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GRR forciert Protest gegen die „DLV-Laufmaut“

25.03.15
Quelle: Pressemitteilung GRR

Aufkleber und Postkarten und eine auf 20.000 Unterschriften ausgelegte Online-Petition starten Ende März beim Berliner Halbmarathon und bei den großen Laufveranstaltungen des Frühjahres – Bundesweiter Widerstand wächst von Tag zu Tag  

Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat sich mit seinem Beschluss, ab 2016 eine  Finisher-Gebühr von 1 Euro zu erheben, einen sehr schlechten Dienst erwiesen. Dieser Auffassung ist längst nicht mehr Horst Milde als Vorsitzender von German Road Races e.V. alleine, sondern eine Vielzahl von Veranstaltern unterschiedlicher Größe und Bedeutung in der deutschen Lauflandschaft hat sich inzwischen in verschiedenen Medien zu Wort gemeldet. „Die Lauf-Community lässt sich das, was über die Köpfe der betroffenen Veranstaltern hinweg beschlossen wurde, nicht mehr ohne weiteres gefallen“, sagt der GRR-Chef voller Überzeugung. „Die Veranstalter und die Vereine sind derart verärgert, dass viele beschließen, ihre Veranstaltung nicht mehr beim DLV anzumelden, sich anderen Verbänden anzuschließen, oder sogar einen eigenen Laufsport-Verband zu gründen!“  

Die in allen Bundesländern festzustellende Anti-Haltung gegen den Deutschen Leichtathletik-Verband wird nach Einschätzung von German Road Races dazu führen, dass zahlreiche, bislang sehr aktive und rührige Veranstalter und Vereine dem Fachverband den Rücken kehren. Rechtsanwalt Markus Grigat aus der Neubrandenburger Kanzlei Loeper & Partner hat in seiner fünfseitigen Stellungnahme ausgeführt, dass es keine gesetzliche Grundlage gibt, bei Volks- und Straßenläufen Gebühren zu erheben.  

“Wir werden in dieser Sache nicht locker lassen“, weiß Horst Milde nicht nur die GRR-Veranstalter hinter sich. „Es kann nicht sein, dass man beim DLV als auch bei den Landesverbänden alles abblockt, was an sie herangetragen wird!“ Zugleich kündigt er die nächsten Schritte an, die bereits Ende März beim Berliner

Halbmarathon und den weiteren großen Laufveranstaltungen geplant sind.  Ab Donnerstag (26. März) ist German Road Races auf der Laufmesse des Berliner Halbmarathon mit einem Promotionsstand vertreten. Zusätzlich zur gewohnten Präsentation der Mitgliedsveranstaltungen werden Aufkleber und Postkarten als Zeichen des Protests gegen die DLV-Laufmaut verteilt.

Am Donnerstag ist aber auch Start der Online-Petition gegen die DLV-Laufmaut, Ziel sind zunächst 20.000 Stimmen gegen die Gebührenerhöhung des DLV.    “Der DLV kann das Thema nicht aussitzen, sondern muss sich auf intensive Diskussionen einstellen, wenn sich Veranstalter und Läufer mit ihrer Empörung Luft verschaffen!“ sieht Milde Ungemach auf den Deutschen Leichtathletik-Verband zukommen. „Der DLV muss endlich erkennen, dass die Veranstalter und Vereine auch politisch agierende Individuen sind, die gewillt sind, auf die Barrikaden zu gehen, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Das wird letztlich zu bitteren Konsequenzen für den DLV führen!“  

 


 

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