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Alpine Duelle zwischen Lech und St. Anton

01.09.13
Quelle: Pressemitteilung

Der Transalpin-Run 2013 ist in vollem Gange. Während alle Siegerteams der Auftaktetappe auf ihrem Weg von Lech nach St. Anton die Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen konnten, entwickelten sich dahinter spannende Duelle um die weiteren Podiumsplätze.

Regen, Nebel und eisige Kälte stellten die Teilnehmer des Transalpin-Run heute früh vor eine ganz besondere Herausforderung. Auf der zweiten Etappe ging es für die 335  verbliebenen Teams von Lech auf die andere Seite des Arlbergs, nach St. Anton. Insgesamt vier Anstiege galt es auf der 24,7 Kilometer langen und mit 1.899 Höhenmetern gespickten Strecke zu absolvieren. Vor allem die Downhills forderten den Läuferinnen und Läufern einiges ab. Matsch und Nässe hinterließen auf den steilen Trails ihre Spuren und so mancher Teilnehmer musste das eine oder andere Mal in den tiefen Boden greifen. Auch wenn die Wetterbedingungen nicht unbedingt zum Verweilen einluden, nahmen sich einige Teams Zeit, um die traumhafte Landschaft rund um Rüflikopf (2.350 m) und Valvagerjoch (2.543 m) für einen Augenblick zu genießen, ehe es wieder großen Schrittes weiter dem Ziel entgegen ging.

Selbst die Sieger des heutigen Tages, Cameron Clayton (USA) und Dimitris Theodorakakos (GRE) vom Team Salomon, nutzten die Gelegenheit, das alpine Panorama hoch über St. Anton zu bestaunen und zeigten sich vom Ambiente sehr beeindruckt. „Auch wenn die Sicht durch den Nebel zwischendurch etwas getrübt war, haben wir die Etappe sichtlich genossen. Bei dem Wetter und den rutschigen Bedingungen wollten wir nicht zu viel riskieren und haben etwas das Gas heraus genommen. Außerdem stehen noch sechs weitere, harte Tage auf dem Programm“, so die beiden im Ziel. Die Etappe von Lech nach St. Anton hatten sie nach 3:06.28,8 bereits abgehakt und den Blick schon wieder auf den nächsten Tag gerichtet.

Hinter ihnen entwickelte sich derweil ein spannendes Duell um die weiteren Podiumsplätze. Während gestern das Team Salomon International I mit Philipp Reiter (GER) und Tofol Castaner Bernat (ESP) als zweite durchs Ziel liefen, mussten die beiden heute den gestrigen Drittplatzierten, Manuel Merillas (ESP) und Villa Pablo (ESP) vom Team Carrera Alto Sil den Vortritt lassen. Mit einem Vorsprung von fast vier Minuten auf das deutsch-spanische Duo übernahmen die beiden heute damit auch Platz zwei in der Gesamtwertung. Die kommenden Etappen werden zeigen, welches der beiden Teams am Ende des GORE-TEX® TRANSALPINE-RUN vorne liegt.

Die Master Men Kategorie war heute einmal mehr eine klare Sache für Anton Philipp (GER) und Thomas Geisenberger (GER) vom Berglaufteam Haglöfs Gore-Tex® Footwear. Auch Anton Steiner (ITA) und Klaus Wellenzohn (ITA) vom Team Dynafit Reschenpass scheinen ihren zweiten Platz fix reserviert zu haben. Neue Namen dafür auf Platz drei: Seppi Neuhauser (AUT) und Sejad Mulahalilovic (AUT) vom Team Lebensfeuer Region Kleinwalsertal – Salomon haben sich von ihren körperlichen Problemen auf der ersten Etappe bestens erholt und wollen nun auch ein Wort um die Topplätze in der Gesamtwertung mitreden.

Keine Überraschung gab es dagegen bei den Senior Mastern Men, wo heute noch einmal dasselbe Siegerbild wie nach der ersten Etappe geschossen wurde: Dr. Thomas Miksch (GER) und Michael Sommer (GER) vom Orthomol Sport Team Blau auf der eins, Rudi Schöpf (ITA) und Florian Kuppelwieser (ITA) vom Team Latsch auf zwei und Friedrich Schmidthaler (AUT) und Hermann Daucher (AUT) vom Team WSV Trattenbach auf der drei.

 

Ladies vom Team Salomon weiterhin dominierend


Auch bei den Damen konnten Silvia Serafini (ITA) und Oihana Corthazar Aranzeta (ESP) vom Team Salomon International III ihre Führung in der Gesamtwertung des Transalpin-Run weiter ausbauen. „Die Etappe war deutlich schwieriger als wir erwartet hatten. Vor allem das Wetter machte das Laufen heute nicht einfach. Ich fühle mich momentan nicht ganz so fit und Silvia musste öfter mal auf mich warten. Dennoch gefällt es mir beim Transalpin-Run sehr gut“, so Oihana Corthazar Aranzeta.

Für die heutige Strecke benötigten sie trotz allem nur 3:44.42,0 Stunden und waren damit um fast 15 Minuten schneller als ihre Verfolgerinnen. Nach Platz vier am Vortag schafften Tamara Lunger (ITA) und Annemarie Gross (ITA) vom Team Gore-Tex® Active Women heute mit einer sensationellen Leistung den Sprung auf’s Podium und freuten sich über Platz zwei riesig. Rang drei ging an die zweiten der ersten Etappe, Gitti Schiebel (GER) und Ildiko Wermescher (HUN) vom Team Woly Sport.

Die Mixed Wertung ist weiterhin klar in der Hand von Helen Bonsor (SCO) und Andrew Fallas (SCO) vom Team Mammut Gore-Tex® Footwear. „Für uns waren es heute perfekte Bedingungen. Ich liebe technisch schwierige Downhills und das kalte Wetter macht mir auch nichts aus. Wir schauen von Tag zu Tag und fühlen uns wirklich gut“, so Helen Bonsor zufrieden.

Auch das weitere Podium bleibt unverändert. Konrad Rawlik (POL) und Jasmin Paris (ENG) vom Team Carnethy sichern sich einmal mehr Platz zwei, Chemari Bustillo Rodriguez (EPS) und Nuria Dominguez Azpeleta (ESP) vom Team Buff holen sich souverän den dritten Rang.

Vorschau Etappe 3: St. Anton am Arlberg – Samnaun
Morgen Montag erwartet die Teilnehmer eine der härtesten Tagesetappen, die beim Transalpin-Run jemals gelaufen wurde. Knapp 3.000 Höhenmeter im Anstieg verteilt auf 38,4 Kilometer Horizontaldistanz werden den Läufern alles abverlangen. Die zwei langen Anstiege über die Doppelseescharte (2786 m) in der Verwallgruppe und das Viderjoch (2737 m) in der Silvrettagruppe plus die dazugehörenden Downhills sprechen für sich. Für viele Teilnehmer geht es an Tag drei deshalb einfach nur um’s ankommen, während die Führungsteams erstmals alle Kräfte mobilisieren müssen.

Alle Ergebnisse der 2. Etappe unter

http://services.datasport.com/2013/lauf/transalpine/etappe2/default.htm

 

Informationen: Transalpine Run
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteHotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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