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C42 jetzt als Kultur-Marathon

18.02.06
Quelle: Veranstalter / KD

„Emotionen stärken und weitere Anreize schaffen.“

 

Das im Jubiläumjahr des Swiss Alpine Marathons Davos umgesetzte Konzept mit allen Zieleinläufen in Davos hat sich bewährt. Trotzdem gibt es auch bei der 21. Austragung vom 29. Juli 2006 ein neues Produkt: Der C42 wird als Kultur- Marathon neu inszeniert.
 
„Die Umkehr der Läufe, sprich die Starts außerhalb und das Ziel in Davos, ist bei den Läufern und Läuferinnen gut angekommen“, freut sich Andrea Tuffli, OK-Präsident des Swiss Alpine Marathons Davos. Grosse Modifikationen stehen im nächsten Jahr deshalb nicht an, das Hauptaugenmerk wird auf die Detailpflege und die Optimierung gerichtet. Speziell unter die Lupe genommen werden die zeitlichen Abläufe bis hin zu einzelnen logistischen Punkten.

 

 

 
Andrea Tuffli an der Strecke in Bergün
© swiss image

Verschätzt haben sich im vergangenen Sommer die Veranstalter insbesondere beim C 42. «Offenbar ist er durch die Umkehr am strengsten geworden», meint Tuffli. Die körperlichen Anforderungen an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen – aber auch der Umstand, dass die Beteiligung bei dieser Prüfung seit Einführung im Jahr 2003 nicht den Vorstellungen der Veranstalter entspricht –, bewog das Organisationskomitee, den C 42 neu zu überdenken. Ergebnis: er mutiert zu einem Kultur-Marathon.
 
Der C 42 Kultur-Marathon steht unter dem Motto „gehen und sehen“. Die Zeit spielt eine untergeordnete Rolle. „Es gibt in der Schweiz kaum eine Region, die so viele Sehenswürdigkeiten auf einem derart kleinen Raum hat wie die Region zwischen Tiefencastel und Davos“, glaubt Tuffli. Einmal abgesehen von den ersten zehn Kilometern ist die Streckenführung identisch mit jener des C 42, der im letztenJahr in Bergün gestartet wurde.

 

Beginnen wird der neue Bewerb bei der Kirche Mistail. Dies ist die älteste und best erhaltene Anlage des karolingischen Baustils in der Schweiz. Er führt dann im Raum Surava in unmittelbarer Nähe des Crap Furò vorbei. Der romanisch übersetzte Begriff bedeutet löchriger Fels. Dieser ist 60 Meter hoch, 50 Meter breit und fünf Meter schmal. Er befindet sich nur wenige Meter neben der geometrischen Mitte des Kantons Graubünden.


 
Landwasser
© marathon4you.de 2 Bilder

Weitere kulturelle Sehenswürdigkeiten, die beim C 42 passiert werden, sind das Landwasser-Viadukt (Kandidatur Unesco-Weltkulturerbe), die bauhistorisch bedeutungsvolle Zügenschlucht und der Schmelzboden (früher wurde am Silberberg Eisenerz abgebaut). Auf dem letzten Streckendrittel laufen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann durch das Walserdorf Monstein. Anschliessend führt sie der Weg über Spina, Junkerboden und Islen nach Davos.

 

 
Monstein
© marathon4you.de

Auf dem Wildboden befindet sich das Kirchner-Haus. Hier lebte der Deutsche Maler Ernst Ludwig Kirchner von 1917 bis 1937 aus gesundheitlichen Gründen. Bis zum Kirchner-Museum in unmittelbarer Nähe des Zielorts in Davos trennen die kulturell interessierten Läufer und Läuferinnen nun nur noch 4 Kilometer. Ein Bild von Kirchner mit einer Davoser Landschaft hängt übrigens im Ministerzimmer des Bundeskanzleramtes.

 

„Mit dem neuen Marathon wollen wir eine Brücke schlagen zwischen Sport und Kultur“, sagt Tuffli.  „Und natürlich die Emotionen stärken und weitere Anreize schaffen.“

 

Gerade wurden die neuen Ausschreibungen verschickt. Darin enthalten natürlich die „Klassiker“ K 78 und K 42, Halbmarathon (K 21) und K 28, die spezielle Team-Wertung und die Kinder- und Jugendläufe. Alle Details gibt es auf der Website des Veranstalters, die ab Montag, 20. Februar in neuem Look online ist.

 

 

Informationen: Swissalpine
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteFotodienst AlphafotoHotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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