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Keine WM-Norm bei bestimmten Marathonläufen

16.03.05
Quelle: PM/DLV

Nach dem aktuellen Stand können Leistungen, die bei den Marathonläufen in Köln, Düsseldorf, Bonn, Leipzig und beim Ruhr-Marathon Dortmund-Essen erreicht werden, vom Weltverband IAAF nicht als Normerfüllung für die Weltmeisterschaft in Helsinki anerkannt werden.

 

Otto Klappert (Unna), der Vorsitzende der IAAF-Kommission für Cross- und Straßenlauf, hat die zuständigen DLV-Verantwortlichen über diesen Sachstand so rechtzeitig informiert, dass noch die Möglichkeit besteht, bis zum Veranstaltungstermin Abhilfe zu schaffen.

 

Damit bei einem Marathonlauf erreichte Zeiten durch die IAAF anerkannt werden, müssen bestimmte IAAF-Kriterien erfüllt sein. Ein durch einen DLV-Vermesser erstelltes Vermessungsprotokoll genügt nicht. Während beispielsweise die Veranstalter der Rennen in Hamburg, Berlin und Frankfurt diese Vorgaben erfüllen, liegen entsprechende Unterlagen für die genannten Läufe beim Weltverband bisher nicht vor. Einige deutsche Marathonläufer/innen planen, bei diesen Rennen die WM-Norm zu unterbieten. Wenn ihnen dies gelingt, darf der DLV sie trotz- dem nicht für Helsinki melden.

 

Während es für die Frühjahrsrennen in Düsseldorf und Bonn vor allem darum geht, dass sie nicht die notwenige Bestätigung der IAAF haben, können beim Ruhr-Marathon definitiv keine WM-Normen gelaufen werden. Die Streckenführung entspricht dort nicht den Bestimmungen für Rekordanerkennungen, weil Start und Ziel so weit auseinander liegen, dass eine Rückenwindbegünstigung möglich ist.

 

Die Gefahr, dass die erreichten Zeiten nicht anerkannt werden, bezieht sich nur auf die WM-Norm, also auf die Top-Läufer/innen. Die Masse der Teilnehmer muss nicht befürchten, dass ihre Ergebnisse nicht in die Bestenlisten aufgenommen werden könnten. Alle Strecken sind von DLV-Vermessern abgenommen und die Rennen genehmigt. Für den Ruhr-Marathon gibt es eine Ausnahmeregelung des zuständigen Bundesausschuss Wettkampforganisation, die besagt, dass die dort erreichten Zeiten zwar nicht als Rekord anerkannt werden können, wohl aber in die Bestenlisten aufgenommen werden.

 


 

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