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Große Nachfrage und ein Spanier unter den Favoriten

11.08.14
Quelle: Pressemitteilung/Anita Fuchs

Für den Swiss Irontrail mit Start und Ziel in Davos melden die Organisatoren ein ausgezeichnetes Meldeergebnis. Zum Favoritenkreis beim Ein-Etappen-Ultratrail, dessen Start am Donnerstag erfolgt, zählen auch Schweizer Startende.

"Nach dem jetzigen Anmeldestand werden wir bei zirka 770 Teilnehmenden aus 35 Nationen landen“, sagt Andrea Tuffli, Initiator und OK-Präsident des Swiss Irontrail. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von rund 80 Prozent, „was ich schlicht als sensationell erachte“. Zurückzuführen ist die Steigerung insbesondere auf den T21, der erstmals im Wettkampfprogramm figuriert und der schon nahezu 200 Gemeldete umfasst. Für diese Distanz wie auch den T41 sind an der jeweiligen Startnummernausgabe Nachmeldungen möglich.

 

„Die schönste Trailstrecke der Welt“


Eine Steigerung um je etwa 50 Prozent erfahren der T81 und der T41. „Den Durchbruch beim T201 und beim T141 erwarte ich im nächsten Jahr“, so Tuffli. „Die neue Strecke muss sich zuerst bewähren.“ Bei seiner vierten Auflage wird der Lauf, der sich in der Sparte Trailrunning ansiedelt, erstmals als Rundkurs durchgeführt – was sich sowohl für Teilnehmer als auch für Betreuer und Zuschauer als wesentlich einfacher erweist. Start- und Zielort der über 202 Kilometer führenden und mit je 11 480 Steigungs- und Gefällemetern gespickten Königsdistanz ist Davos.

„Der T201 wird schon jetzt als die neue Herausforderung der Trailszene gehandelt“, sagt Tuffli, „und die 202 Kilometer gelten als schönste Trailstrecke der Welt. Es wimmelt nur so von landschaftlichen Highlights.“

Neben der Fuorcla Surlej, welche mit ihren 2755 Metern Meereshöhe das Dach der Veranstaltung bildet, nennt der Organisationschef das Kesch-Gebiet, den Palpuognasee, die Fuorcla Crap Alv, Muottas Muragl, die Segantinihütte, den Silsersee, den Lunghin- und den Septimerpass, die Alp Flix, Furschela da Colm und das Val d’Err sowie das Weisshorn. Dazu die Maiensäss-Siedlungen Sertig, Naz, Isola, Medergen und Sapün, die Kulturobjekte Burg Riom, Kirche Mistail, Schatzalp sowie die Albula- und Berninalinie der Rhätischen Bahn (Unesco-Welterbe) und den Römerweg über den Septimerpass.


Mehrere Läufe über 200 Kilometer


Während die Schnellsten die Mammutprüfung in voraussichtlich ungefähr 30 Stunden bewältigen und somit am Freitagabend an den Ausgangspunkt zurückkehren, gibt es Läuferinnen und Läufer, die bis maximal 66 Stunden und infolgedessen bis am frühen Sonntagmorgen unterwegs sein werden.

Zu jenen, die das Ziel als Erste erreichen, zählt wohl Eugenio Rosello. Der Spanier verfügt über reichlich Erfahrung ennet der 200-Kilometer-Marke und entschied in seinem Heimatland Anfang Juni, wie bereits zwölf Monate davor, den 214 Kilometer messenden Volta Cerdanya Ultrafons–Le Défi für sich. Überdies beendete er im Frühling den ebenfalls in Spanien stattfindenden Ultra Trail Sierras del Bandolero (148 Kilometer) auf dem fünften Platz. Ein weiteres herausragendes Ergebnis seiner Karriere: der zweite Gesamtrang im Jahr 2013 am Hexenstieg Ultra in Deutschland (216 Kilometer).

Chancen auf eine Spitzenklassierung ausrechnen darf sich zudem Michael Büchi. Letztes Jahr lief der erst 24-jährige Engadiner lange Zeit an der Spitze, ehe er das Rennen aus gesundheitlichen (Schüttelfrost) und verletzungsbedingten (Zerrung im Meniskus) Gründen vorzeitig aufgab. Beim 100 Kilometer langen Zugspitz Ultratrail von Mitte Juni in Deutschland erreichte er den 14. Platz. Die ebenfalls als Favoriten gehandelte Adrian Brennwald (Aeugst am Albis) und Petr Mil aus Tschechien müssen ihre Teilnahmen aus Verletzungsgründen absagen. Andreas Allwang aus München, der Vorjahres-Triumphator auf dem K201, bestreitet den T81.

 

Zimmermann fordert Arrigioni


Die Podestplätze bei den Frauen dürfte ein Trio unter sich ausmachen: die italienische Vorjahresgewinnerin Giuliana Arrigioni, die letztjährige drittklassierte Jeanette Dalcolmo (Dürnten/Klosters) und die vor zwölf Monaten aus Verletzungsgründen abwesende Denise Zimmermann (Mels). Dass sich die Sarganserländerin in einer vorzüglichen Verfassung befindet, unterstrich sie Ende Juli mit dem erstmaligen Triumph am Swissalpine in Davos. Zuvor brillierte sie in der aktuellen Saison bereits mit Siegen beim Trail Verbier St-Bernard, beim 100-Kilometer-Lauf in Biel, beim Self-Transcendence 24 Stunden-Lauf in Basel (neuer Schweizer Rekord mit 210 Kilometern) und beim Ultra Trail Sierras del Bandolero. 
 

Die Strecken im Überblick


T201: Davos–Davos. 201,8 Kilometer (+/-11 480)
T141: Samedan–Davos. 145,8 Kilometer (+ 8220/-8370)
T81: Savognin–Davos. 88,1 Kilometer (+5010/-4630)
T41: Lenzerheide–Davos. 42,7 Kilometer (+2600/-2510)
T21: Arosa–Davos. 21,1 Kilometer (+1140/-1330)

 

Informationen: Swiss Irontrail
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