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Favoritensiege und Favoritenstürze

26.10.08
Quelle: Pressemitteilung

18. Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd - Großer Sport beim Duell Dippacher gegen Wieser – Favoritensiege und Favoritenstürze

Am Samstag, dem 25.10. fand der größte Ultramarathon Süddeutschlands, der Sparkassen Alb Marathon Schwäbisch Gmünd über 50 km statt, der von der DJK Schwäbisch organisiert und von der Gmünder Tagespost / Schwäbische Post präsentiert wird. In diesem Jahr fand das Rennen an einem der wohl letzten schönen Herbsttage bei Sonnenschein und kalten Temperaturen (morgens Bodenfrost, nachmittags 15°C), also idealem Laufwetter statt.

Mit Meldezahlen von insgesamt 1850 sowie 1733 Läufern im Ziel (563 Zieleinläufe 50km/ +44// 350 Zieleinläufe 25km/+33 // 110 Zieleinläufe 10km/+110 // 49 Walker und Nordic Walker über 30km/ -64 // 161 Stafettenläufer / -28 // 370 Bambini/ +/-0 //123 Schülern/ +33) wurde ein neuer Teilnehmerrekord erreicht, auch wenn er nicht ganz so hoch ausfiel, wie im Vorfeld erwartet. Dennoch sind die 2000 nach wie vor eine schöne, runde Zahl und die DJK will versuchen, sie nächstes Jahr zu erreichen. In den letzten Tagen kreuzten sich hohe Nachmeldezahlen besonders beim 25km- (wo es einen neuen Teilnehmerrekord gab) und 10km- Lauf mit einer hohen Zahl von Absagen gemeldeter Teilnehmer (und auch Helfer). Anscheinend geht derzeit eine kleine Grippewelle um.

Die Meldezahlen für den erstmals durchgeführten umicore 10km- Lauf lagen etwas unter den Erwartungen. Anscheinend betätigt sich ein großer Teil der lauffähigen Bevölkerung um Schwäbisch Gmünd bereits bei einem der anderen Wettbewerbe. Erste Rückmeldungen von Teilnehmern bestätigen die DJK dennoch darin, dass ein solcher Wettbewerb im Rahmen des Sparkassen Alb Marathons noch gefehlt hat.

Der Start erfolgte für die 25-, 30- und 50km- Wettbewerbe gemeinsam um 10:00h vom historischen Marktplatz in der Mitte der Stadt, wo die Läufer und Walker von Bürgermeister Joachim Bläse auf die Strecken geschickt wurden.  Das Startsignal zum umicore 10km- Lauf gab um 12:00h der Geschäftsführer von umicore Schwäbisch Gmünd, Herr Engert.  

Organisationsleiter Erich Wenzel (DJK Schwäbisch Gmünd): „Der Sparkassen Alb Marathon 2008 war ein Erfolg und die Verlegung des Ziels zum Marktplatz beginnt sich auszuzahlen, besonders im Hinblick auf die Zuschauerzahlen“. Pressesprecher Matthias Wenzel: „Der Alb Marathon entwickelt sich immer mehr von einem Lauf der DJK Schwäbisch Gmünd zu einer Gemeinschaftsleistung der Gmünder unter Leitung der DJK. Inzwischen helfen neben den Partnervereinen TSV Wäschenbeuren, TSGV Rechberg, TV Straßdorf, TV Wißgoldingen und TSGV Waldstetten (die für ihre Gemeinden die Verpflegungsstellen und Posten betreuen) das Jugendhaus (AOK- Bambini- und Sparkassen Schülerläufe), das  DRK, das THW (Verpflegung auf der Strecke), die Freiwillige Feuerwehr Gmünd (Absperrung Bocksgasse) und der AGV 1973 (u.a. Posten umicore 10km- Lauf) mit, außerdem die Stadt Schwäbisch Gmünd (Fahrzeuge, Absperrung). Auch die Sponsoren AOK und KSK stellen für „ihre“ Läufe zusätzlich Arbeitskräfte zur Verfügung. All ihnen gilt unser Dank“.

