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Peter Gschwend neuer C42-Sieger

01.08.06
Quelle: Pressemitteilung

C42-Sieger disqualifiziert


Weil er am Swiss Alpine Marathon Davos 4,5 Kilometer abseits der Wettkampfstrecke absolvierte, ist C42-Sieger Urs Christen disqualifiziert worden.

 

Schon nach dem Zieleinlauf von Urs Christen (Rotkreuz) und Peter Gschwend (Kloten) war klar: Das letzte Drittel des über 42 Kilometer führenden Kultur-Marathons von Tiefencastel nach Davos legten die beiden schnellsten Läufer nicht gänzlich auf der selben Strecke zurück. In Monstein, wo am Samstag die einzige Zwischenzeit genommen wurde, betrug Christens Vorsprung nämlich noch 2:19 Minuten, letztlich waren es 4:55 Minuten.

 

In Anbetracht dessen, dass Gschwend in dieser Phase des Rennens eigenen Angaben zufolge keinen Einbruch hatte, schien der beträchtliche Abstand auf dem hohen Niveau unwahrscheinlich. Christen erklärte im Ziel zwar, vom Kurs abgekommen zu sein; er war aber auch der Meinung, einen Umweg gemacht zu haben. Anderer Ansicht war Gschwend.

 

 
OK-Chef Andrea Tuffli
© marathon4you.de

OK-Präsident Andrea Tuffli untersuchte die Angelegenheit in der Zwischenzeit mit den Streckenverantwortlichen sowie der Rennjury und kam zum Schluss, Christen zu disqualifizieren. Abklärungen ergaben nämlich, dass der Innerschweizer in Spina (nach 33 Kilometern) die Hauptstrasse hinunter lief statt rechts abzubiegen. Anschliessend führte sein Weg dem Landwasser entlang, ehe er in Islen (nach 38,6 Kilometern) von einem Helfer auf die Originalstrecke zurück gewiesen wurde. „Christen nahm dadurch eine Abkürzung und meisterte weniger Höhenmeter als die anderen Läufer“, so Tuffli. „Zudem hätte er spätestens einen halben Kilometer, nachdem er vom Kurs abgekommen war, reagieren müssen; denn er sah bei der Abzweigung zur Mühle ja kein Fähnchen.“

 

Bei ihrem Entscheid berief sich die Rennjury vollumfänglich aufs Reglement; laut dessen wird disqualifiziert, wer die Strecke verlässt. Ganz unschuldig sind die Veranstalter bei diesem Zwischenfall indes nicht. Bei besagter Abzweigung hatte am Morgen nämlich jemand die gesteckten Fähnchen heraus gerissen, überdies traf der zuständige Streckenposten fünf Minuten zu spät ein. An der ihm zugeteilten Stelle war dieser deshalb auch noch nicht, als sie der Zweitschnellste passierte. „Im Gegensatz zu Christen hat sich Gschwend im Vorfeld gut über den Verlauf des Parcours` informiert“, lobt Tuffli den neuen C42-Sieger.

 

Informationen: Swissalpine
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