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Mal was anderes

27.05.07
Quelle: Pressemitteilung

20 Jahre feinster Extremsport in den Dolomiten

 

Es war schon eine verrückte Idee, damals im Jahr 1988, als der erste Red Bull Dolomitenmann ausgetragen wurde. Nach der ersten Streckenpräsentation hatten sich gerade einmal 2 Teams die extrem brutale Strecke zugetraut. 20 Jahre später kann man sich vor Anmeldungen kaum noch retten.

 

Steile Berge, unberechenbare Winde, extremes Wildwasser und halsbrecherische Abfahrten - das ist die Herausforderung für die einzelnen Mannschaften, die jeweils aus einem Berglauf-Spezialist, einem Paragleiter, einem Kanuten und einem Mountainbiker bestehen. Team deshalb, da die Strecke für einen einzelnen Sportler nicht bewältigbar scheint. Einige hatten es schon probiert, keiner von ihnen kam jemals in Ziel.

 

 
Bergspezialist Helmut Schießl beim Dolomitenman
© Red Bull

Gestartet wird der Red Bull Dolomitenmann mit dem Berglauf, der die Athleten auf das 1770 Höhenmeter entfernte Kühboden-Törl, inmitten der Lienzer Dolomiten führt. Die Strecke ist für die Höhendifferenz mit 12 Kilometer extrem kurz. So verwundert es auch nicht, dass dieser erste große Prüfstein bereits die Spreu vom Weizen trennt: das anfangs noch kompakt laufende Teilnehmerfeld wird gleich beim ersten Anstieg total zerissen.

 

Wie in einem Staffelbewerb wird im ersten Teilziel an das nächste Teammitglied übergeben. Dieses muss mit dem Paragleitschirm zwischen den Dolomitentürmen einen spektakulären Slalom fliegen, eine Zwischenlandung absolvieren und mit dem geschulterten Schirm einen Berglauf absolvieren, bevor er sich zum letzten Flug ins zweite Zwischenziel begeben darf.

 

Dritter im Bunde der kühnen Männer sind die Wildwasser-Kanuten, die auf den beiden Hauptflüssen Osttirols - darunter der Gletscherfluss Isel - weitgehend flussaufwärts gegen das Wildwasser kämpfen müssen, bevor sie an das letzte Teammitglied, dem Mountainbiker übergeben können.

 

Auf der Uphill-Sektion muss dieser erstmal 1400 Höhenmeter überwinden. Meist ist die Strecke jedoch so steil, dass das Bike geschoben - oft sogar getragen werden muss. Beinhart ist anschließend auch die Abfahrt über die berühmt berüchtigte ex Herren SKi-Alpin-Abfahrt H2000. Über 26% Durchschnittsgefälle machen die Abfahrt zum Höllenritt.

 

Lienz in Osttirol wird am 8. September Gastgeber für das auf 110 Teams limitierte Teilnehmerfeld, den rund 200 Journalisten und die tausenden Fans sein.

 


 

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