Der Sparkassen Alb Marathon

Matthias Dippacher aus Kempten gewann die 50-Kilometerdistanz des Alb-Marathons in Schwäbisch Gmünd. Den Sieg bekam er aber eindeutig nicht geschenkt, denn das Feld war hochklassiger als in den Vorjahren und es wurde großer Sport geboten:

 So löste sich zu Anfang ein Pulk aus 5 Läufern vom Feld (Dippacher, Wieser, Schumacher, Schiessl und der Sieger des 25km-Laufs, Dutschak), der von Anfang an schnell unterwegs war und den Rechberg in einer Zeit von unter 1:40h passierte. Dort hatte sich Dippacher 30 Sekunden Vorsprung herausgelaufen, darauf folgte der diesjährige Sieger des Ulm Marathons, Richard Schumacher und weitere 15 Sekunden darauf der 9malige Seriensieger des Alb Marathon, Jürgen Wieser gleichauf mit dem Berglauf- Weltmeister des Jahres 2006, Helmut Schiessl. Bis dahin war die Erwartung, dass Wieser in seinem berüchtigten Antritt auf der zweiten Hälfte, für den er seit nunmehr einem Jahrzehnt bekannt ist, das Rennen an sich reissen würde. Stattdessen war es aber Dippacher, der über Stuifen wie Schwarzhorn und abwärts bis Waldstetten (Kilometer 42) seinen Vorsprung auf über 3 Minuten ausbaute. Das Rennen schien gelaufen.

Stattdessen ging es jedoch erst richtig los und es kam das große Aufbäumen des Jürgen Wieser. Wieser hatte sich inzwischen von Schumacher und Schiessl, die auf der zweiten Hälfte etwas einbrachen gelöst und holte durch einen beherzten Tempolauf auf den folgenden 5 km den Rückstand bis auf etwa 50m auf. Etwa 2km vor dem Ziel konnte Wieser jedoch nicht mehr weiter aufholen, und als auf den letzten 500 m eine alte Muskelverletzung aufbrach war das Rennen entschieden. Wieser selbst sah die Verletzung jedoch nicht als entscheidenden Faktor an: „Matthias war heute eindeutig besser. Aber nächstes Jahr sehen wir uns noch einmal wieder. Ich möchte die 10 Siege voll machen.“

Helmut Schiessl wurde in 3:26,41h Dritter, Richard Schumacher vom AST Süssen, der wenn nicht als Lokal- so doch als Regionalmatador gelten kann, wurde in 3:29,37h Vierter. Den 5. Platz errang der Österreicher Bernhard Santner in 3:32,09h – eine Zeit, in der man beim Alb Marathon in der Vergangenheit auch schon gewinnen konnte.

Bester Gmünder Läufer war in diesem Jahr als Abschluss einer tollen Saison Uli Calmbach von der DJK Schwäbisch Gmünd in 3:43,27h

Bei den Frauen landete Birgit Lennartz einen sicheren und weit weniger dramatischen Start/Ziel-Sieg in einer Zeit von 4:16,35h. Birgit Lennartz ist als 14-fache Deutsche Meisterin (100km- Straßenlauf, Marathon, Berglauf und Crosslauf) und aufgrund zahlreicher international bedeutsamer Siege, u.a. beim Comrades Marathon 1999, 7* bei den 100km Biel und 10* beim Swiss Alpine Marathon die erfolgreichste deutsche Ausdauerläuferin vor allem der 90er Jahre. Den Alb Marathon gewann sie dieses Jahr zum vierten Mal nach 1994-1996. Die DJK hat sich besonders gefreut, sie heuer wieder am Start zu haben, ist ihr Name mit dem Aufstieg des Alb Marathons doch eng verbunden.

 Den zweiten Platz belegte Katrin Schwarzmaier aus Winterbach in 4:26,49h vor Andrea Calmbach (DJK Schwäbisch Gmünd), die beim Alb Marathon früher bereits dreimal Erst- oder Zweitplazierte war, in 4:27,25h. Platz 4 und 5 belegten Franziska Williner-Feifel (Utzstetten, 4:28,53h) und Anneliese Mayer (TSG Salzachtal, 4:36,34h).

18. Schwäbische Alb Marathon am 25.10.08
Männer:

1.Matthias Dippacher (BLT Laufsport-Saukel-Haglöfs), 3:18,41h
2.  Jürgen Wieser (SVO LA Germaringen), 3: 19,47h
3.  Helmut Schiessl (BLT Laufsport-Saukel-Haglöfs), 3:26,41h
4.  Richard Schumacher (AST Süßen) 3:29,37h
5.  Bernhard Santner (ASKÖ Villach, Österreich) 3:32,09h

Frauen:

1. Birgit Lennartz (LLG St. Augustin) 4: 16,35h
2.  Katrin Schwarzmaier (Winterbach) 4:26,49h
3.  Andrea Calmbach  (DJK Schwäbisch Gmünd) 4:27,25h
4.  Franziska Williner-Feifel (Utzstetten) 4:28,53h
5.  Anneliese Mayer (TSG Salzachtal) 4:36,34h

