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Überzeugende Organisation und motivierte Sportler bei der alpinathlon-Premiere

21.07.08
Quelle: Pressemitteilung/Anita Fuchs

Nina Brenn und Markus Stierli haben gestern die Premiere des alpinathlon gewonnen. Auf den 127 Kilometern von St. Moritz nach Davos distanzierten sie die Konkurrenz „an einem genialen Tag“ (Stierli) um über eine halbe Stunde.

Der erste alpinathlon bleibt den meisten der 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in bester Erinnerung. Jedenfalls äusserten sie sich an den sechs Etappenorten (Maloja, Pontresina, Bergün, Keschhütte, Dürrboden, Davos Bolgen) und am Ziel auf der Davoser Schatzalp überaus positiv über die Streckenführung und die Organisation. Dies natürlich sehr zur Freude von OK-Präsident Andrea Tuffli, der sich nach dem Wettkampfende insbesondere darüber freute, „dass es keine nennenswerten Zwischenfälle gab“. Dies war keine Selbstverständlichkeit, zumal eine Premiere oft Unbekanntes mit sich bringt.

Idyllische Stimmung

Das war ein genialer Tag“, meinte Männersieger Markus Stierli. Für die 127 Kilometer mit 3370 Steigungs- und 3280 Gefällemetern benötigte der grossgewachsene Sportler aus Kollbrunn (Zürich) 8:36:49 Stunden und war somit deutlich schneller als erwartet. „Das habe ich dem schönen Wetter zu verdanken“, meinte er. In der Tat: Wenige Wolken prangten am Himmel, und der angesagte Regen setzte erst knapp eine Stunde vor Zielschluss – als nur noch drei der gemeldeten 25 Single (21 Männer und vier Frauen) unterwegs waren – ein. Dafür war er umso heftiger.

Eigenen Angaben zufolge genoss Stierli den Wettkampftag trotz der Strapazen. Als unbeschreiblich schön bezeichnete er das Inline-Skaten von St. Moritz nach Maloja. Die am frühen Morgen ohnehin idyllische Stimmung entlang des Silvaplana- und Silsersees untermalten der Sonnenaufgang und der gleichzeitig sich verabschiedende Mond. „Es gab natürlich noch andere schöne Momente, doch diese muss ich erst noch verdauen“, so der überglückliche Triumphator. Die Teilnahme am alpinathlon habe sich aber auf jeden Fall gelohnt. Diese Aussage war übrigens von vielen Gestarteten zu hören. 

Kurzfristig für Start entschieden

„Am Schluss musste ich beissen“, verriet Nina Brenn, die 47 Minuten nach Stierli und damit als Erste Frau ins Ziel lief. Die grossartige Gewinnerin des letztjährigen Gigathlon hatte sich kurzfristig zu einer Teilnahme entschieden; eigentlich stand ursprünglich der Ironman in Zürich auf dem Programm. „Ich konnte mich dann aber vor Wochenfrist nicht motivieren, im Kreis Runden zu drehen und suchte nach einer Alternative.“ Die Spitzenposition übernahm die vielseitige Zürcherin auf der Mountainbike-Strecke zwischen Maloja und Pontresina. 

Ohne Probleme kam Brenn jedoch nicht über die Distanz: Sie stürzte nicht weniger als dreimal – zweimal wegen des morastigen Untergrunds auf der Mountainbike-Strecke, einmal auf Grund einer nassen Stelle während der Abfahrt mit dem Rennrad vom Albulapass. Pech hatte auch Flurina Bachmann, die dem siegreichen Frauenteam „Engadin-Skimarathon Powerfrauen“ (Samedan) angehörte. Ein Wechslerdefekt an ihrem Mountainbike hatte einen Kettenriss zur Folge, und sie musste einen Teil der Strecke zu Fuss und anschliessend mit dem Gefährt eines Streckenpostens zurücklegen.

Nur ein Team unter sieben Stunden

Zu jenem Zeitpunkt fuhr ihre Teamkollegin Flurina Heim bereits mit dem Auto von Maloja nach Pian San Giacomo. Wenige Stunden nach ihrem Start am alpinathlon, wo sie keck im Windschatten des führenden Christian Iten fuhr, beteiligte sie sich an einem Bergrennen von Pian San Giacomo nach San Bernardino Dorf. Den weiblichen Konkurrentinnen liess sie dabei erneut keine Chance. Überlegen war gestern auch das „Team Scott-Sponser“ (Intragna). Nicht nur Iten, sondern auch seine bikenden, Rennvelo fahrenden und laufenden Kameraden zeigten Topleistungen, und so blieb dieses Septett als einziges der 62 Teams unter sieben Stunden (6:38:55).
 
Bemerkenswert war auch die Leistung der „Athletes in Action“. Obwohl dieses, aus Engadinern und Davosern zusammengesetzte Team drei Frauen in seinen Reihen hatte, erreichte es mit 7:12:46 Stunden die zweitschnellste Zeit. Der ebenfalls gemischte SC Riedern (Schwanden) als nächstbeste Equipe lag allerdings nur zwölf Sekunden zurück. Die innoffizielle Bezeichnung „beste Bündner“ durften in den Single-Kategorien Renata Mori aus Davos Platz – als Zweite büsste sie auf Brenn 21 Minuten ein – und der an vierter Stelle klassierte St. Moritzer Claudio Tschenett (9:20:04) für sich beanspruchen.

Die Besten beim alpinathlon

Single. Frauen:

1. Nina Brenn (Zürich) 9:23:51. 
2. Renata Mori (Davos Platz) 9:54:32. 
3. Nina Tschanz (Burgdorf) 10:45:00. 
4. Janine Gerber (Ittigen) 11:07:54.

Männer:

1. Markus Stierli (Kollbrunn) 8:36:49. 
2. Patrick Buschor (Hittnau) 9:08:00. 
3. Roger Kern (Lindau ZH) 9:19:10. 
4. Claudio Tschenett (St. Moritz) 9:20:04. 
5. Michael Graf (Rebstein) 9:38:45.

Teams. Frauen:

1. Engadin-Skimarathon Powerfrauen (Samedan) 8:09:54. 
2. Crazy Women (St. Moritz) 9:08:03. 
3. Jolie`s Flower Power Team (Samedan) 9:44:57.

Männer:

1. Team Scott-Sponser (Intragna) 6:38:55. 
2. SC Unterschächen (Unterschächen) 7:15:25.
3. Laufteam St. Moritz (Samedan) 7:22:51.

Gemischt:

1. Athletes in Action (St. Moritz) 7:12:46. 
2. SC Riedern (Schwanden) 7:12:58. 
3. Spontan (Madulain) 7:26:05.
 
Komplette Rangliste unter <www.alpinathlon.ch

 

Informationen: swissalpine
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