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20 Jahre jung

08.07.05
Quelle: Pressemitteilung

Der Swiss Alpine Marathon Davos feiert Geburtstag


Was 1986 mit der Premiere begann, wird dieses Jahr zum Jubiläum: Nochmals wurde vieles umgekrempelt. Die Neuerungen  scheinen bei den Läuferinnen und Läufer gut anzukommen. Und der Vater des Swiss Alpin Marathon, Andrea Tuffli, frohlockt schon heute: „Macht auch das Wetter am 30. Juli 2005 mit, dann erleben wir bei der 20. Austragung einen neuen Teilnehmerrekord.“ Und Teilnehmerrekord heisst, die 5.000er-Grenze zu knacken; die Höchstmarke steht seit 2003 bei 4.624 Teilnehmern.

 

 
Startplatz Davos - ab 2005 gleichzeitig Ziel aller Wettbewerbe
© swiss-image.ch

Die verschiedenen Neuerungen und der Anreiz am Jubiläumslauf dabei zu sein, liessen den Anmeldestand bis in die erste Juli-Woche hinein gegenüber den Vorjahren deutlich hochschnellen. Zudem wird es am Jubiläum auch ein Wiedersehen geben, denn der Organisator hat alle bisherigen Sieger eingeladen. Ebenfalls eingeladen wurden die 18 Teilnehmer, die an allen bisherigen 19 Läufen über die lange Strecke dabei waren.

 

Zu erkennen ist auch ein erfreulicher Trend: die Frauen kommen. Erstmals erwarten die Organisatoren einen Frauenanteil von mehr als 30 Prozent. Im K21 sind es gar 45 Prozent und im WALK 70 Prozent.


Änderungen kommen gut an

Zu einem Senkrechtstarter scheint der neue Halbmarathon K21 zu werden, der von Wiesen nach Davos führt. Von null auf 400 hat sich der Anmeldestand hoch katapultiert. Zum Jubiläum gibt es aber auch bekannte Rückkehrer. Einer von ihnen ist Charly Doll. Der Hotelier aus dem Schwarzwald, mittlererweile 51-jährig, war Ende der 80er-Jahre die grosse Nummer in Davos, gewann den „Grossen“, damals noch als Sertiglauf bezeichnet, 1988 und 1989 und wurde 1991 Zweiter. Doll ist mit 5:12:25 auch der ewige Rekordhalter des früheren Alpine Marathons (K67).

 

In Deutschland ist der einstige Küchenchef noch immer ein Grosser der Laufszene. Was er nicht liebt und nicht mehr gut kann, ist das Abwärtslaufen. Diesbezüglich kommt ihm nun entgegen, dass die Streckenführung des K28 gekehrt wurde (von Filisur nach Davos) und es weniger Bergab-Anteile gibt. An diesem K28 gibt es noch einen anderen und nicht weniger grossen Rückkehrer: der Zürcher Peter Camenzind. Er war in den 90er-Jahren der grosse Kontrahent von Charly Doll. Dabei gelang Peter Camenzind gar ein Hattrick, gewann er den K67 zwischen 1990 und 1992 gleich dreimal hintereinander, nachdem er schon beim Premierenlauf 1986 als Dritter und 1989 als Zweiter auf dem Podest gestanden hat.


Aber auch der K78 via Keschhütte und Scalettapass erfreut sich beim Jubiläum steigender Nachfrage (plus 20 Prozent). Als positiv bewertet wurde von den Teilnehmern die Streckenänderung im Bereich Davos –Spina.


Ganz speziell freuen sich aber auch die Nordic-Walker über die Umkehrung und die spätere Startzeit in Wiesen. Hier ist der Meldestand rund 50 Prozent höher als im Vorjahr und es dürfte für die Walker ein grossartiges Gefühl sein, einmal vor grossem Publikum in die Zielarena einzulaufen.


Crème de la crème

Am Jubiläumslauf kommt es beim „Grossen“ K78 zum Kräftemessen der weltbesten Ultraläufer. Als Topfavorit ist vorab der Russe Grigory Murzin zu nennen, der in Davos schon im 2002 und 2003 gewonnen hat und mit 5:42:34 auch aktueller Rekordhalter (aus dem Jahr 2002) auf der neuen Strecke ist. Murzin hat seine Form kürzlich unter Beweis gestellt, als er in Japan Weltmeister über 100 Kilometer wurde. Er ist somit Nachfolger des Italieners Mario Ardemagni, welcher diesen WM-Titel letztes Jahr gewonnen hat und bei seiner Davos-Premiere vor Jahresfrist auf den 4. Platz lief. Beide werden es dem italienischen Vorjahressieger Mario Fattore nicht leicht machen, in Davos erneut den obersten Podestplatz zu holen.