Europacup der Ultramarathons

Beim  Europacup der Ultramarathons zählen die besten drei Wertungen aus einer Serie von 5 Läufen (bestehend aus den 100 km Biel (Schweiz),  72 km Rennsteiglauf, 50 km Mníšek pod Brdy (Tschechien),  75 km Celje (Slowenien) und 50 km Alb- Marathon). Hier wurde bei den Herren die bisherige Platzierung noch einmal gründlich auf den Kopf gestellt:

War vorher noch der Tscheche Jiri Krejci mit seinem Sieg in Mnisek pod Brdy Erstplatzierter und Favorit auf den Cupsieg, so zog Matthias Dippacher durch seinen Alb Marathon Sieg, seinen zweiten Platz beim 100-km-Lauf in Biel und Rang drei beim Thüringer Rennsteiglauf noch an ihm vorbei und wurde Europacupsieger im Ultramarathon. Neben Dippacher zogen aber auch noch überraschend die beiden Österreicher Bernhard Santner und Hannes Kranixfeld als Gesamtfünfter und –sechster an Krejci vorbei, obwohl sie noch beim Rennsteiglauf quasi auf Augenhöhe mit Krejci gelaufen waren. Krejci blieb gestern in 4:14,08h unter seinen Möglichkeiten und landete schlussendlich auf dem diesmal besonders undankbaren 4. Platz.

Bei den Damen blieb Antje Krause Siegerin, obwohl sie beim Alb Marathon nicht antrat. Sie hat für heute (26.10.) Ambitionen auf eine persönliche Bestzeit beim Frankfurt Marathon. Allerdings hatte sie mit ihren Siegen in Celje und Mnisek pod Brdy bereits vorher alles klar gemacht. Die Zweitplazierte des Europacups, Birgit Lennartz kann zwar in der Serie mit Alb Marathon und Rennsteiglauf ebenfalls 2 Siege aufweisen (beim Rennsteiglauf verwies sie Antje Krause ja sogar auf den zweiten Platz), war aber bei ihrem 3. Wettbewerb, den 100km von Biel relativ langsamer gegenüber der Siegerin, als Antje Krause es beim Rennsteiglauf war. 
Platz 3 belegte Mareile Hertel aus Nürnberg vor der Cupsiegerin des Vorjahrs, Bärbel Lemme aus Perdoehl. Tiefergehende Auswertungen  stehen in Kürze unter www.rennsteiglauf.de  zur Verfügung.

Europacup der Ultramarathons (bestehend aus 100 km Biel (Schweiz),  72 km Renn-steiglauf, 50 km Mníšek pod Brdy (Tschechien),  75 km Celje (Slowenien) und 50 km Alb- Marathon; gewertet wurden die 3 jeweils besten Ergebnisse; in Klammern angegeben sind die addierten und gewichteten Rückstände auf die Sieger der einzelnen Läufe)

Männer:

1. Matthias Dippacher (Heroldsbach)  - 3414 sec
2. Bernhard Santner (Weissbriach (AUT)) – 4017 sec
3. Hannes Kranixfeld (Poellau (AUT)) – 4952 sec
4. Jiri Krejci (Brno (CZ)) – 6315 sec
5. Andreas Panthen (Berlin) – 9216 sec

Frauen:

1. Antje Krause (Marburg) – 3746 sec
2. Birgit Lennartz (Lohmar) – 4225 sec
3. Mareile Hertel (Nürnberg) – 10107 sec
4. Baerbel Lemme (Perdoehl) – 10806 sec
5. Heike Bergmann (Oettersdorf) – 16176 sec

AOK- Bambiniläufe

In jedem Jahr seinen eigenen Reiz haben die AOK- Bambiniläufe auf der Marktplatzrunde, die mit rund 370 Teilnehmern wieder ähnlich stark frequentiert waren wie im Vorjahr. Sie werden in Gmünd inzwischen gerne angenommen und sind eine Bereicherung des Alb Marathons. Diese hohe Teilnehmerzahl ist auf das tolle Engagement vieler Gmünder Kindergärten (und der beteiligten Eltern) zurückzuführen. Die Kinder wurden von der AOK einheitlich mit T- Shirts ausgestattet  und liefen in 2 getrennten Läufen je nach Alter eine kleine 300m- Marktplatzrunde (3-4 Jährige) oder eine große Marktplatzrunde von 500m (5- und 6-jährige).

