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Jubiläumslauf über die drei Kaiserberge

20.10.15
Quelle: Pressemitteilung/Mathias Wenzel

Am Samstag, dem 24.10.2015 findet der 25. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd statt. Der Hauptlauf führt auf 50km landschaftlich herausragend schöner Strecke über die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen mit 1100 Höhenmetern. Der Sparkassen Alb Marathon wird von der DJK Schwäbisch Gmünd organisiert, von der Gmünder Tagespost präsentiert und ist seit vielen Jahren die größte Ultramarathonveranstaltung Süddeutschlands. Sportlich liegt der Reiz der Veranstaltung vor allem in der charakteristischen Strecke, die es sowohl Straßen-, als auch Berg- und Ultraläufern erlaubt, ihre jeweiligen Stärken auszuspielen - und alle gegeneinander eine ehrliche Siegchance zu haben.

2015 wurde die Strecke wegen  Straßenarbeiten in Waldstetten verändert und nach Ansicht des Veranstalters verbessert. So wurde die Gelegenheit genutzt, um nach dem Wegfall einer Trailpassage am Asrücken auf der Südseite des Stuifens einen schönen Naturweg mit einzubeziehen. Das Zertifikat des deutschen Leichtathletik-Verbands für das Vermessungsprotokoll der Strecke liegt vor.

 
© marathon4you.de

 

Guter Meldestand

 

Nach Abschluss der Voranmeldungen ist nun auch ein Überblick über Meldestand und Favoriten möglich, auch wenn beides sich durch Nachmeldungen noch deutlich verändern kann.

Mit Stand zum 14.10. haben sich 900 Einzelteilnehmer angemeldet. Davon nehmen 420 am Sparkassenlauf über 50km teil. Beim Gmünder Tagespost Rechberglauf über 25km sind 265 Teilnehmer vorangemeldet, beim Umicore 10km-Lauf sind es 180 und beim 1,7km Schülerlauf 35 Teilnehmer, was jeweils ein kleines bis ordentliches Plus gegenüber 2014 darstellt. Es wird damit gerechnet, dass das für den Samstag vorhergesagte kühle aber sonnige Spätherbstwetter den ein oder anderen unschlüssigen Läufer noch zum Mitlaufen verlockt.

Zu den Einzelteilnehmern kommen noch mindestens 33 Stafetten des Schüle Stafettenlauf hinzu mit jeweils 2 bis 10 Einzelläufern.

Etwas verwegen wäre es, bei einem gut 5%igen Anteil ausländischer Starter von einem internationalen Flair zu sprechen (bei großen Stadtmarathons  sind es ca. 15%). Dennoch sind in allen Wettkämpfen zusammen immerhin 50 Starter aus 12 Nationen angemeldet. Am meisten Starter kommen bisher aus Slowenien (8), Österreich (7), Frankreich (6), Gambia (6) und der Schweiz (5). Die 6 Starter aus Gambia sind im Übrigen junge Flüchtlinge, die von einem Laufkameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wolfschlugen bei ihrem ersten Halbmarathon betreut werden. Mit ihnen wird vielleicht wieder bewusst, wie wichtig Sport für Integration und internationales Verständigung ist.

 

Favoriten – sag mir wo die Asse sind!

 

Es ist jedes Jahr eine Herausforderung zu prognostizieren, wer für den Sieg infrage kommt, denn gerade Spitzenläufer „pokern“ gelegentlich recht gerne. Das heißt, sie halten sich einen Start offen und melden je nach Tagesform, Konkurrenz und damit Siegchancen nach, oder auch nicht.  Als sicher darf immerhin gelten, dass es über 50km zwei Hauptfavoriten gibt, nämlich den Ungarn Gabor Muhari und Richard Schumacher vom AST Süßen.

Gabor Muhari hat dieses Jahr die Europacupläufe am Wörthersee und in Celje (Slowenien) mit jeweils bemerkenswert guten Zeiten gewonnen und seinen Start beim Alb Marathon angekündigt. Mit einem Sieg würde er den Europacupsieg perfekt machen. Für seine Favoritenstellung spricht außerdem, dass er 2012 im 6-Stundenlauf eine phänomenale Weltjahresbestleistung von 92,3km aufgestellt hat. Das ist weltweit die beste Leistung in den letzten 10 Jahren. Nur 2004 gelang dem Russen Denis Zhalybin mit 93km ein noch besserer Wert. Allerdings: 6h-Läufe finden auf Flachstrecken statt. Der Alb Marathon nicht. Und Muhari tritt hier zum ersten Mal an.