 

 
Vorjahressieger Mario Fattore
© swiss-image.ch 4 Bilder

Zur Crème de la crème zählen aber auch Michael Sommer und Thomas Miksch. Zur Krönung fehlt diesen beiden Deutschen nur noch ein Sieg, denn beide belegten im K78 schon je einen zweiten nd dritten Platz.


Schon (fast) alles gewonnen hat in Davos der Zürcher Peter Gschwend. Einzig der Sieg beim C42 fehlt ihm noch. Nachdem er in den beiden letzten Jahren jeweils Zweiter war, versucht er es – nicht weniger gut vorbereitet – erneut.


Sorgt Jasmin Nunige für zweiten Bündner Sieg?

Nicht weniger interessant ist die Ausgangslage bei den Frauen. Nach einer Falschleitung der Italienerin Monica Cashiragi (auch Siegerin 2003) im letzten Jahr wurden nachträglich sowohl Maria Bak (De) wie auch Cashiragi gemeinsam auf den ersten Platz gesetzt. Dass dieses Jahr beide nach Davos zurückkehren,  zeugt von der sportlichen Grösse dieser beiden Läuferinnen, die sich somit ein erneutes Duell liefern dürften. „Schiedsrichterin“ in dieser Sache könnte aber die Davoserin Jasmin Nunige sein, die nach der Babypause –stärker als je zuvor - in die Laufszene zurück gekehrt ist. Bewiesen hat sie dies kürzlich mit dem Sieg am Graubünden Marathon von Chur aufs Parpaner Rothorn. Nach dem zweiten Rang im 2003 möchte Nunige in Davos nun ganz zuoberst aufs Treppchen.

 

 
Lokalmatadorin Jasmin Nunige
© swiss-image.ch 3 Bilder

Auch bei den Frauen gibt es eine grosse Rückkehrerin: Birgit Lennartz. Die Deutsche hat zwischen 1992 und 2001 zehnmal (!) gewonnen und hält auf dem K67 wie auch auf dem K78 (aus dem Jahr 2001 mit 6:45:57) den Streckenrekord.


So stellt sich die Frage, ob es beim Jubiläum den zweiten Bündner Sieg geben wird, nachdem Johannes Knupfer den Premierenlauf 1986 gewonnen hat. Der Davoser Lehrer lässt es sich nicht nehmen auch bei der 20. Austragung zu starten. Ohne Absicht auf einen Podestplatz, sondern im Alpinathlon mit seiner Familie.


Bikerstrecke deutlich anspruchsvoller

Mehr als früher wurde im Vorfeld auf den verschiedenen Streckenabschnitten trainiert. Speziell trifft dies auf die Bikerstrecke des Alpinathlon zu, der nun insgesamt über 85 km führt (+/- 2660 m). Speziell die Biker, die weiterhin den Eröffnungsabschnitt zwischen Davos und Alvaneu 33,1 km (+ 390 m / - 990 m) bestreiten, haben letzthin die stark veränderte Strecke immer wieder unter die Räder genommen. Nicht zufällig, denn der OK-Präsident ist überzeugt, dass diese Radstrecke eine zentrale Rolle spielt: „Die neue Streckenführung ist vom Anfang bis am Schluss deutlich anspruchsvoller. Somit nimmt der Biker innerhalb der fünf  Alpinathlon-Wettkämpfer eine zentrale Rolle ein.“


20 Jahre Swiss Alpine Marathon Davos ist ein Meilenstein

Das Jubiläum hat auch bei den Medien bereits im Vorfeld für ein gesteigertes Echo gesorgt. Noch nie war das Medieninteresse so gross, was an der Zahl der Akkreditierungen gemessen werden kann. Zudem wird auch das Schweizer Fernsehen eine grössere Teilaufzeichnung ausstrahlen.

 

 
Andrea Tuffli, "Vater" des Swiss Alpine Marathon Davos
© swiss-image.ch

Piz Alpin –ein neuer Berg entsteht

Jetzt – quasi als Geschenk zum 20. Geburtstag – hat der Swiss Alpine Marathon einen eigenen Berg erhalten: den Piz Alpin. Infolge Abschmelzen des Porchabellagletschers kommt seit einigen Jahren ein neuer Berg zum Vorschein. In der Landkarte 1 : 25 000 als Punkt 2861 auf der Grenze der Gemeinden Bergün und Schanf zu erkennen. Der Berg wird in Absprache mit den beiden Gemeinden ab 2005 Piz Alpin genannt.

 

 

Informationen: Swissalpine
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