Dieses Jahr wurde der Preis für die größte Gruppe durch eine Verlosung attraktiver Preise an die teilnehmenden Kindergärten abgelöst, die Frau Simblet von der AOK durchführte.

Sparkassen- Schülerjahrgangsläufe

Bei den Sparkassen- Schülerjahrgangsläufen war die Beteiligung zwar insgesamt mäßig, aber höher als im Vorjahr. Es gingen insgesamt 123 Schüler an den Start. In den  Grundschulklassen gingen viele Teilnehmer(innen) gemeinsam an den Start, und die Rennen waren eine bunte und farbenfrohe Sache. Dagegen mussten die Jahrgänge 1997-1999 gemeinsam auf die Strecke geschickt werden, damit überhaupt ein Rennen stattfinden konnte. Angesichts der hohen Zahl von Einzelstartern und der mäßigen Zahl vorangemeldeter Gruppen aus Schulen (lobenswerte Ausnahmen:  Christoph-von Schmid- Schule Durlangen, Franziskusschule, Rauchbeinschule, Theodor-Heuss- Schule Herlikofen, GS Weiler i.d.B.), scheint das Engagement vieler Schulen hinter demjenigen der Kindergärten zurückzubleiben. Andererseits steht das mäßige Interesse natürlich auch mit dem ungünstigen Termin zu Beginn der Herbstferien in Zusammenhang.

Stafettenlauf und Mannschaften

Beim Stafettenlauf der Betriebs- und Freizeitmannschaften teilen sich 5-10 Läufer die 50km- Strecke, um so gemeinsam eine Leistung zu erreichen, die dem Einzelnen nicht möglich wäre. Am Schnellsten war dieses Jahr  die Hirschvogel Automotive Group I in 3:29,12h vor den ZFLS Azubi Racern in 3:37,30h,  die mit einem kilometerweisen Wechsel ihrer 10 Läufer allerdings strenggenommen in eine andere Wertung gehören. Die Kreissparkasse Ostalb war dieses Jahr zwar in 3:39h 4 Minuten schneller als im Vorjahr, gelangte aber dennoch nur auf den dritten Platz. 

Insgesamt nahmen wieder viele der großen Betriebe aus Gmünd oder dem Gmünder Umfeld am Stafettenlauf teil (TRW Automotive, ZFLS, Sparkasse, Menrad, Vossloh, Druckguss Schüle, Klinikum GD) mit Staffetten teil. Eine solche Teilnahme ist ja immer auch Ausweis eines guten Betriebsklimas. Allein TRW Automotive stellte 3 der insgesamt 23 Stafetten.  Daneben gab es auch einige Freizeitmannschaften, z.B. vom TSV Mutlangen, wobei der Übergang fließend ist, denn ob Namen wie „Gold- Ketterer“ und „Silvergirls“ auf Gmünd als Gold- und Silberstadt deuten oder andere Gründe haben, muss derzeit offen bleiben.

Die Mannschaftswertung war norddeutsch dominiert, denn es gewann der Delligser SC I (Hesse-Heise-Winkler) in 11:58,30h vor der DJK Schwäbisch Gmünd I (Calmbach-Schreiber-Calmbach) in 12:04,14h und dem Delligser SC II (Rebitzky-Bartsch-Knackstedt).
Die Seniorenwertung gewann der LT Hemsbach (Randt-Hertinger-Scheib) in 14:57, 52h vor der DJK Schwäbisch Gmünd (Jobst-Weiler-Stollenmaier) und dem LT Urbach (Rapp-Trappe-Banaditsch)

Walking/ Nordic Walking über 30km

Am Walking Wettbewerb über 30km nahmen 14 Walker und 35 Nordic Walker teil, die sich der anspruchsvollen Strecke über Hohenstaufen, Asrücken, Metlangen und durch das Hölltal stellten. Ihre Leistung demonstriert einmal mehr, dass (Nordic) Walking eine echte Sportart ist. Die Zeiten für diese Leistung reichten beim Nordic Walking von 3:24h(Helmut Wimmer, Skiclub Kapfendorf) bis 5:14h, was immer noch hinreichend sportlich ist und in der Durchschnittszeit sogar schneller und sportlich hochwertiger als die langsamsten 50km- Läufer, die lange nach Zielschluss ankamen. Die schnellste Walkerin war wieder Petra Niebuhr in 3:29h. Pressesprecher Matthias Wenzel: “Ich denke dieser Wettbewerb ist eine der besten Werbungen für den Walkingsport den es gibt“ 

Gmünder Tagespost Rechberglauf

Der 25km Gmünder Tagespost Rechberglauf entwickelt sich mit einer seit Jahren ungebrochenen Zunahme der Teilnehmer immer mehr zum eigenständigen und regional prestigeträchtigen Wettbewerb. Auch dieses Jahr platzte der Rechberg beinahe aus den Nähten,  als sich neben den 350 25km Läufern wieder viele Schaulustige auf dem Gmünder Hausberg einfanden.

