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Das Leaderprojekt „Hufeisentour“ rollt an

13.11.13
Quelle: Pressemitteilung/hk media

Sie genießt unter Insidern einen exzellenten Ruf: die Hufeisentour in der atemberaubenden Bergwelt der Sarntaler Alpen. Sie führt die Bergsteiger in sieben Tagen von Gipfel zu Gipfel, bzw. von Hütte zu Hütte. Nun soll der Bekanntheitsgrad der Hufeisentour in der Bergsteigerszene drastisch erweitert werden. Das haben sich die GRW Sarntal und die GRW Wipptal im Rahmen eines gemeinsamen, vom EU-Förderprogramm finanzierten, Projektes zum Ziel gesetzt.

In sieben Tagesetappen wandert man auf der Hufeisentour durch die Sarntaler Alpen. Für die Bergsteiger geht es durch eine sehr urige, zum Großteil naturbelassene Gegend, wie man sie in Südtirol kaum noch findet. Auf einzelnen Etappen kann es durchaus vorkommen, dass der Wanderer keiner Menschenseele begegnet. Der Bergsteiger ist also in Einklang mit sich – und der Natur.

Wer bei den Hütten entlang der Strecke alle Stempel auf einer eigens vorgefertigten Karte sammelt, der bekommt am Ende der Hufeisentour eine Plakette. Dies als Anerkennung für die Leistung, bzw. als Beweis, dass der Bergsteiger die gesamte Hufeisentour zurückgelegt hat.

Die Hufeisentour hat in der Vergangenheit unter Insidern von ihrem Bekanntheitsgrad profitiert. Zuletzt ist sie aber ein wenig in Vergessenheit geraten. Und deshalb hat sich die GRW Sarntal in Zusammenarbeit mit der GRW Wipptal, der SMG, den Gemeinden und den Tourismusverbänden, bzw. Tourismusvereinen im Gebiet zum Ziel gesetzt, den Bekanntheitsgrad um ein Vielfaches zu erhöhen und dabei vom exzellenten Ruf zu profitieren, den das Wandergebiet Sarntaler Alpen ohnehin schon genießt.

 

Ein variantenreiches Wandergebiet


„Unser Ziel ist es die Hufeisentour in ihrer Gesamtheit zu bewerben. Die einzelnen Tourismusdestinationen bieten zusätzlich auch noch jene Sehenswürdigkeiten an, die im eigenen Tourismusgebiet liegen“, fasst Josef Günther Mair von der GRW Sarntal zusammen. 

Denn die Hufeisentour bietet sehr variantenreiches Wandern. Variantenreich was den Schwierigkeitsgrad angeht, aber auch saisonal bedingt. So reicht das Angebot auf der Hufeisentour von einfachen Wanderungen für Familien mit Kleinkindern bis hin zu hochalpinen Klettertouren mit vielen ausgesetzten Stellen. Saisonal bieten sich im Frühling und Herbst Wanderungen am Tschöggelberg oder am Rittner Horn an, während im Hochsommer die höher liegenden Gebiete wie das Latzfonser Kreuz, die Zone um das Penser Joch oder um die Hirzer Hütte Wanderer und Bergsteiger anlocken.

„Je länger ich mich mit der Hufeisentour beschäftige, umso begeisterter bin ich von ihr und umso überzeugter bin ich vom Potenzial welches in ihr steckt. Das Schöne an diesem EU-Projekt ist, dass wir die Sarntaler Alpen als Ganzes bewerben und dass es zu einer Zusammenarbeit zwischen den beteiligen 19 Destinationen, egal ob in der Stadt oder auf dem Land, kommt. Nicht nur die SMG, auch die großen Tourismusverbände wie die MGM, der Tourismusverband Eisacktal oder Südtirols Süden sehen die Hufeisentour als besonders geeignet an“, sagt Mair.

 

Erster Schritt: Ausarbeitung von umfangreichem Kartenmaterial


Derzeit wird, als einer der ersten Schritte bei der Umsetzung des Projektes, umfassendes Kartenmaterial zur Hufeisentour ausgearbeitet. Zum einen wird es eine große Karte mit der gesamten Hufeisentour geben. Außerdem wird das gesamte Gebiet in fünf Gebiete unterteilt, von denen ebenfalls detaillierte Karten erstellt werden. „So hat der Urlauber, bzw. der Wanderer eine Gesamtübersicht, kann in den einzelnen Gebieten aber ins Detail gehen und bekommt Informationen zu Sehenswürdigkeiten“, erklärt Mair. In Ausarbeitung ist auch ein neues Logo, welches noch vor Jahresende präsentiert werden soll. Zentrale Anlaufstelle ist ein Infopoint, der beim Tourismusverband Sarntal eingerichtet wird.

In Zusammenhang mit diesem EU-Projekt aus dem Leader-Programm wurden bereits einige Initiativen sehr erfolgreich durchgeführt. So wurde im Juli das Südtirol Ultrarace, ein extremer Berglauf in den Sarntaler Alpen entlang der Hufeisentour, als besonders öffentlichkeitswirksame Veranstaltung organisiert. Im Juli waren zehn Autoren im Rahmen von „Scrivere con le gambe“ auf einem Teilstück der Hufeisentour unterwegs und haben im Juli ihre Texte, die von ihren persönlichen Erfahrungen in der Bergwelt der Sarntaler Alpen handelten, im Bozner Rathaus vorgestellt. Geplant ist auch eine kulinarische Veranstaltung, Details will Mair hierzu aber noch nicht verraten.

Die Hufeisentour: ein Kleinod im Herzen Südtirols, dessen Bekanntheitsgrad im Rahmen dieses ambitionierten EU-Projektes erweitert werden soll. Erste Maßnahmen sind gesetzt – viele weitere werden bis zum Ende des Projektes noch folgen. 

 


 
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