Das lässt Raum für Richard Schumacher. Für seine Favoritenstellung spricht, dass er seit Jahren viele Rennen in der Gegend bereits gewonnen hat, zuletzt Wettbewerbe wie den Remstal Marathon 2014, den Hohenstaufen-Berglauf und den Ermstal Marathon (Mai 2015 in 2:36h). Er kennt den Alb Marathon bestens, denn bei 7 Teilnahmen war er immer unter den ersten 5 und erreichte 4mal den zweiten Platz, oft nur hauchdünn hinter dem Sieger. Vermutlich war er in der Geschichte des Alb Marathons nach dem Seriensieger Jürgen Wieser am häufigsten auf dem Podium.

Bei den Damen über 50km ist wohl die Vorjahressiegerin, Siegerin des Remstalmarathons und Europacupsiegerin 2014, Karin Kern von der DJK Schwäbisch Gmünd eine der Favoritinnen. Eine sehr starke Konkurrenz ist ihr unter den gemeldeten Teilnehmerinnen aber mit Silke Ahrendts-Konold vom LT Herbrechtingen erwachsen. Immerhin hat sie Karin Kern dieses Jahr schon einmal geschlagen, nämlich beim 100km- Lauf von Biel, wo sie ihr immerhin 13 Minuten abnahm und so bei einem der ältesten, größten und renommiertesten europäischen Ultramarathonläufe Platz 2 errang (Karin Kern Platz 3). Silke hat zwar dieses Jahr ihr Leistungsniveau sehr deutlich verbessert, sich allerdings bei den bisherigen Teilnahmen am Alb Marathon mit der Strecke erkennbar schwer getan. Es ist also mit einem spannenden Damenrennen bei leichten Vorteilen für Ahrends- Konold zu rechnen.

Beim Gmünder Tagespost Rechberglauf über 25km ist unter den Voranmeldern als Favoritin die Vorjahressiegerin Miriam Köhler auszumachen. Eine klar erkennbare Konkurrentin fehlt. Bei den Herren ist kein absoluter Topläufer auszumachen. Dominik Schwarzer (LG Staufen) war im Vorjahr Fünfter und hat sich in den Vorjahren kontinuierlich verbessert. Er ist deshalb wohl der am höchsten einzuschätzende vorangemeldete Starter. Auch von Seiten der DJK Schwäbisch Gmünd und des Sparda Teams Rechberghausen sind wie jedes Jahre einige engagierte und trainierte Lokalmatadoren am Start. Sie wurden in den letzten Jahren allerdings fast immer von einem vor- oder nachgemeldeten Topläufer oder einem 50km- Abbrecher übertrumpft.

Im Umicore 10km- Lauf hat der mehrfache Sieger und letztjährige Zweite, Johannes Großkopf seinen Start angekündigt und ist anscheinend „heiss“ auf den Sieg (siehe Vorberichterstattung). Ein richtig starker Konkurrent ist bisher nicht auszumachen, wobei erfahrungsgemäß weit über 50% aller Teilnehmer nachmelden.
Bei den Voranmelderinnen über 10 km sind die Zweit- und Drittplazierte des Vorjahres, nämlich Renate Bay und Leonnie Bihlmeier gemeldet. Bleibt es dabei, dürfte es ein reizvolles Generationenduell geben, denn hier startet „W55“ gegen „weibliche Junioren“.

Bei der Sonderwertung „Stärkste Mannschaft“ ist mit bisher 26 angemeldeten Teilnehmern wieder Umicore selbst der Favorit. Auch wenn mit dem Team Erdinger (derzeit 11 Anmeldungen) erstmals ein nennenswerter Konkurrent in Sicht ist.

 

Cupwertungen


Der 50m Sparkassenlauf ist auch dieses Jahr letzter und entscheidender Wertungslauf im aus 7 Läufen bestehenden Europacup im Ultramarathon.

www.europacup-ultramarathon.eu/

Dort ist auch die vor allem bei den Damen spannende Ausgangslage vor dem letzten Rennen zu ersehen.

Die Strecken über 10, 25 und 50km sind Teil des Ostalb Laufcups. Wer auf den genannten Strecken, sowie mindestens 3 anderen Läufen des Ostalblaufcups erfolgreich im Ziel ankam, wird mit einem Preis belohnt und zur Abschlussparty des Ostalb- Laufcups eingeladen.

Näheres unter www.schwaebische-post.de/ostalb-laufcup

 

 

Informationen: Sparkassen Alb Marathon
Veranstalter-WebsiteE-MailErgebnislisteFotodienst HotelangeboteOnlinewetterGoogle/Routenplaner

 

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