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Ein neuer Zielort und verstärkte Einbindung von Senioren

15.10.08
Quelle: Pressemitteilung/Anita Fuchs

Eine ab der Keschhütte modifizierte Strecke und ein neuer Zielort: Der von
St. Moritz nach Davos führende alpinathlon präsentiert sich nächstes Jahr in einem leicht veränderten Kleid. Optimierungen gibt es auch beim swissalpine marathon.

„Die diesjährige Erfahrung hat gezeigt, dass der Panoramatrail (er führt von der Keschhütte zum Scalettapass, die Red.) vor allem bei schlechtem Wetter aus Sicherheitsgründen nicht begangen werden kann“, erklärt Andrea Tuffli, OK-Präsident des im Juli erstmals durchgeführten alpinathlon. Nach eingehender Auswertung haben sich die Veranstalter deshalb für eine neue Streckenführung ab der Keschhütte (2632 m ü.M.) ausgesprochen. Vom Kulminationspunkt der Multisportprüfung führt der Parcours neu via Sertigpass zum Sertig Kurhaus; dieser Laufabschnitt misst 10,8 Kilometer, zu meistern sind dabei 340 Steigungs- und 1100 Gefällemeter. Beim Sertig Kurhaus übernimmt dann der Biker, der die verbleibenden, voraussichtlich über Clavadel, Clavadeleralp und Ischalp nach Davos führenden 15,5 Kilometer zurücklegt. 

Das Ziel befindet sich jedoch nicht mehr auf der Schatzalp mit dem kulturhistorisch bedeutungsvollen Hotel, sondern beim legendären Bolgen. Hauptgrund für die Verlegung ist, dass die Organisatoren bei der zweiten Austragung des abwechslungsreichen und durch eine reizvolle Landschaft führenden alpinathlon einen Teilnehmerzuwachs erwarten. Dies wiederum bedingt mehr Platz und damit verbunden ein grösseres Angebot an Garderoben und Duschen. Die Gesamtlänge beträgt neu 118 und somit neun Kilometer weniger als bei der Premiere. Einerseits hat die Streckenänderung eine Verkürzung der Wettkampfzeit und anderseits eine Verringerung der Teamgrösse zur Folge. Neu bilden sechs Frauen, sechs Männer oder mindestens zwei Frauen und vier Männer eine Equipe. Zu erwähnen in diesem Zusammenhang ist jedoch, dass ein Mannschaftsmitglied zwei Abschnitte absolvieren darf. 

Neun Stunden für 42 Kilometer 

Lediglich geringfügige Änderungen der Streckenführung ergeben sich bei den verschiedenen Bewerben des swissalpine marathon. Dafür erfährt der C42, der als erster Kulturmarathon der Schweiz gilt, eine Neupositionierung. „Bekanntlich gehört ein Teil der einzigartigen Kulturlandschaft des C42 dem Unesco-Weltkulturerbe Bahnlinie Albula/Bernina an“, sagt Andrea Tuffli. „Die ausgesprochen attraktive Strecke möchten wir verstärkt Marathon-Einsteigern und älter werdenden Läuferinnen und Läufern, für welche der K78 und der K42 zu streng werden, ans Herz legen.“ Für die 42 Kilometer von Davos nach Tiefencastel stehen den Teilnehmenden neun Stunden zur Verfügung. Ausserdem wird auf dieser Distanz für Frauen und Männer ab 65 Jahren eine separate Rangliste mit nicht weniger als fünf Alterskategorien erstellt. 

Glücklich über diese Massnahme zeigen sich insbesondere der Zürcher Hans Schneider, der am swissalpine marathon seit Jahren die Seniorenpreise stiftet, und der Deutsche Werner Sonntag, dem ebenfalls die Rolle eines Förderers des Senioren-Laufsportes zukommt. „Viele Läuferinnen und Läufer suchen auch im Alter die Herausforderung. Die Ausdauer bleibt zwar erhalten, doch die Schnelligkeit lässt nach, weshalb bei vielen Anlässen der Zielschluss nicht mehr eingehalten werden kann“, erklärt Werner Sonntag. Mit dem Thema Laufen im Alter befasst sich der begeisterte Sportler seit mehr als zwei Jahrzehnten, gegenwärtig schreibt er sogar ein Buch darüber. Der 82-Jährige (!) möchte selbst ausserhalb seines Landes zu einer verstärkten Einbindung älterer Läuferinnen und Läufer im Wettkampfsport beitragen und gelangte deshalb auch an die Organisatoren des swissalpine marathon. 

Separate Rangliste für Nachwuchs 

„Wir müssen vermeiden, dass Frauen und Männer im Alter von 65 Jahren mit Laufen aufhören“, sagt Andrea Tuffli. Gleichzeitig versucht er, Kindern und Jugendlichen diese Sportart schmackhaft zu machen. „Auf Grund seines Profils sowie seiner Länge und Reize eignet sich der K11 nicht nur für Laufeinsteiger, sondern insbesondere auch für Kinder und Jugendliche.“ Die 10- bis 15-Jährigen werden deshalb nächstes Jahr in einer separaten Rangliste mit drei Alterskategorien geführt. Für Nachwuchs am swissalpine marathon ist also gesorgt.

 

Informationen: swissalpine
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