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Der Countdown läuft

25.08.15
Quelle: Pressemitteilung

Eines der spektakulärsten Trailrun-Events in Europa steht vor der Tür, der TRANSALPINE-RUN. Am 29. August 2015 gehen rund 330 Zweier-Teams aus 33 Nationen an den Start, um die Alpen in ihrer vollen Breite zu überqueren. Sogar aus Australien und Neuseeland reisen Teilnehmer an.

Der Startschuss in Oberstdorf fällt am Samstag um 10 Uhr. Danach folgt eine unglaubliche Mischung aus physischer und psychischer Belastung - gepaart mit ungeheuren Emotionen. Denn auf die Athleten warten neben der sportlichen Anstrengung auch atemberaubende Aussichten sowie wunderschöne Trails. Eine Grenzerfahrung, die auch der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Dr. Markus Merk sucht.

Großer Sport, große Emotionen - so könnte man die 11. Auflage des
TRANSALPINE-RUN (TAR) treffend umschreiben. Nach der kurzfristigen verletzungsbedingten Absage der Favoriten in der Kategorie Men Alfredo Gil/David Lopez, den Vorjahreszweiten aus Spanien, ist nun das Südtiroler Duo Daniel Jung/Ivan Paulmichl nach Rang drei im Vorjahr heißester Anwärter auf den Titel. Ex-Mountainbiker Jung machte in diesem Jahr läuferisch große Fortschritte und erreichte Rang drei bei den  4 TRAILS. Doch auch die Spanier Andres Lledo Lopez/Jose Ignacio Delgado Perdomo sowie das Team Tom Schlegel/Lukas Reichwald haben das Zeug für einen Platz auf dem Treppchen.

In der Kategorie Mixed läuft Anne-Marie Flammersfeld, Deutschlands bekannteste Extremsportlerin, zusammen mit Tim Wortmann ihren ersten TRANSALPINE-RUN. Die ehemalige Zweitliga-Handballerin feierte 2012 mit ihrem Sieg beim 4 Deserts Race über insgesamt 1000 km einen vielbeachteten Einstieg in die Extremsport-Szene. Dennoch sorgt der TRANSALPINE-RUN bei der Wahl-Schweizerin für gehörigen Respekt. „Acht Tage sind lang, das Tempo ist immer hoch und jeder muss sich dem anderen Partner anpassen. Da kann alles passieren“, gibt sich Flammersfeld zurückhaltend. Mit Michael Arend, dem Sieger des  ZUGSPITZ ULTRATRAIL (mit Teampartnerin Kathrin Schichtl, sechsmalige TAR-Teilnehmerin) sowie dem südafrikanischen Ehepaar Landie und Christiaan Greyling haben Flammersfeld/Wortmann starke Konkurrenz.

Bei den Frauen könnte die Schottin Helen Bonsor (mit Partnerin Claire Gordon) nach ihrem Sieg bei den 4 TRAILS erneut ganz oben auf dem Siegerpodest stehen.

Seit seiner Premiere 2005 hat sich der TRANSALPINE-RUN als einer der bedeutendsten Etappenläufe weltweit etabliert. Und wie stark die Wirkung auf andere Sportarten ist, zeigt der Start zweier bekannter Sportgrößen. Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Dr. Markus Merk sowie Rallye-As Andreas Mikkelsen nehmen ebenso wie hunderte anderer Läufer die Herausforderung Alpenüberquerung an.

"Ich freue mich riesig auf die 8 Tage TRANSALPINE-RUN mit vielen persönlichen emotionalen Momenten, tollen Erfahrungen und unzähligen Begegnungen mit den positiv Gleich(verrückten)gesinnten“, erklärt Merk: „Das ganz besondere für mich ist aber unser Zweier-Team 4ever2gether. Mit meiner Partnerin Sabine den TAR laufen zu dürfen ist ein absolutes Geschenk, wir wollen jeden Meter gemeinsam genießen und durchleiden, hoffentlich bis zum letzten Meter in Sulden... dann ist Party angesagt!"

Nachdem im Vorjahr die Ostroute von Ruhpolding nach Sexten im Pustertal gelaufen wurde, steht 2015 die Westroute mit Start in Oberstdorf und Ziel in Sulden am Ortler an. Die ist mit 268 Kilometern zwar etwas kürzer, weist aber mit 16.310 Höhenmeter im Aufstieg auch deutlich mehr Höhenmeter auf. Von Oberstdorf geht es nach Lech am Arlberg (AUT), weiter über St. Anton (AUT) nach Landeck (AUT) bis nach Samnaun (SUI). Hier steht mit der 5. Etappe auch der Bergsprint hinauf zur Alp Trida auf dem Programm. Danach erreicht der Tross die Etappenorte Scuol (SUI) und St. Valentin (ITA) am Reschenpass, ehe die Läufer schließlich das Ziel in Sulden erreichen.

Sportler und Sportlerinnen aus 33 Nationen (Vorjahr 27) haben gemeldet. Rund die Hälfte der Teilnehmer stammt aus Deutschland, gefolgt von Österreich und der Schweiz, Spanien, Belgien, Niederlande und Italien. Aus den USA reisen immerhin 18 Läufer und Läuferinnen an, aus Kanada sind es 15. Und selbst aus Australien, Neuseeland, Brasilien, Japan, Uruguay, Andorra oder Kolumbien kommen Trailrunner zum TRANSALPINE-RUN.

Und was sagt die Statistik weiter aus? Täglich sind im Schnitt 33,5 Kilometer zurückzulegen, der höchste Punkt liegt auf 2880 Meter. Von den insgesamt rund 650 Startern bevorzugen knapp 200 eine Übernachtung außerhalb von Hotel, Pension und weicher Federbetten - sie schlafen in kurzfristig errichteten Camps in Schulen, Turnhallen und anderen vorübergehenden Unterkünften.

Für alle, die sich vorab noch ein Bild vom härtesten Etappenrennen über die Alpen machen möchten, finden auf www.transalpine-run.com den Event-Trailer 2014 sowie alle Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zum Event.

 

Informationen: Transalpine Run
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteHotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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