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Sarah Ames: Marathon auf allen Kontinenten

28.04.11
Quelle: Pressemitteilung

Sie ist keine Weltmeisterin, keine Europameisterin und sie hat auch in Deutschland oder in den USA keine Spitzenposition im Marathonlaufen errungen. Trotzdem hat die gebürtige Heidelbergerin Sarah Adler Ames (42) am vergangenen Ostersamstag eine sportliche Leistung vollbracht, die bislang  (nach ihren eigenen Recherchen) weder einer deutschen Frau noch einem deutschen Mann gelungen ist: Die Langstreckenläuferin ist auf allen sieben Kontinenten jeweils zwei Marathons gelaufen.

Mit Überquerung der Ziellinie beim 56 km langen Two Oceans Marathon am 23. April 2011 in Kapstadt in 6:48:20 hat die in Chicago lebende Anwältin und Hobby-Leichtathletin ihr persönliches Traumziel erreicht. Sie ist auch die erste deutsche Frau, die den Marathon am Nordpol gelaufen ist.  Wäre der Lauf bei ihrem ersten Nordpol-Marathon 2008 nicht abgebrochen worden, als sie nur noch einen Kilometer vom Ziel entfernt war, hätte die leidenschaftliche Läuferin sogar nach einem erfolgreichen Nordpol-Marathon in 2009 zwei Nordpol-Marathonläufe erfolgreich absolviert.

Was 2003 als eine Reise in die Antarktis mit einem Marathon begann, wurde in den letzten Jahren zu einem erlebnisreichen Hobby mit dem Ziel, auf jedem Kontinent einen Marathon zu laufen.  Und nachdem Sarah Ames 2005 ein zweites Mal einen Marathon in der Antarktis gelaufen war, stand ihr neues Ziel fest, auf jedem der sieben Kontinente zweimal zu laufen. 

 
Sarah Ames im Ziel beim Two Oceans Marathon
© Sarah Ames 2 Bilder

Neben den beiden Marathons in der Antarktis und vielen anderen Marathons zwischendurch, lief Sarah Ames jeweils in Chicago und Clevland (Nordamerika), Ulm und Hamburg (Europa), Ushuaia und auf der Osterinsel (Südamerika), Sydney und Buller Gorge (Australien/Neuseeland), Nagano und Khon Kaen (Asien) und in Marrakesch (dort machte sie Bekanntschaft mit m4y-Chef Klaus Duwe) und Kapstadt (Afrika).

Die Motivation und Freude zum Laufen bekommt Sarah Ames vor allem durch die etwas andere Betrachtung einer Stadt oder Landschaft die man gewinnt, wenn man durch sie 42km und einige Stunden lang läuft.  Auch die Freundschaften, die mit gleichgesinnten Läufern entlang der Marathonstrecken geschlossen und irgendwo in der Welt immer wieder aufgefrischt werden, sind ein Anstoss die nächste Reise zu planen und zu sehen wer mitkommt und wen man trifft.  Ausserdem ist es anspornend im Beruf und auch privat ein Ziel vor Augen zu haben und sich zu beweisen dass ein nationaler Rekord nicht nur den Spitzensportlern vorbehalten ist, sondern auch von Freizeitläufern gebrochen werden kann.  Und wenn dann noch Freunde oder gar Mandanten sagen, dass man den Ansporn gab, das Rauchen aufzugeben, sich einfach nur mal wieder zu bewegen oder sogar für den ersten 5km Lauf oder gar einen Marathon zu trainieren, ist das die grösste Motivation nach weiteren Marathonzielen zu schauen.

 


 
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