namen bekannt. Vier Athleten mit Bestzeiten von 2:07:38 Stunden oder schneller, darunter Halbmarathon-Weltmeister Paul Kirui und Fukuoka-Sieger Dimitriy Baranovsky, wollen Haile auf Distanz halten und blasen selbst zur Jagd auf den Streckenrekord.

Haile Gebrselassie ist der große Star beim Vienna City Marathon am 17. April. Der Äthiopier bestreitet unter dem Motto „Catch me if you can“ ein Halbmarathon- Verfolgungsrennen. Er wird in einem speziellen Rennen versuchen, die etwa zwei Minuten vor ihm gestarteten Elite-Marathonläufer zu überholen. Diese Gruppe an der Spitze wird der Lauflegende ein scharfes Tempo vorlegen, denn sie ist hochklassig besetzt und hat bei guten Bedingungen die klare Chance, den Streckenrekord von 2:07:38 Stunden anzugreifen, den Weltmeister Abel Kirui im Jahr 2008 gelaufen ist.

 

Halbmarathon-Weltmeister will Topzeit in Wien

 

Der Schnellste im Bunde ist ein Namenskollege des Rekordläufers. Paul Kirui, der mit einer exzellenten Bestzeit von 2:06:44 Stunden (Rotterdam 2006) nach Wien kommt. Seither ist der 31-jährige Kenianer in jedem Jahr zumindest 2:08:23 Stunden oder schneller gelaufen. Nach vielen starken Rennen mit zweiten und dritten Plätzen in Rotterdam, Rom und Seoul machte er sich in Amsterdam 2008 erstmals zum Siegläufer auf der Marathondistanz. Vergangenes Jahr glänzte er in Seoul mit starken 2:07:35 Stunden. Keine Frage, dass der Halbmarathon-Weltmeister von 2004 auch in Wien für eine Topzeit sorgen will.

 

Europäischer Herausforderer

 

Ebenso setzt der Ukrainer Dimitriy Baranovsky alles daran, ganz vorne zu glänzen. Der 31-jährige Ukrainer erreichte beim VCM bereits 2006 als Dritter in 2:10:56 Stunden das Podest. Damit will er sich diesmal nicht zufrieden geben, sondern nimmt als Maßstab seine großen Erfolge, die er in Japan beim Elitemarathon von Fukuoka gefeiert hat. 2005 konnte er dort in 2:08:29 Stunden den einzigen Sieg eines europäischen Läufers in den letzten zwei Jahrzehnten erobern. Im Jahr darauf steigerte er seine Bestzeit auf sehr beachtliche 2:07:15 Stunden und holte Rang zwei – nur 23 Sekunden hinter Triumphator Haile Gebrselassie. 2009 zeigte
Baranovsky an gleicher Stelle mit 2:08:19 Stunden und dem dritten Platz erneut auf.


Jäger und Gejagte

 

Auch Isaac Macharia hat bereits Erfahrung in Marathonrennen mit Haile Gebrselassie gesammelt. Der 30-jährige Kenianer erlebte beim Dubai Marathon 2008 eine Sternstunde, als er in persönlicher Bestzeit von 2:07:16 Stunden Zweiter wurde. Überlegen voran war nur der Weltrekordler, der in 2:04:53 Stunden siegte. Gespannt darf man auf den Auftritt von Nicholas Chelimo sein. Der 28-jährige Kenianer hat im letzten Jahr zwei wichtige Schritte in seiner Marathonkarriere gesetzt und sich in die vordere Reihe geschoben. Zuerst feierte er im Frühjahr in Nagano in 2:10:24 Stunden seinen ersten Sieg auf der klassischen Distanz, nachdem er in Seoul 2008 bereits Zweiter war und mehrere andere starke Rennen gezeigt hat.Dann steigerte er im Herbst in Eindhoven seine aktuelle Bestzeit auf sehr beachtliche 2:07:38 Stunden. Dass dies exakt die Marke des VCM-Streckenrekords ist, kann nur ein gutes Omen für den 17. April sein, wenn die Marathon-Asse zu Gejagten von Weltstar Haile Gebrselassie werden und selbst die Jäger einer Spitzenzeit sind.

 

Teilnehmerfeld bereits über 30.000

 

Die Zahl der Gesamtanmeldungen hat indes die 30.000-Teilnehmer-Marke übertroffen.Damit steht schon jetzt das zweitbeste Meldeergebnis in der Geschichte des Vienna City Marathon fest. Erst zweimal gab es bisher vergleichbar riesige Teilnehmerfelder. Im Vorjahr mit der Rekordmeldezahl von 32.940 Läuferinnen und Läufern sowie beim 25. VCM-Jubiläum im Jahr 2008, als 30.072 Aktive dabei sein wollten.

 


 
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