 Den 25km langen Berglauf mit 780 Höhenmetern gewann diesmal Hauke Dutschak aus Winnenden, der Alb Marathon Zweitplazierte des Jahres 2006, der bereits 2006 und 2007 durch seinen mutigen und schnellen Antritt an Hohenstaufen und Rechberg aufgefallen war und sich nun ganz auf diesen Streckenteil konzentriert hat. Hier darf man von einem Favoritensieg sprechen.

Den zweiten Platz belegte der Berglaufneuling  Alessandro Collerone vom Sparda Team Rechberghausen in 1:43,23h, der mit dieser Visitenkarte noch eine ganz interessante Karriere vor sich haben dürfte und vielleicht einmal die frühere Rechberghäuser Dominanz am Rechberg (Markus Brucks, Marco Hoepfner) fortsetzen möchte. Der Vorjahreszweite Andreas Ruf (Illertissen; 1:46,12h) kam diesmal auf Rang 3 ins Ziel, knapp vor Lokalmatador Felix Scheuerle (DJK Schwäb Gmünd, 1:46,25h), der sich gegenüber dem Vorjahr um 2 Minuten und 2 Plätze verbesserte. Dahinter kamen weitere 5 Läufer im 20 Sekunden- Takt ins Ziel, darunter z.B. einer der konstantesten Vertreter im Rechberglauf- Vorderfeld, nämlich Werner Fröschke (auch Alb Marathonsieger 1996 und Zweitplazierter 1994 und 97) auf Rang 7.

Bei den Damen siegte Lena Kopp (Triathlon Team, Staufen, weibliche Jugend A (!), die den Rechberglauf bereits 2005 einmal gewonnen hatte (!). Sie setzte mit ihrer Siegerzeit von 1:57, 21h auch einen qualitativen Akzent, denn alle Siegerzeiten der letzten 6 Jahre –auch ihre eigene 2005- lagen über 2h. Marion Hofmann (TG Victoria Augsburg) errang in 2:05,19h den zweiten Platz vor Nicola Wittner (TG Donzdorf; 2:07,06h).

Umicore 10km- Lauf

Beim erstmals ausgetragenen umicore 10km Lauf siegte der Favorit, nämlich Johannes Großkopf von der DJK Schwäbisch Gmünd. Die Zeit von 35,34min illustriert, dass die ausgesuchte Strecke in der Tat ein „Hügellauf ins Hölltal“ und nicht optimal für persönliche Bestzeiten ist, denn Johannes liegt sonst bei einer 33´er Zeit. Stefan Berlep (Die Einhörner/ Oberkochen) machte ihm das Siegen in einer Zeit von 35,57min immerhin nicht ganz leicht. Robin Göhringer (LG Staufen), amtierender Waldlauf- Bezirksmeister kam in 38,26min auf Platz 3.

Auch bei den Damen gab es durch Silke Fritz von der Kreissparkasse Ostalb einen klaren Favoritensieg: In 41,50 min hielt sie ihre Sparkassenkollegin Monika Schneider (44,27min) ebenso auf Distanz wie Alexandra Straub (Schwäbisch Gmünd; 49,40 min).

Da der komplette Lauf praktisch in Gmünder Hand war, wird hier auf eine besondere Heraushebung der erzielten Zeiten verzichtet.

Vielleicht ist dennoch hervorzuheben, dass der umicore 10km Lauf besonders älteren Läufern (wieder) eine Teilnahmemöglichkeit am Alb Marathon eröffnet: So finden sich mit Adolf Nowakowski (Aalen, Jahrgang 1933) und Erich Heer (Wäschenbeuren, Jahrgang 1935) die beiden ältesten Teilnehmer des gesamten Alb Marathon in diesem Wettbewerb wieder.

Die älteste Dame (Jahrgang 1937) allerdings war eine Walkerin, nämlich Käthe Detje (MTP Hersbruck). Jedem das Seine ! Der Alb Marathon hat jedenfalls mit Einführung des 10km- Lauf einen guten Schritt in diese Richtung getan.

 

Informationen: Sparkassen Alb Marathon
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