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Alpinathlon: Gigathlon-Sieger als klare Favoriten

19.07.10
Quelle: PM/Anita Fuchs

Marc Pschebizin und Nina Brenn starten am Samstag als unbestrittene Kronfavoriten zum Alpinathlon in St. Moritz. Den polysportiven Wettkampf bestreiten die diesjährigen Gigathlon-Sieger insbesondere wegen der attraktiven Strecke. 

Marc Pschebizin und Nina Brenn beschäftigt vor dem Alpinathlon die gleiche Frage: Reichen zwei Wochen Regeneration nach einer derart anspruchsvollen Prüfung wie dem zweitägigen Gigathlon im Berner Oberland (452 Kilometer und 7940 Höhenmeter in den Sportarten Schwimmen, Inline, Rennvelo, Mountainbike und Laufen) fürs Erbringen einer weiteren Höchstleistung aus? Die Antwort wird am Samstagnachmittag nach der Zielankunft bei der Bergstation Corvatsch (3303 m ü. M.) feststehen. Pschebizin und Brenn werden dann 136,6 Kilometer mit 5854 Steigungs- und 3918 Gefällemeter in den Beinen haben, die sie mit dem Rennvelo, dem Mountainbike und in den Laufschuhen zurückgelegt haben werden. 

Unterschiedliche Streckenkenntnisse

Dass sie sich der Herausforderung des Alpinathlon stellen, begründen die beiden Gigathlon-Gewinner mit der reizvollen Strecke im Oberengadin. Während sie Brenn mit Ausnahme der letzten Kilometer kennt, macht sich Pschebizin diese Woche ein Bild davon. Zwecks Akklimatisation und teilweiser Streckenbesichtigung reist der Multisportler aus Deutschland bereits am Dienstag an. „Auf Grund des Höhenprofils schätze ich den Alpinathlon als sehr schwierig ein – vor allem den abschliessenden Laufabschnitt, der stark jenem des Inferno-Triathlon ähnelt“, sagt der 37-Jährige aus Wittlich (Bundesland Rheinland-Pfalz).

 Apropos Inferno-Triathlon: Der von Thun aufs Schilthorn führende Wettkampf steht in Pschebizins persönlicher Bewertung zuoberst. Wohl nicht zuletzt, weil er ihn bereits acht Mal für sich entschied. Immerhin schon vier Mal stand die 31-jährige Umweltingenieurin Brenn an der Ranglistenspitze des Multisportanlasses im Berner Oberland. Beim Inferno-Triathlon kreuzen sich die Wege der beiden erfolgreichen Athleten am 21. August übrigens zum dritten und letzten Mal in diesem Jahr. Zumindest für den Diplom-Sportwissenschaftler und Management-Trainer Pschebizin, der Geschäftsführer einer von ihm vor acht Jahren gegründeten Sport- und Unternehmensberatung ist, stellt er den Saisonabschluss dar.

Laufabschnitte als grösste Knacknüsse

Nun aber zurück zum Alpinathlon. „Ich kenne den Corvatsch vom Skifahren; aber dort hinauf laufen muss gewaltig sein“, meint der Ausdauersportler. Er freue sich deshalb sehr aufs „Sahnehäubchen“ mit den 1626 Höhenmetern. Sowohl Pschebizin als auch Brenn erachten den Schlussabschnitt wie auch die erste Laufstrecke als grösste Knacknüsse. Trotz oder vielleicht gerade wegen der allgemein hohen Anforderungen freuen sich die beiden ersten Sieganwärter auf den durch eine atemberaubende Landschaft führenden Alpinathlon-Kurs. „Zudem“, so die Zürcherin Brenn, reizt mich der abwechslungsreiche und anspruchsvolle Wechsel der drei Sportarten – und natürlich der attraktive Zielort.“ 

Ähnlich tönt es bei Pschebizin, der sogar von einer auf ihn zugeschnittenen Strecke spricht. Daher erstaunt nicht, wenn er sagt: „Ich würde auch hier gerne gewinnen; doch nur zwei Wochen nach dem Gigathlon dürfte dies ein schwieriges Unterfangen sein.“ Für ihn spricht nicht nur die immense körperliche Leistungsfähigkeit, sondern auch die psychische Verfassung. „Nach dem Triumph am Gigathlon trete ich im Oberengadin topmotiviert an“, so Pschebizin. Im Gegensatz zu Brenn, die vor zwei Jahren bereits den Alpinathlon von St. Moritz nach Davos absolvierte (und gewann), steht er zum ersten Mal am Start. „Da ich die Berge liebe, stellt der Alpinathlon für mich eine schöne Kombination aus sportlicher Herausforderung und landschaftlichen Leckerbissen dar.“

 


 

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